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Category: hex hex

Rezension: Orakelkarten für die Rauhnächte

Rezension: Orakelkarten für die Rauhnächte

Vera Griebert-Schröder
Franziska Muri
Die Rauhnächte Orakelkarten

Verlag: Irisian
Karten und Buch
Erschienen: 1. Auflage (16. September 2019)
Seiten: 128
Größe: 10.3 x 3.8 x 14.1 cm
ISBN: 978-3424153682
Preis: 14,99 Euro

Meine Meinung:

Kraftvolle, helfende, unterstützende Karten in den Rauhnächten

Das Orakelset besteht aus 49 Karten und einem kleinen Begleitbuch mit 128 Seiten. Karten und Buch haben die gleiche Größe wie die Pappschachtel. Laut Anzeige sind das 10,3 x 3,8 x 14,1 cm. Die Pappschachtel ist schön stabil und kann zum weiteren Aufbewahren prima genutzt werden.

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Happy Winter Solstice!

Happy Winter Solstice!

Heute ist Wintersonnenwende oder auch Mittwinter. In der englischen Sprache sagt man auch Sonnenstillstand (solstice). Heute ist somit der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres, wie auch zur Sommersonnenwende bereits der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres war, genau anders herum halt.
Ab morgen dann werden die Tage dann jeden Tag ein klitzekleines Stückchen länger. Die Sonne kehrt langsam wieder zurück. Und genau das feiert man während der Wintersonnenwende, meist mit einem Feuer, die Rückkehr der Sonne. In Skandinavien wird dieser Brauch auch heutzutage noch gepflegt. Ich finde es einen total schönen Brauch.
Da aber nicht jeder in der Lage ist, in seinem Garten ein Feuer anzuzünden und manchmal ja auch das Wetter nicht mitspielt, bietet es sich auch an, jede Menge Kerzen drinnen anzuzünden, um so symbolisch die Rückkehr der Sonne zu feiern.
Eine andere Art, die Sonnenwende zu begrüßen, bietet sich an beim bewußten Betrachten des Sonnenaufganges am nächsten Morgen. Man könnte hierzu zum Beispiel in aller Ruhe mit einem warmen Getränk oder einem Glas frischen Orangensaft auf die Rückkehr der Sonne anstoßen oder ihr zuprosten.

Ich wünsche allen, denen die Sonnenwende etwas bedeutet, ein fröhliches Mittwinter!
Happy Winter Solstice!
Auf die Rückkehr der Sonne draussen und in unseren Herzen!

Abraxandria ♥

Rezension: Orakelkarten für Einsteiger zum Thema Rauhnächte

Rezension: Orakelkarten für Einsteiger zum Thema Rauhnächte

Caroline Deiß
Geheimnisvolle Rauhnächte:
48 Orakelkarten mit Anleitung
Zum Weissagen, Orientieren und Neuausrichten

Verlag: mvg Verlag
Karten
Erschienen: 1. Auflage (15. September 2020)
Seiten: 48
Größe: 8.5 x 2.2 x 12.3 cm
ISBN: 978-3747402450
Preis: 7,49 Euro

Meine Meinung: Gute Einsteigerkarten zum Thema Rauhnächte

Den Karten ist nur ein zusammengefalteter Zettel beigefügt, kein Büchlein. Auf dem Faltblatt ist eine kurze Information zu den Rauhnächten vermerkt, desweiteren eine Anwendungsempfehlung für die Karten. Empfohlen wird, jeden Tag der Rauhnächte 4 Karten zu ziehen, die nicht wieder auf den Stapel gelegt werden. So verringert sich die Anzahl der Karten auf dem Stapel von Tag zu Tag bis am letzten Tag der Rauhnächte nur noch 4 Karten übrig bleiben. Ich finde dies ist eine eher merkwürdige Art mit Karten umzugehen. Ich ziehe es vor meine gezogenen Karten nach dem Legen immer wieder zurück ins Deck zu tun.

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Lammas

Lammas

Lammas, oder auch Lughnasadh, ist eins der großen vier keltischen Jahresfeste. Es kennzeichnet die Mitte des Sommers. Lammas befindet sich in der Mitte von Mittsommer (Sommeranfang) und der Herbst-Tagundnachtgleiche (Herbstanfang). Es ist zum einen der Höhepunkt des Sommers und zugleich auch der Wendepunkt. Wir bewegen uns Richtung Herbstanfang. Man merkt es kaum, aber die Tage haben seit der Sommersonnenwende angefangen allmählich wieder kürzer zu werden. Zur Tagundnachtgleiche sind dann Tag und Nacht gleich lang.
Genießen wir also die noch langen und lauwarmen Abende im August.

