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Kategorie: Songs/Alben/Favourites

Selbstbefreiung

Selbstbefreiung

Es ist mal wieder Zeit für einen Song. Diesmal habe ich einen Song ausgesucht, der für mich was sehr befreiendes hat. Schmunzelnd lausche ich dem Text und werfe immer wieder ein „Ja, genau!“ ein. Endlich sagt das mal jemand, was ja eigentlich klar sein sollte. Aber es muss einfach mal benannt werden.
Mach Dich endlich frei!
Frei von den Werten und Vorstellungen anderer. Alles was Du tust, tust Du für Dich, weil Du Dich dafür entscheidest. Sei eigenmächtig! Du gestaltest Dein Leben selbst.

Ich spreche von der Band Die Sterne und ihrem kleinen Song „Du musst gar nichts“.
Eben: Du Musst Gar Nichts!
Es ist gut, sich das immer mal wieder klar zu machen. Und daraus sein eigenes Mantra zu kreieren.
Ein paar kleine Worte mit großer Wirkung. Ein Stück Selbstbefreiung. So einfach, so banal.
Du musst gar nichts.

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Musikalische Kindheitserinnerungen

Musikalische Kindheitserinnerungen

Erinnert ihr euch noch an Peter Schilling?
Ja, genau, der mit Major Tom und Terra Titanic.
Aber da gab es noch ein weiteres Stück, das jetzt aktuelles ist als je. Auf jeden Fall erstaunlich aktuell im Vergleich zu den 80ern.

Peter Schilling gehörte zu meinen ersten Schallplatten als Kind: das Album von Peter Schilling gemeinsam mit dem Sampler Bild präsentiert DasDa 2, die neue deutsche Welle. Als Jugendliche habe ich mir diese Platten nochmal angehört. Während der NDW Sampler sich als nichtssagende Schlagermusik entpuppte, mußte ich bei Peter Schilling allerdings feststellen, dass seine Platte nicht nur bloße Unterhaltung bat, sondern richtig Tiefe besaß. Ich war erstaunt und wurde so ein zweites mal Fan von meinem Erstlingswerk als Plattensammlerin.

Der Song auf den ich hinaus will ist „Die Wüste lebt“.
Der Text ist mit viel Zynik gestaltet, was sich auch in Gesang und musikalischem Arrangement fortsetzt. Echt gut gemacht!
Und auch jetzt krame ich den Song immer noch gerne heraus. Nur leider, seit der Klimaerwärmung finde ich ihn nicht mehr so amüsant, sondern eher erschreckend. Und jetzt bei Corona schlägt er nochmals zu…

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Neuentdeckung: Mari Boine

Neuentdeckung: Mari Boine

reloopNoch eine Norwegerin, die mich begeistert. Mari Boine ist mir bereits nach einem Lied ans Herz gewachsen. Das Lied hatte mich nicht mehr losgelassen. Ich war fasziniert. Schnell waren die ersten Alben gekauft und meine Begeisterung wuchs.

Mari Boine kommt aus Norwegen und ist eine samische Sängerin. Ihre Songs bestehen aus einer Mischung schamanischer, rhythmischer Klänge vereint mit Jazz und Folk. Sehr beeindruckend sind ihre Stimme sowie die langanhaltenden und schrillen Töne. Ihre Texte sind vor allem in Samisch, aber auch zum Teil in Norwegisch und Englisch.
Ich finde, ihre Musik lullt einen so schön ein. Ich kann da prima abschalten. Falle wie in Trance beim Zuhören. Leider sind nicht alle Songs so rituell unterlegt. Es gibt auch jede Menge harmonische leise schwingende Lieder.

