Beiträge in der Rubrik: Musikalische Fundstücke

ESC 2018: Grand Final

Vielen Dank, Portugal, für diese wundervolle Show!

Ich liebe den ESC, weil ich den We Are One World Gedanken sehr schön finde, vor allem in der heutigen Zeit. Über Europa hinaus vereinigt dieses Festival so viele Länder zu einer friedlichen spaßigen riesigen Party.

Portugal hat den diesjährigen ESC sehr unterhaltsam gestaltet. Ich war mit allem zufrieden, mit der lockeren Moderation, den schönen Videoaufnahmen aus Portugal, den Auftritten aus dem eigenen Land, den witzigen Zwischenfilmchen, wie die ESClopedie und Planet Portugal. Die Beiträge der Länder waren musikalisch bunt gemischt. Es wurde nie langweilig und ganz furchtbare Songs waren dieses Jahr auch nicht mit dabei. Drei, vier Beiträge waren nicht so meins, aber das war völlig okay. Bei den meisten Songs hat mich einfach der Live-Auftritt überzeugt, sodass mir auch Beiträge gefielen, wo mich das Video vorher nicht angesprochen hatte.
Meine Top 3 an Favoriten waren: Estland, Serbien und an dritter Stelle Israel.
Von daher bin ich mit dem Ergebnis voll einverstanden. Ich gratuliere Isreal zu dem selbstbewußten, emanzipierten, liebenswert schrägen Siegertitel mit großem Unterhaltungswert!

Das Voting habe ich mir gestern nun doch wieder angeschaut und auch diesmal hat es mich frustriert. Die Jury hat einfach einen komplett anderen Geschmack als das Publikum. Die Wertung der Jury war mir nicht verständlich. Ich bezweifle, dass es gut ist, der Jury 50% der Wertung zu geben. Ich finde, das Publikum sollte mehr entscheiden.

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ESC 2018: 2. Halbfinale

Am Donnerstag, den 10. Mai, fand in Portugal das zweite Halbfinale zum ESC 2018 statt. 18 Länder traten auf, von denen 10 weiter kamen ins Finale heute Abend. Es war wieder eine bunte und sehr unterhaltsame Show. Mir machen die Halbfinale einfach Spaß, auch wenn das große Finale natürlich am besten ist. Ich schau mir einfach gerne alle Auftritte an, denn im Finale verpasst man ja einige Länder.

Gut gefallen haben mir in dieser Show Norwegen, Moldau, Serbien, Die Niederlande,  Ungarn, Lettland, Slovenien, Malta und die Ukraine.
Überrascht haben mich vor allem die vier zuletzt genannten Länder, da ihre Videos mich zunächst nicht überzeugen konnten. Aber live waren sie einfach gut. Lettlands Beitrag war eine besinnliche Bar-Nummer. Slovenien war sehr unterhaltsam mit der frechen Göre als Sängerin. Mir gefiel auch die Gruftie-Tante aus Malta und ganz erstaunlich auch der ukrainische Vampir. Alles drei waren gute Auftritte.
Von Norwegen war ich etwas enttäuscht. Alexander wirkte so gar nicht locker, sondern sehr angestrengt und bemüht. Das nahm dem leichtem Song den Spaßfaktor.
Dafür hatten die damen und Herren aus Moldau richtig Spaß auf der Bühne und boten eine witzige Tanzshow.
Serbien gehört zu meinen Favoriten. Ich mag den rituellen Sound in diesem Beitrag.
Die Niederlande fand ich musikalisch ganz gut, aber auch irgendwie schwach im Vergleich zu den anderen Auftritten. Etwas steif sogar. Und der Song klang irgendwie geklaut. Er erinnerte mich zu stark an Guns ’n‘ Roses und Paradise City.
Ungarn empfand ich immer noch als angenehme kalte Dusche soundmäßig, aber die Jungs waren mir unsympathisch. Bekommen von mir nur noch ein „okay“.

Ins Grand Final kamen:
Serbia, Moldova, Hungary, Ukraine, Sweden, Australia, Norway, Danmark, Slovenia, The Netherlands.

Ich bin schon sehr gespannt aufs Finale und wer wie weit kommt. Allerdings versuche ich diesmal nicht wieder vom Voting enttäuscht zu sein. Vielleicht schalte ich dabei auch einfach ab und schau mir nur den Sieger am Schluß an. Ich finde die neue Punkteaufteilung einfach komplett blöd.

Ich wünsche allen ESC-Begeisterten eine tolle Show heute Abend!

