Müsli

beeren

Ich werde euch hier mal ab und zu ein paar Rezepte zeigen, damit ihr seht, wie meine Ernährungumstellung so läuft.

Mein Tag startet mit einem bunten Müsli. Die Menge der Kohlenhydrate ist berechnet. Es ist sehr ballaststoffreich. Ballaststoffe sind wichtig, damit die Kohlenhydrate langsamer ins Blut gehen. Haferflocken senken den Blutzuckerspiegel, ebenso den Cholesterinspiegel. Auch Zimt sollte dazugehören, da er ebenfalls den Blutzucker senkt. Die Zutaten mixe ich mir jeden Morgen frisch zusammen.
Ideal ist es, morgens vegan zu frühstücken. Die Kombination von Kohlenhydraten und tierischen Eiweiß ist etwas schwierig für den Blutzuckerspiegel und dehalb nur mittags zu empfehlen. Also, wer mag, der greife zu einer pflanzlichen, ungesüßten Joghurtalternative, am besten Soja-Joghurt. Der hat von Natur aus wenig Zucker. Vorsicht bei Reis- und Getreidemilch! Soja hat wenig Fett und senkt zudem auch gleich das Cholesterin.
Gut für den Blutzucker ist, zu jeder Mahlzeit Apfelessig zu trinken. Dazu gibt man 2 EL Apfelessig in ein Glas und füllt dieses mit Wasser auf. Es dauert etwas bis man sich an den Geschmack gewöhnt hat. Empfehlen kann ich den besonders milden Apfelessig von Voelkel, der schmeckt eher nach Apfelsaft als nach Essig.

Anfangs fiel es mir schwer auf mein geliebtes Käse- und Marmeladenbrot morgens zu verzichten. Aber ist man sich erst einmal der Masse an Kohlenhydraten und Cholesterin bewusst, macht es wenig Sinn, daran festzuhalten. Müsli ist eine leichte Frühstücksvariante. Es sättigt gut, ist gesund und schmeckt erfrischend. Es macht nicht so träge wie Brot.
Meinen Heißhunger auf Brot stille ich dann meist mittags. Aber mit veganem Aufstrich, der gute Fette hat statt mit Cholesterin.

Zutaten:
4-6 EL Haferflocken
1 EL Leinsamen
1 EL Chiasamen
1 EL Sonnenblumenkerne
300g fettarmer Joghurt (alternativ Soja-Joghurt)
1 Apfel
125g Beeren (Oder wahlweise 1 Clementine, bekommt man im Winter besser)
1/2 TL Zimt
Etwas Kardamom (vorsichtig streuen, zuviel wird schnell penetrant im Geschmack)

Zubereitung:
Haferflocken zusammen mit den Samen und Kernen in einer Schale mischen, mit Joghurt verrühren. Gewürze hinzufügen, verrühren. Apfel mit Schale (Wichtig, denn die Ballaststoffe sind in der Schale) klein geschnitten hinzugeben. Alles verrühren. Mit Beeren oder Clementine dekorieren.

Ich wünsche euch guten Appetit!

Abraxandria

Von Abraxandria am 25. Januar 2018 um 19:12 Uhr in Hexenküche

6 Kommentare

  1. Karo Kafka

    Karo Kafka schrieb am 26. Januar 2018 um 19:53

    Sehr interessant! Klingt doch eigentlich ganz gut. So ähnlich esse ich auch. Nur in der kalten Jahreszeit eher Haferbrei, im Sommer lieber kalt mit Sojamilch oder -joghurt, Aber immer verschiedenste Früchte und häufig Zimt mit hinein. Cool zu wissen, was die einzelnen Sachen verursachen oder bewirken. Danke für den Einblick! :hearts:

  2. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 28. Januar 2018 um 15:41

    Hallo Karo!
    Wie schön, dass ich Dir ein paar interessante Informationen liefern konnte! :) Das freut mich!
    Bist Du Veganerin?
    Ich mag leider keinen warmen Haferbrei. Nach dem Müsli einen heißen Tee, dann habe ich auch was warmes. ;)
    Oder sonntags mache ich auch gerne Rührtofu. :)
    Liebe Grüße! :hearts:

  3. Claudy

    Claudy schrieb am 30. Januar 2018 um 02:33

    ich mag ja gar kein müsli. habe aber auch haferflocken, die ich manchmal trocken esse, denn die sind ja so gesund und helfen nebenbei auch noch gegen sodbrennen :) ich esse zum frühstück leider immer sehr ungesundes zeug, bis auf joghurt. aber da esse ich auch meist fruchtjoghurt. bilde mir trotzdem ein, dass er noch gesund ist ;)

    das mit dem apfelessig hatte ich auch mal probiert, aber das hatte ich nie lange durchgehalten, nach einer woche bekam ich den trunk nicht mehr runter :baeh: aber apfelessig ist auch ein super gesundes zeug, hab ein buch drüber, was der alles kann :)

  4. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 30. Januar 2018 um 19:33

    Hallo Claudy!
    Wow, ein ganzes Buch über Apfelsessig! Wie spannend! Magst Du was daraus erzählen?
    Ich habe mich mittlerweile gut an das Zeug gewöhnt. Schmeckt zwar immer noch etwas sauer, aber mit viel Mineralwasser drauf geht das. Und wie gesagt, was den Geschmack angeht sind die verschiedenen Apfelessigsorten echt unterschiedlich. Ich habe drei verschiedene Biosorten probiert und der von Voelkel ist am angenehmsten.
    Vielleicht magst Du es ja doch irgendwann nochmal probieren. ;)
    Ansonsten ist Apfelessig ja auch toll als Haarspülung! 8) Und dabei ist der Geschmack ja egal. :D
    Liebe Grüße! :hearts:

  5. Claudy

    Claudy schrieb am 1. Februar 2018 um 13:01

    @ abraxandria:
    in dem buch gibt es tipps von a-z, rezepte und einen diätplan für 10 tage. also das abnehmen z.b. soll es ja auch unterstützen. für magen/darm, bei gelenkschmerzen, bei bronchitits, nierensteinen oder schlafstörungen – apfelessig scheint ein allheilmittel zu sein :)
    und dann ist er natürlich auch noch vielerseits im haushalt oder in der schönheitspflege nützlich. wie du schon sagst, als haarspülung z.b. :)

    ja, ich sollte mal wieder einen versuch wagen. als wochenend-kur :grin:

  6. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 2. Februar 2018 um 00:15

    @Claudy:
    Sehr interessant! :freu:
    Ich ermutige Dich dann jetzt mal zur Wochenend-Kur! Klingt toll, was der Essig alles kann! Also, nichts wie ran da! :cheerleader:

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