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Neuentdeckung: Ani Choying Drolma

Neuentdeckung: Ani Choying Drolma

reloopMeine nächste musikalische Neuentdeckung in diesem Jahr ist Ani Choying Drolma.
Ani Choying Drolma ist eine buddhistische Nonne aus Nepal. Sie hat mehrere Alben aufgenommen und ihre Lebensgeschichte als Buch, Ich singe für die Freiheit, veröffentlicht. Mir gefallen vor allem die beiden Alben Inner Peace, auf denen sie Mantren singt.
Ihre Stimme ist durchdringend und beeindruckend. Ich bin fasziniert von ihrer Ausstrahlung, die voll von Harmonie, innerer Zufriedenheit, Gelassenheit, Glücklichsein und Stille ist. Mich interessiert der Buddhismus schon lange und ich freue mich einfach über diese vorbildliche Mentalität der buddhistischen Mönche.

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Musikalische Neuentdeckung

Musikalische Neuentdeckung

reloopIch habe diese Jahr drei musikalische Neuentdeckungen gemacht, alles Frauen. Aurora, Ani Choying Drolma und Mari Boine. Ich möchte euch diese wunderbare Musik hintereinander vorstellen.
Den Anfang macht heute: Aurora.

Aurora Aksnes. Eine junge Musikerin aus Norwegen. Zerbrechlich, sanft, schüchtern, voller Energie, natürlich. Leichter Elektropop mit Tiefen. Kraftvoll, aufbauend, nachdenklich.
Ich bin fasziniert von der Austrahlung der Künstlerin, ihrem Gesang und ihrer Musik.

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Neuentdeckung

Neuentdeckung

reloopLetztes Wochenende beim Herumzappen im Abendprogramm von ZDF entdeckt:
Aurora.

Eine junge Künstlerin aus Norwegen, was ich schon ziemlich sympathisch finde. Irgendwie anders, zerbrechlich, natürlich, eigen, dunkel. Sie erinnert mich stimmlich und atmosphärisch zum Teil an Björk, der Gestik nach an Alanis Morissette.
Für mich immer wichtig, sie schreibt ihre Lieder selbst.

Ich freue mich über gehaltvolle Neuzugänge im Musikbereich. Den Song, den sie vortrug, kannte ich schon vom Hören und hatte ihn oberflächlich in die Heidi Klum Abteilung abgeschoben. Zum Glück konnte mich Aurora überzeugen, mehr zu sein, als nur Laufstegmusik.

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Bowie’s Black Star – grandios!

Bowie’s Black Star – grandios!

Es ist da! Und es haut jeden Fan komplett aus den Latschen.
Heute ist der neue Bowie-Song samt Video erschienen: „Blackstar“.
Als Highlight gibt es für uns alle wieder einmal ein Geburtstagsgeschenk, denn am 08.01.2016 kommt das neue Album heraus.

Wie ist es nun, das neue Werk?
Nun, es ist verstörend und zugleich faszinierend. Es packt einen fest und läßt einen nicht mehr los. Man gerät in einen Sog und verfällt dem Zwang, es immer wieder anzuschauen. Man will verstehen, was da vor sich geht, was Bowie uns mitteilen möchte.
Das Video ist Science Fiction, Fantasy, Endzeit- und Horrorfilm in einem. Es schockiert, ist unheimlich und sehr düster. Es spielt in einer fiktiven Realität, ich schätze auf einem anderen Planeten. Es geht um Exekution und Rituale. Bowie erscheint als Erzähler, Opfer und eine Art Gott, wie er das Buch des schwarzen Sterns wie eine Bibel hochhält. Das Video ist atemberaubend. Alle Sinne sind beim Zuschauer geschärft und höchst konzentriert folgt er der mysteriösen Darbietung.
Das Video ist gut 10 Minuten lang und wirkt wie ein ganzer Film. Ein Film mit Lücken, die es aufzuklären gilt.
Bowie selbst schockiert den Fan durch sein realistisches Auftreten. Er ist alt geworden und zeigt es. Ich frage mich, warum nur graue Haare? Er könnte doch um einiges besser aussehen mit gefärbtem Haar, aber vielleicht geht es genau darum. Stilistische Elemente.
Der Sound zum Video ist ebenso rätselhaft wie sein Bild, dennoch lassen sich bowietypische Töne und Freqenzen heraushören, so dass die Musik für den eingefleischten Fan selbst nicht so befremdlich wirkt wie für den aussenstehenden Hörer. Sehr gefallen hat mir der Einschnitt im zweiten Drittel, wo ich schon dachte, ich habe es mit einem komplett neuem Song zu tun. Doch dann fügt sich alles zusammen. Genial komponiert! Das Werk erinnert an einige Stücke aus Outside, Heathen, vielleicht auch aus Scary Monsters, Lodger und Heroes. Und Major Tom darf sich auch kurz zeigen. Es ist auf jeden Fall mal wieder typisch David Bowie! Und gerade darauf sind wir Fans ja stolz.

