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Kategorie: Songs/Alben/Favourites

Lieblingsstücke

Lieblingsstücke

Es wird mal wieder Zeit für ein bißchen Musik.
Die Zeit ausserhalb des Eurovision Song Contests ist ja nun keine Zeit ohne Musik. Ich höre leidenschaftlich gerne Musik. Also, warum nicht auch ohne ESC über Musik berichten!
Ich habe so viele Lieblingssongs, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Also beginne ich hier einfach mal mit einem meiner Lieblingsstücke: Joy Division „Decades“, 1980, vom Album Closer.

Ich mag viele Songs von Joy Division: She’s Lost Control, Transmission, Ice Age, Shadowplay, Heart and Soul, Isolation. Decades ist dennoch mein unschlagbares Lieblingstück der Band wegen diesem genialen Synthie. Überhaupt liebe ich diese britischen Klänge der End-70er. Schön Elektro, Wave, Batcave, Goth…

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Bowie

Bowie

Am 08.01.1947 wurde um 9.00 Uhr morgens im Stadtteil Brixton, London, David Robert Jones geboren. David Bowie.

Seit ich Bowie Fan bin, was bereits im zarten Alter von 15 Jahren anfing, habe ich des öfteren seinen Geburtstag mit Freunden gefeiert. Hier auf meinem Blog habe ich an diesem Tag meist einen Song hineingestellt.
Was ich auch diesen Jahr tun werde. Heute nicht mehr, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren, sondern als Gedenken.

Es ist macht mich immer noch traurig…

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Playlist: Corona

Playlist: Corona

Seit heute ist wieder total lockdown. Und ich bin erleichtert darüber. Ich hoffe, die Zahlen werden sich dadurch bessern. Aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es sich erst noch um ein vielfaches verschlimmern wird, an Weihnachten und Silvester, wenn der Virus sich ausbreiten kann und dann im Januar zuschlägt.

Ich appeliere noch einmal an die Verantwortung, die jeder einzelne von uns selber trägt!

Doch nun zur Musik:
Mir düsen in dieser merkwürdigen Zeit der Corona Krise immer wieder Bruchstücke von Songtexten im Ohr herum, die irgendwie passen. Vor allem die Lyrics aus dem Refrain springen mir da ins Auge.
Ich habe hier mal eine kleine Playlist zum Thema Corona zusammengestellt:

Chemical Brothers – Out of Control
(Der Titel spricht für sich)

Fehlfarben – Apokalypse
(„Ernstfall, es ist schon längst soweit“)

David Bowie – No Control
(„It’s all deranged, No control“)

Element of Crime – An Land
(„Heute wird wohl kein Schiff mehr geh’n Und keiner geht vor die Tür. Alle sind heute verschüchtert“)

Abwärts – Alkohol
(„Keiner kommt raus aus diesem Haus, dieser Salon hat keine Tür.“)

Einstürzende Neubauten – Draußen ist feindlich
(„Schließ Dich ein mit mir. Hier sind wir sicher.“)

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Selbstbefreiung

Selbstbefreiung

Es ist mal wieder Zeit für einen Song. Diesmal habe ich einen Song ausgesucht, der für mich was sehr befreiendes hat. Schmunzelnd lausche ich dem Text und werfe immer wieder ein „Ja, genau!“ ein. Endlich sagt das mal jemand, was ja eigentlich klar sein sollte. Aber es muss einfach mal benannt werden.
Mach Dich endlich frei!
Frei von den Werten und Vorstellungen anderer. Alles was Du tust, tust Du für Dich, weil Du Dich dafür entscheidest. Sei eigenmächtig! Du gestaltest Dein Leben selbst.

Ich spreche von der Band Die Sterne und ihrem kleinen Song „Du musst gar nichts“.
Eben: Du Musst Gar Nichts!
Es ist gut, sich das immer mal wieder klar zu machen. Und daraus sein eigenes Mantra zu kreieren.
Ein paar kleine Worte mit großer Wirkung. Ein Stück Selbstbefreiung. So einfach, so banal.
Du musst gar nichts.