Lammas ist auch das Fest der ersten Ernte, genauergesagt der Kornernte. Das Korn auf den Felder, Weizen, Roggen, Hafer, Gerste… ist nun schön golden und reif. Dies ist die Zeit wo das Getreide geerntet wird. Nur der Mais bleibt noch stehen und braucht etwas länger. Die Felder wirken nun merkwürdig kahl und so manches Reh kann man nun beobachten.
Es gibt einen alten Brauch aus den letzten Büschel Getreide eine Strohpuppe zu basteln, die Corn Maiden.

Nun ist auch die Zeit Kräuter zu sammeln. In Österreich gibt es den Brauch der Kräuterbuschen. Auch wer einen Garten hat, für den fängt nun die Zeit der Ernte an. Das Gemüse wird reif, die Obstbäume ebenso.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer! Genießt, dass man die ganze Zeit draussen sein kann. Und tankt ordentlich Sonne und gute Laune.

Blessed Lammas!

Neumond in Löwe

Neumond in Löwe

Karte: Neumond im Löwen aus Moonology – Das Wünsche-Orakel von Yasmin Boland.

Ich berichte ja hauptsächlich über die Vollmondphasen in den einzelnen Sternzeichen. Aber dieser Neumond Ende Juli ist so powervoll, dass ich einfach darüber schreiben möchte.
Das interessante am Neumond ist, dass sich dieser immer im gleichen Tierkreiszeichen mit der Sonne befindet. Da gerade die Sonne im Sternenbild des Löwen steht, so steht auch der Neumond im Löwen. Das bedeutet die doppelte Kraft des Sternzeichens, ein extra Boost sozusagen. Der Löwe gehört zum Element Feuer und besitzt somit reichlich Kraft, die man sich zu nutze machen kann. Ab 8.35 Uhr morgen früh befindet sich der Mond in diesem Sternzeichen und bleibt dann dort nur wenige Tage, bis Samstag Abend um 20.09 Uhr. Neumond ist morgen Abend, am Donnerstag, den 28. Juli um 19.54 Uhr.

Bedeutung der Karte:
Liebe dich selbst, begegne dir selbst mit Respekt, hab Selbstvertrauen, und wage den Schritt aus deiner Nische in die Mitte.
So tun als ob ist erlaubt. Du bist auf dem richtigen Weg.

Super-Vollmond im Steinbock

Super-Vollmond im Steinbock

Karte Vollmond im Steinbock aus dem Set Moonology – Das Mond-Orakel von Yasmin Boland, Integral-Verlag 2020.

Heute vormittag, am Dienstag, den 12. Juli 2022, betrat der Mond das Sternzeichen des Steinbocks um 10.56 Uhr. Somit haben wir dann morgen, am Mittwoch, den 13. Juli 2022, um 20.37 Uhr Vollmond im Steinbock.
Schon am nächsten Tag, nämlich am Donnerstag, den 14. Juli 2022, wandert der runde Mond dann bereits weiter ins Sternzeichen des Wassermanns, das geschieht um 10.17 Uhr. Dort bleibt er dann bis Samstag, den 16. Juli 2022, um morgens um 10.28 weiter zu den Fischen zu ziehen…
Und so geht es immer reihum, von einem Sternenbild zum nächsten, bis er dann am Freitag, den 12. August um 03.37 Uhr wieder ganz voll ist und dieses Mal im Sternzeichen des Wassermannes steht.

Übrigens ist dieser Vollmond im Juli auch zugleich ein Supermond. Der Mond kommt der Erde diesmal besonders nah und ist größer als auch heller zu sehen als sonst. Das Wetter soll ebenfalls mitspielen laut Vorhersage und uns einen wolkenfreien Himmel bieten, sodass der Supermond von überall in Deutschland gut zu sehen sein soll. Mondaufgang ist an diesem Tag allerdings erst nach 22.00 Uhr. Zu sehen ist er dann bis gegen 5.00 Uhr morgens.

Bedeutung der Karte:
Für Stiere, Krebse, Skorpione, Steinböcke und Fische ist der Vollmond im Steinbock eine gute Zeit. Für alle anderen Sternzeichen wird er eher zur Herausforderung. Da die Energie des Vollmondes in der Phase des Steinbocks die der Resignation ist. Für diesen Moment scheint es gut zu sein, einmal die Kontrolle über alles aufzugeben und stattdessen loszulassen und zu vertrauen.

Im Kartenset gibt es auch eine Karte für den Supermond. Dieser bedeutet ein extra Schub an Energie. Der Supermond ist positiv zu interpretieren. Er verspricht, dass sich alles gut entwickeln wird.
Nun, dass hieße dann für uns, die wir nicht zu den aufgezählten Sternzeichen gehören, keine Bange, alles halb so schlimm, Emotionen zähmen und heute Nacht freudig den Mond in seiner Pracht bestaunen, wer mag.

