Adventskalender

Adventskalender

Adventskalender

Ja, dieses Weihnachten habe auch ich einen Adventskalender, und meinen Liebsten hab ich auch schon infiziert. Ich denke, man ist einfach nie zu alt für einen Adventskalender. Warum sich nicht den Spass gönnen! Dieses Verspielte, Neugierde weckende und mit Vorfreude auf Weihnachten gespickte passt hervoragend in die Adventszeit.
Man sollte sich überhaupt ein Stück Kindheit bewahren, meine ich.

Der Buddha und die Blume

Der Buddha und die Blume

Buddha IV„(… , als der Buddha – ohne ersichtlichen Grund – plötzlich eine Blume hochhob und den versammelten Schülern zeigte.)

Lange Zeit sagte er gar nichts. Seine Zuschauer waren vollkommen still. Ein jeder schien konzentriert nachzudenken in dem Versuch zu verstehen, was es mit dieser Geste des Buddha auf sich hatte. Dann, plötzlich, lächelte der Buddha. Er lächelte, weil jemand unter den Zuhörern ihn und die Blume anlächelte. Der Name dieses Mönchs war Mahakashyapa … Der Buddha erwiderte sein Lächeln und sprach: „Ich habe einen Schatz der Einsicht, und den habe ich Mahakashyapa übertragen.“
… Für mich hat das eine recht schlichte Bedeutung. Wenn jemand eine Blume hochhält und sie uns zeigt, will er, daß wir sie sehen. Fahren wir fort nachzudenken, entgeht uns die Blume. Derjenige, der nicht überlegt hat, einfach er selbst war, war zu einer tiefen Begegnung mit der Blume fähig, und er lächelte.“

(Thich Nhat Hanh Peace Is Every Step, in Norma Levine Der Kreis des Lebens)

Chögyam Trungpa oder auch die Freiheit des Individuums

Chögyam Trungpa oder auch die Freiheit des Individuums

Um es noch einmal darzulegen, mein Interesse in Richtung Weltreligionen winkt doch am ehesten dem Buddhismus zu, und ist ein deutliches Nein an solch einen Sekten-Krams. Ich bitte um Freiheit des Individiums! Jeder sollte sich die Religion, die er für richtig hält, aussuchen können.
Ich für meine Person spreche auch lieber von Lebensphilosophie als von Religion. In dieser Hinsicht bin ich ganz vom Taoismus fasziniert, eine chinesische Lehre, die auf Laotse zurückgeht.

Als ich heute in meinem Buch über den trantrischen Buddhismus Tibets stöberte, bin ich auf Chögyam Trungpa gestößen. Hier ein kleiner Textauszug aus einem seiner Gedichte, welcher mich mit seiner Schönheit faszinierte:

Beim Tanz im Weltenraum,
in Wolken gekleidet,
die Sonne verzehrend, den Mond in der Hand,
sind die Sterne mein Gefolge.

(Chögyam Trungpa, Enthronement, The Myth of Freedom)

Öffentliches Ärgernis

Öffentliches Ärgernis

Da kam ich doch heute dick bepackt aus dem Supermarkt und wollte schnell und eifrig meine Beute nach Hause schleppen, Peng, eine Sekunde in die falsche Richtung geschaut und schon heftete es sich an mich ran. Was es war? Ein fanatisches Etwas in Frauengestalt war es, von Gott gesand um mich zu befreien. Ich müßte nur ihrer Glaubensgemeinschaft beitreten. Und, ich wurde sie nicht mehr los. Dreist folgte sie mir auf Schritt und Tritt fast bis zu meiner Haustür und laberte mich voll. Ihre Argumentation drehte sich dabei im Kreis, ihr Hammer Argument: alles, außer ihrem Glauben, sei satanisches Werk. Hey, das hat mich dann aber hammer überzeugt, besser gesagt, echt wütend gemacht. Und ich mußte laut werden, mitten auf der Strasse, keine Peinlichkeit scheuen, und ihr erklären, wie unverschämt ihr Verhalten sei. Jawoll, höchst unverschämt! Ich bin sauer.