Zusammenfassend läßt sich nur eines sagen: Bowie ist da ein geniales Meisterwerk gelungen! Congratulations!

Danke, David, für so eine feine Überraschung!

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Frauenpower

Frauenpower

reloopEs wird mal wieder Zeit für einen musikalischen Beitrag.

Ich habe für euch die Quarks rausgeholt mit dem Titel „“Königin“. Der Text ist sehr schön motivierend:

„Wenn ich wäre, wer ich bin,
Ja.
Wenn ich könnte, was ich kann, wär ich Königin“

Also, ihr Lieben, denkt dran, in Wahrheit seid ihr alle Königinnen!
Nicht vergessen.

 

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Immer wieder!

Immer wieder!

Immer wieder David Bowie. Es geht nicht anders. Und das schon  gefühlt seit ewig. Ich kann einfach nicht aufhören Fan zu sein.

Bowie haut mich einfach immer wieder um!
Hier habe ich für euch noch ein großartiges Video aus seinem letzten Album The Next Day herausgesucht: Love ist Lost.
Ich muss sagen, es hat Witz. Ich dachte beim Anhören, na da hat er sich ja mal wieder selbst beklaut, der gute Junge, das klingt ja wie Ashes to Ashes und dann sah ich die Kostüme, lach, das weiß der schon selbst, der Schelm, lach. Und The Thin White Duke als Holzpuppe ist auch genial. Alles zusammen ein schöner Blick in die Vergangenheit.
Und ich finde, es klingt auch ein bißchen nach Kraftwerk. So minimalistische elektronische Elemente.
Und kann ich bitte auch so ein schönes Waschbecken für Zuhause haben!

Ein großartiges Werk!
Bitte, Bowie, mach weiter so! Und fühle Dich bitte nie zu alt dafür!

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Mein Ohrwurm seit Tagen

Mein Ohrwurm seit Tagen

reloopUnd wieder freue ich mich, euch einen meiner Ohrwürmer präsentieren zu dürfen. Diesmal ist es ein wirklich alter Ohwurm, denn dieser Song begleitet mich schon seit etwas mehr als 20 Jahre. Und ich liebe ihn immer noch sehr. Es ist ein Song aus den 70ern. Ein sehr poetischer Song, ja, ich würde sogar meinen, es ist ein vertontes Gedicht, mit eingängiger, schöner, ruhiger Musik. Ich liebe vor allen die Höhen in diesem Stück, wie es erst tief und düster anfängt und dann Stück für Stück höher und freundlicher wird. Immer wieder bleiben Textzeilen aus diesem Song an mir hängen. Und ich werde nicht müde, das Lied immer und immer wieder zu hören. Es nimmt einen einfach gefangen. Ich habe den guten Mann auch einmal live gesehen. Das war eines der besten Konzerte, die ich je besucht habe, sehr beeindruckend. Und ich hoffe, ganz stark, dass ich nochmal in diesen Genuss kommen werde. Momentan tourt er ja gerade…
Hört doch mal rein, vielleicht versteht ihr, was ich meine… Besonders, wenn man es öfter hört…

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