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Musikalische Kindheitserinnerungen

Musikalische Kindheitserinnerungen

Erinnert ihr euch noch an Peter Schilling?
Ja, genau, der mit Major Tom und Terra Titanic.
Aber da gab es noch ein weiteres Stück, das jetzt aktuelles ist als je. Auf jeden Fall erstaunlich aktuell im Vergleich zu den 80ern.

Peter Schilling gehörte zu meinen ersten Schallplatten als Kind: das Album von Peter Schilling gemeinsam mit dem Sampler Bild präsentiert DasDa 2, die neue deutsche Welle. Als Jugendliche habe ich mir diese Platten nochmal angehört. Während der NDW Sampler sich als nichtssagende Schlagermusik entpuppte, mußte ich bei Peter Schilling allerdings feststellen, dass seine Platte nicht nur bloße Unterhaltung bat, sondern richtig Tiefe besaß. Ich war erstaunt und wurde so ein zweites mal Fan von meinem Erstlingswerk als Plattensammlerin.

Der Song auf den ich hinaus will ist „Die Wüste lebt“.
Der Text ist mit viel Zynik gestaltet, was sich auch in Gesang und musikalischem Arrangement fortsetzt. Echt gut gemacht!
Und auch jetzt krame ich den Song immer noch gerne heraus. Nur leider, seit der Klimaerwärmung finde ich ihn nicht mehr so amüsant, sondern eher erschreckend. Und jetzt bei Corona schlägt er nochmals zu…

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Neuentdeckung: Mari Boine

Neuentdeckung: Mari Boine

reloopNoch eine Norwegerin, die mich begeistert. Mari Boine ist mir bereits nach einem Lied ans Herz gewachsen. Das Lied hatte mich nicht mehr losgelassen. Ich war fasziniert. Schnell waren die ersten Alben gekauft und meine Begeisterung wuchs.

Mari Boine kommt aus Norwegen und ist eine samische Sängerin. Ihre Songs bestehen aus einer Mischung schamanischer, rhythmischer Klänge vereint mit Jazz und Folk. Sehr beeindruckend sind ihre Stimme sowie die langanhaltenden und schrillen Töne. Ihre Texte sind vor allem in Samisch, aber auch zum Teil in Norwegisch und Englisch.
Ich finde, ihre Musik lullt einen so schön ein. Ich kann da prima abschalten. Falle wie in Trance beim Zuhören. Leider sind nicht alle Songs so rituell unterlegt. Es gibt auch jede Menge harmonische leise schwingende Lieder.

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Neuentdeckung: Ani Choying Drolma

Neuentdeckung: Ani Choying Drolma

reloopMeine nächste musikalische Neuentdeckung in diesem Jahr ist Ani Choying Drolma.
Ani Choying Drolma ist eine buddhistische Nonne aus Nepal. Sie hat mehrere Alben aufgenommen und ihre Lebensgeschichte als Buch, Ich singe für die Freiheit, veröffentlicht. Mir gefallen vor allem die beiden Alben Inner Peace, auf denen sie Mantren singt.
Ihre Stimme ist durchdringend und beeindruckend. Ich bin fasziniert von ihrer Ausstrahlung, die voll von Harmonie, innerer Zufriedenheit, Gelassenheit, Glücklichsein und Stille ist. Mich interessiert der Buddhismus schon lange und ich freue mich einfach über diese vorbildliche Mentalität der buddhistischen Mönche.

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Musikalische Neuentdeckung

Musikalische Neuentdeckung

reloopIch habe diese Jahr drei musikalische Neuentdeckungen gemacht, alles Frauen. Aurora, Ani Choying Drolma und Mari Boine. Ich möchte euch diese wunderbare Musik hintereinander vorstellen.
Den Anfang macht heute: Aurora.

