Selbsterkenntnis und der Umgang mit Schwierigkeiten

Selbsterkenntnis und der Umgang mit Schwierigkeiten

Ich möchte hier mal ein wenig über meine Gedanken plaudern, über meine Begegnung mit mir selbst in Momenten, wo es ungemütlich wird…
Zum Einstieg habe ich eine kleine Affirmation geschrieben:

Was ich ändern kann,
das gehe ich an.
Was ich nicht ändern kann,
das nehme ich liebevoll an.

Abraxandria ♥

Diesen Gedanken habe ich mir gemacht. Ich möchte sie euch erklären…

Ich fragte mich, wie man wohl am besten mit seinen Unzufriedenheiten umgeht.
Es gibt immer wieder Dinge, die man an sich selbst und in seinem Leben nicht mag, die man lieber anders hätte. Da hilft es, mal tief in sich hineinzuhorchen und sich zu fragen, was denn realistisch ist. Was kann ich denn überhaupt mit meinen Mitteln verändern? Ich stoße da auf zwei Kategorien. Kategorie 1 läßt sich mit viel Mühe verändern. Auf Kategorie 2 habe ich keinen Einfluss.

Wie gehe ich nun damit um?
Zunächst einmal akzeptiere ich den fixen Zustand von Kategorie 2. Ich akzeptiere meine Machtlosigkeit und beschließe hier keine Energie mehr zu verschwenden. Ich überlege mir stattdessen, was mir hilft um mich mit diesem Zustand zu arrangieren. Wie kann ich meine Einstellung zu dem Thema verändern?
Auf Kategorie 1 habe ich Einfluss. Das kostet mich Kraft, aber die Mühe könnte sich lohnen. Je nachdem wie groß meine Unzufriedenheit ist. Ich überlege, welche Schritte zu tun sind und wähle zunächst nur ganz kleine Schritte, die Erfolg versprechen. Schritte, keine Sprünge. Und wenn ich dann erstmal einen Entschluss getroffen habe, mich ausgerichtet habe, ihn umzusetzen, vorsichtig Fuss um Fuss setze, bin ich schon mitten drin. Die Sache ist angegangen und läuft. Ich entscheide, wie und wie weit und wie lange. Ich erreiche eine neue Macht über die Situation, die auswegslos schien und mich verstimmte.

Ich entscheide über mein Leben. Über mein Glück.

Dabei ist es allerdings immer wichtig stets genau zu reflektieren.
Welche meiner Ziele machen überhaupt Sinn? Sind meine Ziele realistisch und der Situation angemessen? Sind diese Ziele auch erreichbar?
Denn viel zu oft stecken wir unsere Ziele viel zu hoch. Wir können sie dann gar nicht erreichen. Und das Ende vom Lied ist die schöne selffullfilling prophecy: „Ich wusste doch eh, dass ich das nicht schaffe. Ich bin halt ein Versager.“
Falsch! Die Ziele waren einfach nur zu hoch! Ziele müssen stets auch erreichbar sein, mit den Mitteln, die man für sich zur Verfügung hat. Ansonsten stellt man sich selber ein Bein und macht sich das Leben nur noch schwerer.

Also, immer schön ein Babyschritt nach dem nächsten Babyschritt setzen! Und nicht vergessen, der Weg ist niemals gerade, sondern krumm. Mal geht es in Schlangenlinien und dann auch mal wieder kurz rückwärts, dann läuft alles wie am Schnürchen, ehe die nächste Biegung kommt… Wir kennen das alle nur zu gut.
Das Problem ist oft, wir wollen alles und sofort. Wir sind mit uns zu ungeduldig und zu ungerecht. Wir stellen an uns selber viel zu hohe Anforderungen.
Aus diesem Grund spreche ich in meiner kleinen Affirmation von „liebevoller Annahme“. Denn darum geht es, wenn man sich auf sich selbst einläßt: Sich selbst und das Leben liebevoll anzunehmen, auch die negativen Seiten.
Was ich damit meine? Ich rede von Selbstmitgefühl, von einem freundlichen und liebevollen Umgang mit sich selbst, von Dankbarkeit dem Leben gegenüber, von Achtsamkeit, die uns die kleinen Schätze im Leben würdigen läßt. Davon rede ich und es gibt da noch so viel mehr zu entdecken.

Das sind so meine Gedanken zum Thema Selbsterkenntnis und der Umgang mit Schwierigkeiten.

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