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Kategorie: Meine Gedichte

Von der Bedeutsamkeit des Lebens

Von der Bedeutsamkeit des Lebens

Dies ist mal kein Gedicht von mir wie ich es üblicherweise hier poste. Dies ist mal was anderes. Dieses Mal habe ich eine kleine Geschichte aufgeschrieben.

Es war spät in der Nacht als ich diese kleine Geschichte aufschrieb. Ich schaute aus dem Fenster auf die leere Strasse und fühlte mich irgendwie deprimiert oder auch verloren. Also beschloss ich meine Gedanke zu sortieren um mich besser zu fühlen. Was dabei herauskam, ist diese kleine Geschichte hier.
Ich hoffe, sie vermag es ebenfalls, euch liebe Leser, zu erfreuen und aufzumuntern.
Der ursprüngliche Titel der Geschichte lautet: Von der Bedeutsamkeit des Lebens. Das umfasst dann auch schon gut um was es hier geht. Da dieser Titel doch sehr schwerwiegend ist, habe ich einen zweiten Titel hingefügt: Die Weisheit des Baches. Dieser zweite Titel klingt nun schon märchenhafter und ein wenig leichter… und er bringt es auf den Punkt, denn dies ist eine Weisheitsgeschichte.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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Gedicht an den Januar

Gedicht an den Januar

Gedicht an den Januar

Januar,
Du Zeit des Rückzugs und der Innenkehr.

Dunkel ist Dein Monat,
klirrend Deine Kälte,
doch dein Atem ist so frisch und klar
gleich einer jungen Quelle.

Kaum hörbar flüsterst Du vom Licht,
welches Du bringst.
Und nur wer ganz still ist,
vermag Deine Wunder zu erkennen.

Du entfaltest Deine Zauberkraft,
legst einen Schleier aus glitzernden Kristallen übers Land.
Wälder, Bäume, Felder
verwandelst Du in ein Märchenwunderland.

Unter Deiner Decke erwacht das Leben
und bereitet sich
unter Deinem Schutze
auf den Frühling vor.

Januar,
Du Monat in schwarz-weiß.

Du bist das Dunkel,
das das Licht trägt.
Du bist der Anfang
und die Wiedergeburt.

Du lädst uns eins,
dir auf Deiner Reise zu folgen,
geduldig zu vertrauen,
still zu werden
und Wundern zu begegnen.

© 2021 by Abraxandria

Gedicht an die Mondin

Gedicht an die Mondin

 

Gedicht an die Mondin

Oh Mondin,
Dein Licht erstrahlt
alles durchdringend
im leuchtend Silberweiß.
Kalt und klar
Nebel umwoben.

Oh mystische Mondin,
in Deinem Schein
bekommt die Welt ein neues Gesicht.
Du tauchst alles
in eine andere Sicht.

Die Nacht glüht hell
dem Tage gleich,
Schatten wandern wandelnd umher.
Alles erwacht.
Was öffnet sich dort hinter den Schleiern?

Oh Mondin,
Du mystisches Licht im Dunkel.
Magisch ziehst Du mich in Deinen Bann.
Meine wahre Natur erwacht in mir
und weckt meine Lebenskraft.

Oh mystische Mondin,
auf Deinen Pfaden will ich gehen.

© Copyright 2020 by Abraxandria

Letzte Woche war Vollmond zu Halloween. Der Mond, bzw. La Luna, schien hell in mein Fenster. Ich war in dieser Nacht hellwach. Und bestaunte den Mond. Fasziniert. Da setzte ich mich hin und schrieb dieses Gedicht, mitten in der Nacht.
Ich liebe es, den Mond zu betrachten. Beim spazieren gehen bleibe ich immer wieder bewundernd stehen. Es ist einfach eine besondere Atmosphäre bei Vollmond. Vor allem wenn die Wolken über ihn hinwegziehen. Wenn sich der Mond auf dem Wasser spiegelt oder er zwischen den Ästen hervorlugt…
Ich bekomme dann Lust einen Film zu drehen oder eine Geschichte zu spinnen.
Ja, ich glaube mittlerweise, ich bin mondsüchtig. *lach*
Viele Sprachen haben einen weiblichen Mond (französisch, spanisch…). Und es gibt die Mondgöttin.
Ich finde es auch viel passender, den Mond weiblich zu betrachten. Der Mond steht doch für Gefühle, für Sensibilität. Während die Sonne für Kraft steht. Sogesehen sind das eine typisch weibliche und das andere typisch männliche Anteile.

