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Kategorie: hex hex

Begegnung mit einem Fuchs

Begegnung mit einem Fuchs

Als großer Naturliebhaber halte ich mich am liebsten im Wald oder am Meer auf. Dort wo es nicht zu überlaufen ist, drehe ich meine Runden. Manchmal bedeutet das auch, die späten Abendstunden zu nutzen, wenn die Menschenmassen sich lichten und man fast allein unterwegs ist.

Im Wald trifft man zu dieser Tageszeit, wenn die Sonne bald untergehen wird, auf so manches Wildtier. Ich hatte da schon einige faszinierende Begegnungen. Ich werde damit beginnen, sie hier in meinem Blog einmal aufzuschreiben, wenn sie sich ereignen.
Heute traf ich einen Fuchs. Mal wieder. Ich treffe oft auf Füchse. Noch nie aber war ich diesem Tier so nah wie heute.

Es war schon etwas später, die Sonne stand tief in ihrem leuchtenden Gold und färbte den Wald mit orange-gold-kupferfarbenen Schimmer. Ein wunderschöner Moment, der nur wenige Minuten dauerte, bevor die Sonne unterging. Der Zeitpunkt, wo auch die nachtaktiven Waldtiere munter werden und kreuz und quer durch das Gehölz streifen.

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Beltane

Beltane

Am 30. April, genauer gesagt in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, ist Beltane.
Beltane ist ein altes keltisches Fest, welches den Sommerbeginn feiert.
Das genaue Datum für diesen Tag wurde allerdings nach dem Mond berechnet, denn die Kelten hatten einen Mondkalender. Somit fand dieses Jahreskreisfest am 2. Vollmond nach der Tagundnachtgleiche statt. Das lunare Datum ist damit genau heute, da wir heute diesen Vollmond haben.

Die Kelten hatten nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Winterbeginn war am 31. Oktober, an Samhain (Halloween). Sommerbeginn war am 30. April an Beltane.
Die Kelten feierten 4 Jahreskreisfeste: Sommerbeginn, Winterbeginn und jeweils die Mitte davon. Ihre Feste hießen Beltane, Lughnasad, Samhain und Imbolc.

An Beltane feierte man, dass nun der Winter endgültig vorbei war. Nun war endlich die warme und helle Jahreszeit gekommen, das Halbjahr in dem die Sonne das sagen hat. Die Bauern hatten ihre Saat bereits ausgetreut. Jetzt feierte man allgemein die Fruchtbarkeit der Felder, der Natur und überhaupt.
An Beltane wurden viele Feuer entzündet, denn Feuer symbolisierte die Sonne. Somit verkündeten die vielen Feuer, dass nun die Sonne zurückgekehrt sei und ihre Kraft entfalte. Mit den Feuern wurde der Winter feierlich beendet und der Sommer willkommen geheißen.

Frühlings-Tagundnachtgleiche

Frühlings-Tagundnachtgleiche

Heute am 20. März ist Tagundnachtgleiche. Das bedeutet, das heute Tag und Nacht gleich lang sind. Ab morgen werden die Tage dann wieder länger als die Nächte. Das Licht ist zurückgekehrt und übernimmt die Führung. Die Sonnenstrahlen bekommen nun immer mehr Kraft. Der Winter verabschiedet sich langsam. Der Frühling kommt nun endlich. Erste Blumen kann man nun entdecken, Schneeglöckchen, Krokusse… und die Bäume und Büsche bekommen ihre ersten Knospen. Die dunkle Jahreszeit ist mit heute endgültig vorbei.

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche wird auch Ostara oder Alban Eiler genannt. Beides sind Begriffe aus der neopaganen Bewegung, germanisch, sowie neodruidisch geprägt. Im Neopaganismus gehört dieser Tag zu einem der großen acht Feste im Jahreskreis. Der Name Ostara geht auf die gleichnamige germanische Frühjahrsgöttin zurück, allerdings ist deren Existenz umstritten.

Ostern findet immer genau am Wochenende nach dem ersten Vollmond, der auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt, statt. Daher hat unser Osterfest kein festes Datum, anders als Weihnachten.

