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Kategorie: Gehäkeltes

Häkeldecke: Fortschritt 2

Häkeldecke: Fortschritt 2

Ich komme immer weiter mit meiner Wellendecke und das tolle ist, ich kann dabei meine alten Wollreste verbrauchen, nun ja, zumindest jene, die farblich passen.
Was die Farben angeht, so bleibe ich bei weiß, blau und grün. Weiß wie der Sand, grün wie die Dünen und blau wie das Meer. Und das Wellenmuster spricht ja eh bereits für sich… So mache ich jedes Mal wenn ich an der Decke weiterhäkel einen kleinen Ausflug an die dänische Nordseeküste und träume vom Urlaub.
Häkeln mit Glücksfaktor sozusagen.

Regenbogen-Göttin

Regenbogen-Göttin

Meine vierte gehäkelte Göttin und meine zweite mit dem Armkreis über dem Kopf. Ich wollte eine Göttin in leuchtenden Regenbogenfarben machen. Ich habe die Farben chakramäßig ausgerichtet, beginnend mit dem Wurzelchakra in rot. Allerdings habe ich nur 6 Farben benutzt und den helleren Blauton, das Hals-/Kehlkopfchakra, weggelassen. So ist es nun eine Regenbogenbogen-Göttin mit 6 Chakren geworden.
Dieses Mal habe ich keine Baumwolle wie bei den anderen drei Figuren benutzt, sondern Acrylwolle. Interessant ist, dass dadurch diese Göttin merklich größer geworden ist als ihre Vorgängerin in Grüntönen. Wer also eine größere Figur haben möchte, muss nur ausreichend dicke Wolle benutzen, irgendwie ja logisch.

Die Anleitung gibt es hier auf englisch.

Häkelprojekt – Fortschritt

Häkelprojekt – Fortschritt

Meine Häkeldecke ist bereits um das doppelte gewachsen.
Wie ich erwähnte wird es diesmal nur eine kleine Decke, so für über die Beine zu legen. Ich habe ja bereits schon zwei größere Decken gehäkelt: meine runde Decke und den Bettüberwurf. Das Wellenmuster ist auch etwas anstrengender als wenn man nur double crochet oder half double crochet häkelt, da man ständig aufpassen muss, dass man sich nicht verzählt.
Ich werde für diese Decke die Gelegenheit nutzen, meine vielfach angesammelte Wolle aufzugebrauchen. Von daher wird sie farblich so gestaltet, was der Korb Wolle hergibt. Ich starte mit Blau- und Grüntönen und werde wohl später zu Rot- und Lilatönen übergehen. Wenn ich genug Weiß habe, dann weiterhin im Wechsel mit weißen Streifen. Ich lasse es mal auf mich zukommen. Ist ganz spannend, einfach drauf los zu häkeln und zu beobachten wie sich das ganze entwickelt. Meist weiß ich erst welche Farbe ich als nächstes nehme, wenn die Farbreihe an der ich gerade dran bin zu Ende ist.

Neues Häkelprojekt

Neues Häkelprojekt

Ich habe ein neues Häkelprojekt angefangen: es wird eine kleine Decke mit Wellenmuster.
Mein erstes Wellenmuster. Ich brauchte etwas Übung in der ersten Reihe, nach dreimal wieder auftrennen lief dann die Sache. Das Wellenmuster wird in Stäbchen gehäkelt. Ich habe bisher noch gar nicht nach deutschen Anleitungen gehäkelt, immer nur nach amerikanischen. Wie ich es verstanden habe, entsprechen Stäbchen den amerikanischen double crochet. Neu ist für mich, dass ich um Wellen zu bekommen, Stäbchen nicht nur zunehmen, sondern auch abnehmen muss. Abgenommen hatte ich bisher immer nur single crochet. Aber mit ein bißchen Übung lief es schnell wie von selbst.
Was man also mit dem Häkeln dieser Decke trainieren kann, sind das Ab- und Zunehmen von Stäbchen.
Die Anleitung habe ich aus dem Buch „Häkeln für Einsteiger“ von Margit Bogner. Ich kann dieses Buch nur bedingt weiterempfehlen. Die Einführungen ins Häkeln für Einsteiger am Anfang des Buches sind nicht besonders gut nachvollziehbar und die Anleitungen ziemlich altbacken, als hielte man ein Buch aus den 70er Jahren in der Hand.

Gehäkelt: Erdgöttin

Gehäkelt: Erdgöttin

Und noch eine Göttin!
Kann Frau denn genug Göttinnen haben?

Dieses mal habe ich warme Erdtöne gewählt, darum habe ich sie auch Erdgöttin genannt.

Die Anleitung ist wieder nach der Venus von Willendorf, auf englisch. Wie bereits bei meiner ersten Göttin.
Auch hier habe ich die Arme weggelassen, weil sie mir einfach zu schwierig waren. Wer die Venus nachhäkeln mag und versteht, wie die Arme angehäkelt werden sollen, darf es mir gerne erklären. Ich freue mich über eure Tipps und Kommentare.

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Gehäkelt: Zweite Göttin

Gehäkelt: Zweite Göttin

Meine zweite gehäkelte Göttin ist von ganz anderer Statur als meine erste. Sie zeigt eine andere Form weiblicher Kraft. Eine gewisse Zartheit, Emotionalität, hat etwas Graziöses, Ausdruck. Auch hier sind die weiblichen Formen wieder betont, nur fließender, verspielter.

