Lammas

Lammas

Lammas, oder auch Lughnasadh, ist eins der großen vier keltischen Jahresfeste. Es kennzeichnet die Mitte des Sommers. Lammas befindet sich in der Mitte von Mittsommer (Sommeranfang) und der Herbst-Tagundnachtgleiche (Herbstanfang). Es ist zum einen der Höhepunkt des Sommers und zugleich auch der Wendepunkt. Wir bewegen uns Richtung Herbstanfang. Man merkt es kaum, aber die Tage haben seit der Sommersonnenwende angefangen allmählich wieder kürzer zu werden. Zur Tagundnachtgleiche sind dann Tag und Nacht gleich lang.
Genießen wir also die noch langen und lauwarmen Abende im August.

Lammas ist auch das Fest der ersten Ernte, genauergesagt der Kornernte. Das Korn auf den Felder, Weizen, Roggen, Hafer, Gerste… ist nun schön golden und reif. Dies ist die Zeit wo das Getreide geerntet wird. Nur der Mais bleibt noch stehen und braucht etwas länger. Die Felder wirken nun merkwürdig kahl und so manches Reh kann man nun beobachten.
Es gibt einen alten Brauch aus den letzten Büschel Getreide eine Strohpuppe zu basteln, die Corn Maiden.

Nun ist auch die Zeit Kräuter zu sammeln. In Österreich gibt es den Brauch der Kräuterbuschen. Auch wer einen Garten hat, für den fängt nun die Zeit der Ernte an. Das Gemüse wird reif, die Obstbäume ebenso.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer! Genießt, dass man die ganze Zeit draussen sein kann. Und tankt ordentlich Sonne und gute Laune.

Blessed Lammas!

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