Das Fest zur Frühlings-Tagundnachtgleiche ist ein Fest des Neuanfangs und der Fruchtbarkeit. Das Ei und der Hase sind Symbole für dieses Fest. Das Ei steht für den Beginn neuen Lebens und für Fruchtbarkeit. Die Paarungszeit der Hasen mit ihren vielen Nachkömmlingen weist einen ähnlichen Symbolgehalt auf.
Das Frühlingsfest feiert und ehrt das Aufwachen der Natur und den Beginn des Wachstums. Wichtig in der damaligen vorchristlichen Zeit waren die Freudenfeuer, die zu Ehren der Sonne angezündet wurden. Die Sonne war und ist die Lebenskraft und der Lebensspender überhaupt. Ohne sie ist kein Leben möglich.

Rezension: Der Jahreskreis von Martina Kaiser

Rezension: Der Jahreskreis von Martina Kaiser

Martina Kaiser
Der Jahreskreis
Den Rhythmus der Natur als unsere Kraftquelle nutzen

Verlag: Aurum
Taschenbuch
Erschienen: 9. Aufl. 2018
Seiten:  224
ISBN: 978-3899010497
Größe: 13.4 x 2 x 21.1 cm
Preis: 17,- Euro

Meine Meinung:

Was für ein wundervolles Buch!
Der Jahreskreis von Martina Kaiser unterscheidet sich von den üblichen Büchern über Jahreskreisfeste. Hier stehen die einzelnen Monate mit ihrer jeweiligen Kraft im Mittelpunkt. Die Jahreskreisfeste werden zwar beschrieben, doch eher am Rande. Dieses Buch ist ein hervorrangender Begleiter zu den Büchern über Jahreskreisfeste, sozusagen eine Erweiterung. Warum nur 8 Jahreskreisfeste feiern, wenn man zusätzlich jeden Monat achtsam und rituell begleiten kann.

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Jahres-Sigille II

Jahres-Sigille II

Erinnert ihr euch noch an meine Sigille, die ich anhand meiner Vorsätze und Wünsche für dieses Jahr gezeichnet hatte?
Jene Sigille erschuf ich aus Buchstaben der Wörter meiner Wünsche und Vorsätze.

Für diese Sigille habe ich mir für jeden Wunsch und für jeden Vorsatz ein Symbol ausgedacht. Es waren sechs Wünsche/Vorsätze und somit wurden es sechs Symbole: Die Sonne, der Kreis, der Baum, das Dreieck, die Schlange und der Pinsel.

Diese Symbole habe ich dann in einem Bild zusammengefasst und zusammengesetzt. Erkennt ihr die einzelnen Symbole?

Fertig ist meine Sigille. Diese Sigille funktioniert nun wie ein Talisman.

Ich habe das Bild mit Aqarellstiften gemalt. Die Sonne und den Himmel werde ich noch mit Wasser bearbeiten, das Innere des Kreises lasse ich aufgrund seiner Details so wie es ist.

Rezension: Die Kraft der Elemente von Sina Lucia Kottmann

Rezension: Die Kraft der Elemente von Sina Lucia Kottmann

Sina Lucia Kottmann
Die Kraft der Elemente

Verlag: Nymphenburger in der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Gebundene Ausgabe
Erschienen: Januar 2021
Seiten: 208
ISBN: 978-3968600284
Größe: 23.9 x 2.4 x 24.6 cm
Preis: 32,- Euro

Meine Meinung:

Ich bin von dem Buch enttäuscht.
Beim Durchblättern dachte ich noch, wow, was für ein ausführliches und interessantes Werk, und so hübsch bebildert. Doch dann kam schnell beim lesen die Ernüchterung.

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Imbolc

Imbolc

Heute ist Imbolc, ein altes keltisches Jahresfest.
Die Kelten teilten ihr Jahr in zwei Jahreszeiten auf, in Sommer und Winter. Imbolc stellt nach keltischer Rechnung die Mitte des Winters dar. Man feierte heute, dass man die Hälfte der dunklen, kalten und unwirtlichen Jahreszeit geschafft hatte, dass die Tage sichtbar länger wurden und die Sonne allmählich zurückkehrte.

Imbolc war für die Kelten auch das Fest zu Ehren der Göttin Brigid. Ihr Name bedeutet „die Strahlende“. Sie ist die Göttin des Feuers, der Fruchtbarkeit und der Heilkraft.