Beltane / Bealtaine

Beltane / Bealtaine

Beltane gehört zu den vier irischen, keltischen Jahreskreisfesten. Beltane und Samhain sind die beiden größten Feste, da sie jeweils Beginn und Ende einer Jahreszeit markieren. Die Kelten teilten das Jahr in nur zwei Jahreszeiten auf, in Sommer und Winter. Beltane ist das Fest zum Sommerbeginn, Samhain das zum Winterbeginn.

Beltane feiert den beginnenden Wachstum in der Natur, das Aufblühen von Kräutern und Blumen sowie der Blätter und Blüten an den Bäumen. Die reichliche Grünfärbung überall in der Natur und nicht zuletzt die Zeit der neugeborenen Jungtiere sind wesentliche Merkmale des Frühlings. Im Mai zeigt sich die Natur nach der langen Winterpause endlich wieder in ihrer Fülle.

Für mich ist dies die schönste Zeit im Jahr, wenn alles wieder zu grünen und wachsen beginnt. Alles ist so lebensfroh und lebendig um einen herum, alles strotzt vor Energie. Die Sonne gewinnt wieder an Kraft und wärmt schon merklich. Es ist wieder lange hell. Die milderen Tage laden nun dazu ein, das Leben wieder nach draussen zu verlagern.

Die Kelten feierten Beltane als Feuerfest. Große Feuer wurden errichtet, mit deren Glut jeder Herd eines jeden Hofes angezündet wurde. Das Vieh der Bauern wurde zwischen zwei Feuern durchgetrieben, um seine Gesundheit zu sichern. Verliebte sprangen über kleinere Feuer um sich Treue zu schwören.

Um den richtigen Zeitpunkt für das Beltane Fest zu finden, richteten sich die Kelten nach dem Mond und nach der Blütezeit des Weißdorns. Heutzutage wird Beltane allerdings an einem festgelegten Datum, nämlich am ersten Mai, gefeiert. Das Fest beginnt bereits mit dem Sonnenuntergang am Vortag, den 30. April. Wenn wir bei uns in den Mai tanzen oder mal schnell zum Blocksberg fliegen, oder auch der Zeremonie um den Maibaum folgen, dann ist die Zeit, in der Kelten und auch heute noch Iren und andere ihr Beltane Feuer anzünden.

Ich wünsche allen einen besonders grünen und wundervollen Mai und ein schönes Beltane Fest! Blessed be!

Von Hasen, Eiern und Göttinnen

Von Hasen, Eiern und Göttinnen

Ostara (1901) by Johannes Gehrts. Created in 1884, judging by the signature. Published in 1901.

Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen:

An einem sehr kalten Tag am Ende des Winters fand die Frühlingsgöttin Eostre einen kleinen Vogel, der so fürchterlich fror, dass er schon fast selbst zu Eis geworden war. Eostre hob den Vogel vorsichtig auf und wärmte ihn in ihren Händen, blies ihre warme Atemluft auf ihn, doch nichts half. Der Vogel schien dies extrem kalte Wetter nicht überleben zu können. Ergriffen vom Leid des Kleinen verwandelte sie ihn in einen Hasen. Und siehe da, der Hase erwachte zu neuem Leben. Putzmunter sprang er vergnügt um die Göttin herum, lief dann kreuz und quer über Wiesen und Täler, durch Wälder und Fluren und genoss seine neugewonnende Lebenskraft. Doch mit der Zeit ließ seine Freude nach. Der Hase begann sein Leben als Vogel zu vermissen. Schwer seufzend wandte er sich an die Göttin und klagte ihr sein Leid. Die Göttin des Frühling besaß ein großes Herz für all ihre Geschöpfte und hörte mitfühlend die Worte des traurigen Hasens. „Nun gut,“ sagte sie daraufhin, „etwas sollst du von deinem Leben als Vogel behalten dürfen. Ich werde dir die Fähigkeit Eier zu legen zurückgeben, jedoch nur für einen Tag im Jahr.“ Und so kam es, dass ein Hase zu Beginn des Frühlings Eier legte…

Diesen Text habe ich, weil ich die Geschichte so schön fand, frei übersetzt nach einer Vorlage aus dem Video-Blog zum Thema Ostara – How to Celebrate von Hearthwitch, Quelle: blogs.loc.gov. Ihre Geschichte zu Ostara hat mir so gut gefallen, dass ich sie für euch hier auf meinem Blog nacherzählen möchte.

Dies ist eine kleine Geschichte zu Ostern, die auf ihre ganz eigene Weise erklärt wieso der Osterhase Ostereier legt.
Jene Geschichte ist eine von vielen Abwandlungen der Geschichten um die germanische Frühlingsgöttin Ostara/Eostre, die einen Bezug der Göttin zu unserem heutigen Osterfest aufbaut.
Die Exitenz der Göttin Ostara ist jedoch äußerst umstritten und laut Wikipedia nicht nachweisbar.
Aber muss man denn Geschichten überhaupt beweisen können? Sind Geschichten nicht deshalb so schön, weil es eben Geschichten sind, in denen einfach alles möglich ist?