Rezension: Ogham – Die Bedeutung der Baumrunen, von Claire

Rezension: Ogham – Die Bedeutung der Baumrunen, von Claire

 

Claire
Ogham
Die Bedeutung der Baumrunen

Verlag: dotbooks Verlag
Kindle Ausgabe
Erschienen: September 2013
Seiten:  72
Größe: 1105 KB
Preis: 2,99 Euro

Meine Meinung:

Der Text in diesem kleinem Heftchen ist wirklich sehr kurz. Wahrscheinlich sind es noch nicht einmal 72 Seiten, da auf den hinteren Seiten viel Werbung für andere Bücher ist. Der Preis ist dementsprechend angepasst. Für knappe 3 Euro ist dieses Heftchen aber durchaus lohnenswert zu lesen.

Das Thema Ogham interessiert mich sehr. Leider ist es schwierig deutschsprachige Bücher in diesem Bereich zu finden. Ich habe mir daher einige englischsprachige Titel besorgt. Nur tu ich mich schwer mit dem lesen, weil ich vieles nicht verstehe. Von daher bin ich sehr erfreut, hier ein kleines Heftchen über das Ogham, das keltische Baum-Alphabet, gefunden zu haben.
Für Neueinsteiger in das Thema ist dieses Heftchen besonders geeignet. In sehr verständlicher Ausdrucksweise wird hier ein komplexes und kompliziertes Thema einfach erklärt. Mit diesem Buch kann nun wirklich jeder arbeiten, selbst wenn man wenig Erfahrung mit Divination hat.

Das Buch befasst sich mit den 20 Hauptzeichen. Die 5 zusätzlichen Zeichen werden nicht weiter erklärt. Jedes dieser 20 Zeichen wird abgebildet, einem Baum zugeordnet und ausführlich erläutert. Die Interpretation der Ogham Bäume bildet den Hauptteil des Buches. Jeder Baum wird auf einer Doppelseite erklärt. Es gibt mehrere Kategorien, wie das Grundthema, die allgemeine Bedeutung, Liebe, Job & Geld, Schutz und Spiritualität. Die Darstellung der Zeichen ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da sie sehr klobig aussehen. Ich kenne sie um einiges dünner.

Noch eine Abweichung ist mir beim Lesen aufgefallen: Einige Schreibarten der alten Namen sind anders. Bei manchen sind es nur einzelne Buchstaben wie das hier benutzte Ailim statt Ailm oder Eadha statt Edhadh. Die Bezeichnung Nuin für Esche jedoch ist mir als Nion geläufig, die Bezeichnung Ioho für Eibe kenne ich unter Idhadh. Ungewöhnlich ist auch die Zuordnung von Ur zur Mistel anstelle von Heidekraut.

Desweiteren findet man im Buch ein Legemuster, allgemeine Tipps zur Anwendung, sowie Hinweise zur Herstellung von Ogham Stäben und auch von Ogham Karten.
Was ich mir allerdings noch gewünscht hätte, wäre ein Inhaltsverzeichnis. So habe ich nun Bookmarks gesetzt, um mich besser entlang des Textes zu orientieren.

Fazit:
Gut erklärte Interpretationen zum Ogham, mit Tipps zum Herstellen eines eigenen Sets. Bestens für Einsteiger geeignet.

4 von 5 Sterne

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