Lynch on TV

Lynch on TV

Heute startet die David Lynch – Reihe auf Arte mit dem Opener „Elefantenmensch“ (20.40 Uhr). Desweiteren laufen am 14.02. „Blue Velvet“ (22.30 Uhr), am 15.02. „Eine wahre Geschichte“ (20.40 Uhr) und am 22.02. „Mulholland Drive„.

Wen nun David Lynch so gar nichts sagt, für den mag hier ein Ausschnitt aus einem Wikipedia-Artikel zitiert werden:

„Themen sind: der Mittelstand, die Geborgenheit der Kleinstadt, die Musik, die Familie – und deren dunkle Kehrseite: unterdrückte Gewalt und Sexualität, das Unbewusste, das Irrationale, das Verschwiegene. Das Werk formt aus dem Banalen den Horror, es lässt Gewalt in Komik umschlagen, macht aus Mystischem Alltägliches, es ergänzt Pathos mit überlangen Ausführungen, mischt Improvisiertes mit Zufälligem. Die Paradoxie und die unaufgelöste Metapher sind bei Lynch charakteristisch.“
(http://de.wikipedia.org/wiki/David_Lynch, Die Filmkunst des David Lynchs)

Abzocke beim Zahnarzt

Abzocke beim Zahnarzt

Ich komme gerade vom Zahnarzt und bin stocksauer. Ganze 250 Euro soll ich zahlen für eine Keramikkrone. Da der Zahn gut sichtbar ist, sich nämlich neben dem Eckzahn befindet, kann ich ja wohl schlecht mit einem Silberling herumlaufen. Grr, also abstottern, wie fein. 500 DM umgerechnet, ich will gar nicht drüber nachdenken, was ich mir für das Geld lieber kaufen würde. Es geht ja sowas von bergab mit unserem Gesundheitssystem!

Top Ten …

Top Ten …

Ich habe hier mal eine Liste erstellt mit den 10 besten Songs der letzten 10 Jahre, was heissen soll, die ich in den letzten 10-20 Jahren am meisten runtergedudelt hab… Unschlagbar und weit ab von den anderen Plätzen meine number one: Leonard Cohen’s “ Suzanne“, der Rest sammelt sich so rund herum…

Hier nun die Platzierungen:

1. Leonard Cohen: „Suzanne“
2. Johnny Cash: „Ghostriders in the Sky“
3. Iggy Pop: „Lust for Life“
4. Velvet Underground: „Waiting for my Man“
5. Doors: „Waiting for the sun“
6. Soft Cell: „Tainted Love“
7. Fehlfarben: „Paul ist tot“
8. Abwärts: „Alkohol“
9. Nina Hagen: „Farbfilm“
10. Ton Steine Scherben: „Der Turm stürzt ein“

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Nervendes Phänomen

Nervendes Phänomen

Ein Phänomen, das gerade kursiert, ist unglaublich und höchst nervig zugleich. Ich rede von dem DSDS – Phänomen „Ich hab die Haare schön, ich hab die Haare schön; ich hab auch … schön“. Das ist doch nicht zu fassen, wie dieser Auftritt Karierre macht. Vor allem frage ich mich nach der Glaubwürdigkeit dieses Auftritt und ob das etwa speziell inziniert wurde, um die Quoten zu steigern.

Meez

Meez

Habe wieder neues Spielzeug im net gefunden: meez – create your own 3D identity. Hier kann man sich einen Avatar zusammenbauen, ganz nach dem individuellem Geschmack und den eigenen Vorlieben, lustig lustig. Ähnliches habe ich schon bei yahoo gesehen, wobei hier die Qualität etwas besser ist.
Ich habe es auch gleich einmal ausprobiert, ich bin ja für Spielereien immer gerne zu haben – voila:

Personal Jesus

Personal Jesus

Wer weiß um diesen Song?

Wir alle kennen und die meisten lieben ihn: „Personal Jesus“ von Depeche Mode. Nun bin ich auf eine Version von Johnny Cash gestoßen. Ich weiß noch nicht genau, wie man diese Version finden soll… . Schon interessant einerseits, etwas ungewohnt andererseits, und irgendwie bluesig – auf jeden Fall different.
Ich halte ja sehr viel von Johnny Cash…

Snowfall by night

Snowfall by night

Nacht-Schnee pur

„Der Weltraum –
unendliche Weiten…“

Stop! Wer glaubt, daß ich mich für dieses Foto einmal ins Weltall und zurück schießen ließ, nur um grad mal eben die Sterne zu fotografieren, der irrt sich leider gewaltig. Schade, schade. Bei diesem Photo handelt es sich wahrhaftig einzig und allein um Schneeflocken, ganz ehrlich, im Dunkel der Nacht geknippst, so daß außer der Nachtschwärze nur die Schneeflocken das Bild verzieren.

Weiße Nächte von F.M. Dostojewski

Weiße Nächte von F.M. Dostojewski

Jetzt, wo der Schnee draussen liegt, es nun doch noch Winter geworden ist, lese ich auch mal wieder gerne alte russische Literatur. Wo es drinnen schön warm und gemütlich ist und draußen frostig, passen diese Romane mit ihrem kühlem Klima und großer Herzenswärme nur zu gut.

Der gute F. M. Dostojewski liegt mir da besonders am Herzen. Neben „Der Idiot“ und „Schuld und Sühne“ kann ich vor allem „Weiße Nächte“, einen empfindsamen Roman, empfehlen.
Dieses Werk ist erheblich einfacher zu lesen als seine 1000-seitigen Kollegen, fällt auch erheblich kurzseitiger aus, behält aber seine Tiefe, sein ethisches Anliegen und seine gute psychologische Beleuchtung der Figuren. Inhaltlich betrachtet ist dieser Roman eine sehr anrührende Liebesgeschichte mit scheiterndem Ausgang, die beiden Helden bleiben Einzelgänger. Ich liebe auch das hervorragend Groteske in dieser Geschichte, wenn sich z.B. der Protagonist in seiner Einsamkeit mit den Häusern in seiner Umgebung unterhält, und von diesen dann hört: „Guten Tag; wie befinden Sie sich? Ich meinerseits bin, Gott sei Dank, gesund, im Mai bekomme ich eine neue Etage aufgesetzt.“

Fazit:
Ein lohnendes, sehr gefühlvolles Eintauchen in die russische Klassik, etwas schräg, etwas melodramatisch, aber schon schön.

5 von 5 Sterne