Lecker Hackbraten

Lecker Hackbraten

Heute habe ich mich mal ganz mutig, und zum ersten mal, an einen Braten gewagt. Ich bin mal langsam vorgegangen und habe mir erstmal einen Hackbraten ausgesucht, so zum üben. Zu Weihnachten gibt´s dann einen richtigen exklusiven Braten. Hier für alle Schleckermäuler, die sich wie ich bis jetzt auch noch nicht an einen Braten gewagt haben, aber auch für alle anderen Meisterköche, das Rezept:

Hackbraten im Blätterteig

1 Pck. Tiefkühl-Blätterteig
500g Hack
1 St. Mozarella
1 rote Paprika
1 Zehe Knoblauch
1 kl. Zwiebel
je 1 TL Basilikum, Oregano, Thymian
1 TL Senf
2 TL Ketchup
2 Scheiben Toast
2 Eier
Salz und Pfeffer

Blätterteig 10 Min. antauen lassen, zu einem großen Rechteck zusammenlegen und Kanten zusammendrücken,
restliche Zutaten vermengen,
in die Mitte auf den Teig legen, eine Rolle formen, in Teig einwickeln,
50 – 60 Min im vorgeheizten Backofen bei 200°C, Mitte

Dann viel Erfolg und guten Appetit!

Gewichtsproblematik?

Gewichtsproblematik?

Wo ich grad so in meinem Afrika-Krimi rumschmökerte, stolperte ich heute über folgende Aussage, die mich doch sehr erfreute:

… Sie war schließlich eine traditionell gebaute Dame und brauchte sich um Kleidergrößen keine Gedanken zu machen – nicht wie diese armen, neurotischen Leute, die ständig in den Spiegel schauten und sich zu dick fanden. Was hieß überhaupt zu dick? Wer hatte das Recht, anderen zu sagen, welche Größe sie zu haben hätten? Es war eine Diktatur der Dünnen, und so etwas ließ sie sich nicht gefallen. Wenn diese Dünnen noch aufdringlicher wurden, blieb nichts anderes übrig, als sich auf sie zu setzen. Ja, das würde ihnen eine Lehre sein! Haha!

(Alexander McCall Smith, Ein Koch für Mma Ramotswe)

Da drängt sich mir doch so manche Frage auf. Was soll dieser ganze Schlankheitswahn und wo führt er hin? Ich plediere dafür, zu essen was schmeckt und sich wohl zu fühlen.

 

Es weihnachtet schon…

Es weihnachtet schon…

Nächstes Wochenende geht es also wieder los. Am 3. Dezember ist der 1. Advent, dann am 6. Nikolaus, und wir sind schon wieder mitten drin in der Weihnachtszeit. Ich komme da nur leider gar nicht so schnell hinterher. Für mich ist jetzt Herbst und Weihnachten ist im Winter, so richtig mit Schnee und so. Draussen herrscht der Herbst mit seinem launenhaften Wetter, es ist grau und regnerisch. Absolut kein Weihnachtswetter. Wenn es nach mir ginge, würde Weihnachten auf Januar oder Februar verschoben werden. Da sehen dann auch die Wetterverhältnisse winterlich aus. Aber Weihnachten im Herbst? Ok, wenn man es genau nimmt, beginnt der Winter am 21. Dezember, also liegt Heiligabend in der Winterjahreszeit. Aber das ist mir alles zu kurzfristig. Ich plediere für eine weihnachtliche Vorbereitungsphase, so richtig mit Schnee, Eiskristallen, Schneemann, Handschuh, Schal und Pudelmütze. Dann schmecken die gebrannten Mandeln und der Glühwein erst richtig gut.

Ein Herz für Ikea

Ein Herz für Ikea

Zweifellos habe ich ein Herz für Ikea!
Jetzt sogar sichtbar für alle, die an meinem Fenster vorbeigehen… .

Am Wochenende habe ich wieder einmal erfolgreich Ikea gestürmt, gnadenlos meiner Konkurrenz den letzten Parkplatz vor der Nase weggeschnappt, mich todesmutig ins Gedränge gestürzt, mich von Abteilung zu Abteilung schubsen lassen, geduldig verzweifeltes Kindergeschrei ertragen, Zwischenstopp im Bistro eingelegt, keine Peinlichkeit gescheut und mir schön meine Getränke regelmäßig wieder aufgefüllt, dann weitertreiben lassen mit der Flut des Ikea-Massentourismus, den Kassenschlangenmarathon bestanden, mich mit einem Hot Dog eingedeckt, dabei weder mit Saucen noch mit Gurken noch mit Röstzwiebeln gespart, einen gelungenen Verzehr des Riesen-Hot Dogs mit geringer Bodenverschmutzung hingelegt, und schließlich im Finale mich noch ausreichend mit Schokolade und Keksen versorgt, als hätte ich noch nie zuvor Marabou-Sckokolade in normalen Supermarktregalen stehen sehen.

Ja, Ikea ist schon ein Erlebnis!

Wenn das nicht Beweis genug ist, dass mein Herz für Ikea schlägt… , dann hier mein offizieller Beitrag zu der Aktion „Ein Herz für Ikea“:

Ein Herz für Ikea