Auch für uns heute stellt Imbolc die Mitte des Winters dar. Denn dieser Tag liegt genau in der Mitte zwischen dem Winteranfang (21. Dezember 2020) und dem Frühlingsanfang (20. März 2021).

Imbolc ist zum einen ein Fest des Lichtes, zum anderen ein Fest der Reinigung.
Mit einer Reinigung läßt sich symbolisch der Winter vertreiben, im Außen wie im Innern. Das gilt für den Hausputz, wie fürs Ausmisten und Aufräumen. Räuchern wirkt auf der energetischen Ebene reinigend. Durch Meditation und Fantasiereisen kann man sich mental reinigen und Ballast abwerfen. Badewanne und Dusche sorgen für das leibliche Wohl.
Das Licht läßt sich mit vielen Kerzen feiern.

Heutzutage Imbolc zu feiern bedeutet, mitten im Winter auf den Frühling zu vertrauen. Es bedeutet achtsam und mit offenen Herzen die Welt zu betrachten, sensibel für die kleinen Veränderungen im Jahreskreislauf zu sein.
Schaut man genau hin, so spürt man bereits das kommende Licht. Morgens geht die Sonne etwas früher auf, nachmittags ist sie bereits länger am Firmament. Die Kraft der Sonne nimmt langsam aber spürbar zu. Ihr Licht wird intensiver. Unter der Erde bilden sich bereits die neuen Triebe. Bald schon zeigen sich die ersten Blumen: Krokusse, Schneeglöckchen…

Eine Sigille fürs neue Jahr

Eine Sigille fürs neue Jahr

Dies ist meine Sigille fürs neue Jahr.

Eine Sigille ist ein Symbol, das aus zusammengesetzten Buchstaben besteht. Eine Sigille kann man sich erstellen, um einen persönlichen Wunsch im Unterbewusstsein zu manifestieren.

Ich habe hierfür einige meiner Vorsätze fürs neue Jahr genommen. Die Vorsätze habe ich jeweils in einem Wort zusammengefasst. Diese Wörter habe ich in Großschrift aufgeschrieben und alle doppelten Buchstaben herausgestrichen.
Aus den Buchstaben, die übrig blieben, habe ich mir ein Zeichen hergestellt, indem ich die Buchstaben kreuz und quer aneinandersetzte.

Diese Sigille umfasst nun meine Wünsche ans neue Jahr. Ich habe in ihr meinen eigenen persönlichen Talisman für dieses Jahr erstellt.

Mittwinter

Mittwinter

Heute ist Mittwinter oder auch Wintersonnenwende. Heute ist die längste Nacht und  zugleich der kürzeste Tag des Jahres. Ab morgen werden die Tage ganz langsam wieder länger. Die Sonne gewinnt wieder mehr an Kraft.
Nach germanischen Brauch werden heute viele Feuer angemacht. In Schweden feiert man immer noch Mittwinter.
Ich finde es wunderbar in dieser dunklen Jahreszeit die Rückkehr des Lichts zu feiern. Ich mache an diesem Abend ganz viele Kerzen und Lichterketten an.
Auch wenn der Winter erst noch vor uns liegt, so bringt es doch Erleichterung zu wissen, dass es bald wieder länger hell sein wird. Mir fehlt das Tageslicht sehr, wie wohl den meisten. Wenn dies nicht Grund genug ist, diesen Tag zu feiern!

Rauhnächte

Rauhnächte

Es gibt zwei Zeitrechnungen für die Rauhnächte: Vom 21. Dezember, der Wintersonnenwende, bis zum 3. Januar. Oder ab Mitternacht an Heilagabend zum Übergang auf den 25. Dezember bis zum 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige.

Die 12 Nächte entstanden durch die Überschneidung des Mondkalenders mit dem Sonnenkalender. Am Ende des Mondjahres blieben zur Anpassung ans Sonnenjahr 13 Tage und 12 Nächte übrig. Die Rauhnächte. Die Nächte zwischen den Jahren.

Die Rauhnächte stammen aus alten vorchristlichen Zeiten und beinhalten alte Bräuche und Rituale. Kelten und Germanen hatten unter anderen einen Einfluss auf diese Zeit. Aber vor allem war es eine raue Zeit damals. Es war mitten im klirrend kalten Winter. Man wußte nicht, ob man die Kälte und die strengen Wetterverhältnisse überleben würde, ob die Nahrungsmittel halten würden.

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