ESC 2018: 1. Halbfinale

Am Dienstag, den 08. Mai war nun bereits das erste Halbfinale vom diesjährigen ESC in Portugal. Aus 19 Beiträgen wurden 10 für das Finale am Samstag ausgewählt. Heute, am Donnerstag, den 10. Mai, können auch wir per Telefon an der Wahl des zweiten Halbfinales teilnehmen.

Die Auftritte der Länder waren eine bunte Mischung. Die Show war gut gemacht, locker und witzig gestaltet, mit schönen Landschaftsaufnahmen im Einleitungsvideo.
Das diesjährige Motto der Show: All aboard.

Mir haben besonders gut die Beiträge aus Belgien, aus der Tschechischen Republik, aus Estland und Griechenland gefallen. Ganz okay fand ich noch Litauen. Israel ging so, leider. Die Bühnenpräsenz war mangelhaft und die Technik nicht richtig ausgesteuert. Der Sound klang enttäuschend hohl. Ich befürchte, das Stück ist nicht bühnentauglich. Das Video war um einiges besser.
Die langsame James Bond Nummer aus Belgien war toll und kam auch live gut rüber. Leider konnte der Auftritt nicht überzeugen und Belgien ist raus.
Der Straßenmusiker aus der Tchechischen Republik war einfach witzig mit seinem Balkan Rap. Hat Spaß gemacht ihm zuzuschaun. Peter Urban hält ihn für einen heimlichen Favoriten. Na, mal schaun, ich finde, es gibt noch bessere.
Estland brachte eine klassische Opernnummer, die mich sehr beeindruckte. Ich freue mich sehr, dass Estland weitergekommen ist und ich die Nummer noch einmal live hören darf.
Griechenland trat mit einem traditionellen und ruhigen Song auf, den ich sehr schön fand. Umso trauriger bin ich, dass der Auftritt nicht die Massen überzeugen konnte und Griechenland nicht weitergekommen ist. Aber war klar, war sehr eigen, der Song.

Ins Finale am Samstag kommen folgende Länder:
Austria, Estonia, Cyprus, Lithuania, Israel, Czech Republic, Bulgaria, Albania, Finland, Ireland.

Ich freue mich schon auf die Show heute Abend! 21.00 Uhr auf ONE.

Ich wünsche euch allen weiterhin ganz viel Spaß beim ESC!

ESC 2018: Serbia

Serbien bringt uns dieses Jahr eine interessante Nummer aus Ethno Pop mit. Sehr schön ist auch, dass hier in der Landessprache gesungen wird.
Der Anfang des Songs erinnert mich an Dead Can Dance. Ich mag die beiden Frauenstimmen sehr, sowie die Flöte und die Drums.

Mein Fazit: Gefällt mir gut!

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ESC 2018: Norway

Ich dachte, ich lese nicht richtig, aber es ist war, Alexander Rybak, der Gewinner vom ESC 2009, tritt erneut an! Ein großartiger Song war das damals: „Fairytale“. Möchte Norwegen wieder gewinnen? Mir wäre das ganz recht.

Leider bin ich eher skeptisch, was diesmal das Finale angeht. Das Video ist sympathisch und amüsant gemacht. Doch der Song an sich ist mir zu schwach. Es fehlt mir das gewisse Etwas. Der Song ist nett, stört nicht, unterhält, aber wahrscheinlich kann er noch übertrumpft werden.

Mein Fazit: Ein guter Beitrag, aber den Sieg sehe ich damit leider nicht. Sorry, Alexander!

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ESC 2018: Moldova

Moldau bringt uns dieses Jahr gute Laune Balkan Pop mit. Allerdings hätte ich es schöner gefunden, diesen Song in der Landessprache zu hören. Und auf das Duett hätte ich verzichten können. Nur männliche Stimmen wären mir angenehmer gewesen.

Mein Fazit: Okay. Ich mag den typischen Balkan Sound.

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ESC 2018: Israel

Ach, herrlich, was Isreal in diesen Jahr zum ESC mitbringt. Einen Song für alle uns Frauen, einen Song gegen das Next Topmodel Ideal. Ein schräger, sehr amüsanter Sound präsentiert von einer schrägen selbstbewußten jungen Lady ohne Topmodelmaße. Das hat Beat!
„I’m not your toy – you stupid boy.“ – Herrlich!

Mein Fazit: Super gemacht, Lady! Das macht Spaß und hat Kraft! I like it! Da tanz ich doch glatt mit…

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ESC 2018: Hungary

Endlich mal Abwechslung in die Show bringt uns Ungarn mit ihrer harten Rocknummer. Das entspricht nicht der klassischen ESC-Erwartung, aber denken wir an Lordi, man ist dankbar für Abwechslung und kalte Duschen.

Mein Fazit: Yeah! Auch wenn ich den Song nicht als Sieger haben möchte.

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