Frühlings-Tagundnachtgleiche

Frühlings-Tagundnachtgleiche

Heute am 20. März ist Tagundnachtgleiche. Das bedeutet, das heute Tag und Nacht gleich lang sind. Ab morgen werden die Tage dann wieder länger als die Nächte. Das Licht ist zurückgekehrt und übernimmt die Führung. Die Sonnenstrahlen bekommen nun immer mehr Kraft. Der Winter verabschiedet sich langsam. Der Frühling kommt nun endlich. Erste Blumen kann man nun entdecken, Schneeglöckchen, Krokusse… und die Bäume und Büsche bekommen ihre ersten Knospen. Die dunkle Jahreszeit ist mit heute endgültig vorbei.

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche wird auch Ostara oder Alban Eiler genannt. Beides sind Begriffe aus der neopaganen Bewegung, germanisch, sowie neodruidisch geprägt. Im Neopaganismus gehört dieser Tag zu einem der großen acht Feste im Jahreskreis. Der Name Ostara geht auf die gleichnamige germanische Frühjahrsgöttin zurück, allerdings ist deren Existenz umstritten.

Ostern findet immer genau am Wochenende nach dem ersten Vollmond, der auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt, statt. Daher hat unser Osterfest kein festes Datum, anders als Weihnachten.

Das Fest zur Frühlings-Tagundnachtgleiche ist ein Fest des Neuanfangs und der Fruchtbarkeit. Das Ei und der Hase sind Symbole für dieses Fest. Das Ei steht für den Beginn neuen Lebens und für Fruchtbarkeit. Die Paarungszeit der Hasen mit ihren vielen Nachkömmlingen weist einen ähnlichen Symbolgehalt auf.
Das Frühlingsfest feiert und ehrt das Aufwachen der Natur und den Beginn des Wachstums. Wichtig in der damaligen vorchristlichen Zeit waren die Freudenfeuer, die zu Ehren der Sonne angezündet wurden. Die Sonne war und ist die Lebenskraft und der Lebensspender überhaupt. Ohne sie ist kein Leben möglich.

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