Zusammengewachsen

Zusammengewachsen

Zusammengewachsen,
ganz unbemerkt.
Wie war es geschehn?
Ab jetzt unzertrennbar
und doch
muss ich gehn.
Ich muss.
Oh weh.

Zusammengewachsen.
Ein großer Schmerz.
Ich halte mich fest,
klammere mich mit aller Kraft gegen den Sog,
vergebens.

Blind schlage ich um mich,
schwenke im Wahn mein Schwert.
Diese Ketten,
sie zerschellen nicht,
sie wachsen an mir fest.
Und noch einmal mehr
zusammengewachsen.
Ein Fluch dies wird.

Zusammengewachsen.
Ich schreie schräg und schrill
und doch kommt kein Ton über meine Lippen.
Ich will nicht gehn.
Ich meißel meine Füsse in Zement,
ich bleibe, was auch kommt.

Die Realität erschlägt die Traumwelt mit einem Wimpernschlag.
Ein Bruchteil einer Sekunde
und ich breche mit ihr
zusammen.

Zusammengewachsen.
Zusammengebrochen.
Der Strom ist unaufhaltsam.
Er zerrt an mir und meinen Ketten
und nimmt sie einfach mit.
Die Realität interessiert sich nicht für Gefühle.

© 2020 by Abraxandria

Zwischenzustand

Zwischenzustand

Noch mit dem einen Fuss hier,
mit dem anderen schon fort.
Ich bin weder hier noch dort.
Ich steh nicht fest
und schweb doch nicht.
Es dreht sich alles rund um mich.

Lasse los,
raunt es mir zu.
Aber wohin ich geh,
ich seh nur schwarz,
ein Nebelmeer,
wohin denn nur?

Die Vergangenheit, sie ist jetzt hier,
die Zukunft auch gesellt sich zu mir.
Die Gegenwart – ich suche sie.

Was ist das für ein Treiben hier?
So eigenartig merkwürdig hier.

Mit Achtsamkeit sollst du deine Schritte tun…

Zwischenzustand.
Ich spür dich nun.
Die schnürst mir meine Kehle zu.
Ich bin im Gestern wie im Morgen
und das Heute macht mir Sorgen.
Ein Schritt nach vorn, ein Schritt zurück.
Loslassen – das kann ich nicht.

Nun ruhig Blut.
So geh ich Schritt für Schritt.
Irgendwann kommt auch die Vergangenheit nicht mehr mit.
Dann ist die Zukunft greifbar da.
Zwischenzustand.
Du bist gemein,
doch bist Du gar nicht lange mein.

© 2020 by Abraxandria

Der eigene Weg

Der eigene Weg

Das Kind weint
und stolpert unbeholfen weiter.
Es weiß nicht,
warum die anderen so sind,
es weiß nur,
dass es weh tut,
wie sie sind.

Es mag sich am liebsten verstecken,
doch auch dort kann es nicht lange bleiben.
So wartet das Kind,
dass jemand vorbei kommt
und es an die Hand nimmt.
Und doch, es ahnt,
es wird gar niemand kommen.
Es muß wohl seinen Weg selber suchen.

Und das ist die Herausforderung,
der sich das Kind stellen muss,
seinen eigenen Weg zu gehen,
egal, was die anderen meinen,
und koste es auch noch so viele Tränen.
Der eigene Weg ist sein Leben.

© copyright 2014 by abraxandria

Dies ist ein kleines Gedicht von mir, wo ich viel Herzblut reingesteckt habe. Ich wollte hier nicht alles schön malen und trotzdem Mut schenken. Auf die Schwächen schauen und einen konstruktiven Gedanken aufbauen. Manchmal gibt es Situationen, in denen man einfach nicht weiter weiß… Doch eigentlich liegt die Antwort nie ganz weit weg.