Für mich sieht es so aus, als tanze diese Göttin voller Leidenschaft. Und dreht sich dabei wie eine Ballerina.
Denke ich dabei an Qi Gong, so würde ich interpretieren, sie führe die Energie des Himmels über ihren Kopf zusammen und ließe sie dort durchs Bai Hui in den Körper fließen. Um sich mit der Kraft des Himmels zu verbinden, um diese Kraft zu verinnerlichen.
Es gibt bestimmt noch mehr Interpretationsideen hierzu…

Ich habe diesmal Erdtöne benutzt und meine Göttin in grün gehalten. Das soll zum einen Natürlichkeit und Erdverbundenheit darstellen. Zum anderen hatte ich beim Häkeln die grüne Tara vor Augen, die tibetische Göttin des Mitgefühls.

Hier habe ich die Anleitung gefunden. Auf englisch.

Gehäkelt: Drittes Paar Armstulpen

Gehäkelt: Drittes Paar Armstulpen

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Und noch ein paar Armstulpen! Dabei geht der Winter bereits zu Ende. Aber dann habe ich eben schon mal fürs Jahresende vorgesorgt.
Was ich an Armstulpen häkeln so mag, ist das Tempo. Man kommt so schön schnell voran. Und man kann sie dann auch sofort anziehen, wenn es denn nicht zu warm ist. Kleidungsstücke sind ja sonst etwas aufwendiger. Aber Stulpen, Mütze, Schal gehen noch.

Diese Stulpen sind mit treble crochet gehäkelt. Ich kannte diese Maschen bisher noch nicht. Die Stulpen eignen sich gut, um diese Maschen zu üben. Es ist so einfach. Und es geht super schnell.
Ich habe ein Rechteck mit 12 Reihen gehäkelt und es danach zusammengenäht, ein Loch für den Daumen dabei freigelassen.
Dieses Mal habe ich auch richtig dicke Wolle benutzt und keine dünne Baumwolle.

Die Anleitung in englisch habe ich hier gefunden.

Gehäkelt: Zweites Paar Armstulpen

Gehäkelt: Zweites Paar Armstulpen

Mein zweites Paar Armstulpen.
Auch diese habe ich wieder ohne Anleitung gehäkelt.

Anders ist diesmal, dass ich ausschließlich mit single crochet gehäkelt habe und die Stulpen deutlich kürzer sind. Auch sind sie breiter als meine ersten, die sehr eng anliegen.

Wer Lust auf eigene Stulpen bekommen hat, kann es mir ganz einfach nachmachen:
Ich habe zunächst so viele Maschen aufgenommen, sodass die Luftmaschenkette gut über mein Handgelenk passt. Dann mit einer Masche zu einem Ring zusammengenommen.
Am Anfang und am Ende sind die Stulpen etwas breiter, da habe ich erst Maschen abgenommen, dann normal in Reihen gehäkelt und später wieder welche zugenommen.
Pro Stulpe habe ich einen Tag gebraucht, mit Pausen.

Gehäkelt: Armstulpen

Gehäkelt: Armstulpen

Neben meinen Göttinnen wollte ich einmal was praktisches häkeln und etwas winterliches zugleich. Und da ich immer an den Armen friere, meine Handschuhe teilweise zu kurz an den Ärmeln sind, bieten sich Armstulpen völlig an.

Die Anleitung habe ich mir dazu einfach ausgedacht, besser gesagt, ich habe einfach mal drauf los gehäkelt.
Es finden sich aber auch im Netz auf vielen Blogs Häkelanleitungen.

Ich habe am Anfang 5 Reihen mit double crochet gehäkelt, dann weiter mit single crochet. Am Anfang habe ich einige wenige Maschen abgenommen, am Ende dann wieder zugenommen.
Ich habe als Garn reine Baumwolle genommen, mit Farbverlauf. Ein ganzes Knäuel habe ich verbraucht.

Die Stulpen sind so lang, dass sie bis zu den Fingern gehen und etwas den Arm hinauf, unter dem Pulli, verlaufen.

Ich bin ja der Meinung, dass man weniger friert, wenn der Puls gewärmt wird.

Gehäkelt: meine erste Göttin

Gehäkelt: meine erste Göttin

Meine eigene Göttin.
Ich habe sie mir gehäkelt. In Regenbogenfarben.

Hier habe ich die Anleitung auf englisch gefunden. Sie hat als Vorbild die Figur der Venus von Willendorf.

Göttinnen faszinieren mich. Ich sehe in ihnen Archetypen der weiblichen Kraft, angefüllt mit weiblichen Fähigkeiten und Eigenschaften. Ich finde wir Frauen sollten stolz auf unser Frausein sein.

Was ich an dieser Figur mag, ist dass sie nicht unserem allgemeinen Schönheitsideal entspricht und dabei so radikal die Weiblichkeit darstellt. So sehen Frauen einfach aus. Das ist mal ein realistisches Bild. Frausein hat viele Facetten und muß nicht nur Idealen der Gesellschaft entsprechen.

Frei nach dem schönen Motto: „Ich darf so sein wie ich bin!“

Und die Regenbogenfarben sollen bedeuten, Frau darf in all ihren Farben schillern!