Aurora Aksnes. Eine junge Musikerin aus Norwegen. Zerbrechlich, sanft, schüchtern, voller Energie, natürlich. Leichter Elektropop mit Tiefen. Kraftvoll, aufbauend, nachdenklich.
Ich bin fasziniert von der Austrahlung der Künstlerin, ihrem Gesang und ihrer Musik.

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Neuentdeckung

Neuentdeckung

reloopLetztes Wochenende beim Herumzappen im Abendprogramm von ZDF entdeckt:
Aurora.

Eine junge Künstlerin aus Norwegen, was ich schon ziemlich sympathisch finde. Irgendwie anders, zerbrechlich, natürlich, eigen, dunkel. Sie erinnert mich stimmlich und atmosphärisch zum Teil an Björk, der Gestik nach an Alanis Morissette.
Für mich immer wichtig, sie schreibt ihre Lieder selbst.

Ich freue mich über gehaltvolle Neuzugänge im Musikbereich. Den Song, den sie vortrug, kannte ich schon vom Hören und hatte ihn oberflächlich in die Heidi Klum Abteilung abgeschoben. Zum Glück konnte mich Aurora überzeugen, mehr zu sein, als nur Laufstegmusik.

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Bowie’s Black Star – grandios!

Bowie’s Black Star – grandios!

Es ist da! Und es haut jeden Fan komplett aus den Latschen.
Heute ist der neue Bowie-Song samt Video erschienen: „Blackstar“.
Als Highlight gibt es für uns alle wieder einmal ein Geburtstagsgeschenk, denn am 08.01.2016 kommt das neue Album heraus.

Wie ist es nun, das neue Werk?
Nun, es ist verstörend und zugleich faszinierend. Es packt einen fest und läßt einen nicht mehr los. Man gerät in einen Sog und verfällt dem Zwang, es immer wieder anzuschauen. Man will verstehen, was da vor sich geht, was Bowie uns mitteilen möchte.
Das Video ist Science Fiction, Fantasy, Endzeit- und Horrorfilm in einem. Es schockiert, ist unheimlich und sehr düster. Es spielt in einer fiktiven Realität, ich schätze auf einem anderen Planeten. Es geht um Exekution und Rituale. Bowie erscheint als Erzähler, Opfer und eine Art Gott, wie er das Buch des schwarzen Sterns wie eine Bibel hochhält. Das Video ist atemberaubend. Alle Sinne sind beim Zuschauer geschärft und höchst konzentriert folgt er der mysteriösen Darbietung.
Das Video ist gut 10 Minuten lang und wirkt wie ein ganzer Film. Ein Film mit Lücken, die es aufzuklären gilt.
Bowie selbst schockiert den Fan durch sein realistisches Auftreten. Er ist alt geworden und zeigt es. Ich frage mich, warum nur graue Haare? Er könnte doch um einiges besser aussehen mit gefärbtem Haar, aber vielleicht geht es genau darum. Stilistische Elemente.
Der Sound zum Video ist ebenso rätselhaft wie sein Bild, dennoch lassen sich bowietypische Töne und Freqenzen heraushören, so dass die Musik für den eingefleischten Fan selbst nicht so befremdlich wirkt wie für den aussenstehenden Hörer. Sehr gefallen hat mir der Einschnitt im zweiten Drittel, wo ich schon dachte, ich habe es mit einem komplett neuem Song zu tun. Doch dann fügt sich alles zusammen. Genial komponiert! Das Werk erinnert an einige Stücke aus Outside, Heathen, vielleicht auch aus Scary Monsters, Lodger und Heroes. Und Major Tom darf sich auch kurz zeigen. Es ist auf jeden Fall mal wieder typisch David Bowie! Und gerade darauf sind wir Fans ja stolz.

Zusammenfassend läßt sich nur eines sagen: Bowie ist da ein geniales Meisterwerk gelungen! Congratulations!

Danke, David, für so eine feine Überraschung!

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