Beiträge in der Rubrik: Literarisches
1 witch:
When will we three meet again,
In thunder, lightning or in rain?
2 witch:
When the hurlyburly’s done,
When the battle’s lost and won.
3 witch:
That will be ere the set of sun.
1 witch:
Where the place?
2 witch:
Upon the heath.
3 witch:
There to meet with Macbeth.
1 witch:
I come, Graymalkin!
All:
Paddock calls. – Anon! -
Fair is foul, and foul is fair:
Hover through the fog and filthy air.
(Shakespeare, Macbeth, Act One, Scene 1)
Wenn ihr eine Vergangenheit habt, die euch nicht befriedigt,
dann vergeßt sie.
Erfindet eine neue Geschichte für euer Leben und glaubt daran.
Konzentriert euch nur auf die Augenblicke,
in denen ihr erreicht habt, was ihr wolltet -
und dann wird diese Kraft euch helfen
zu erreichen, was ihr euch wünscht.
(Paulo Coelho, Der fünfte Berg)
Das Geheimnis des Lebens besteht jedoch darin, siebenmal hinzufallen und achtmal aufzustehen.
(Paulo Coelho, Der Alchimist)
“Es ist ein Buch, das vom selben handelt wie alle anderen Bücher”, fuhr der Alte fort. “Der Unfähigkeit des Menschen, sein Schicksal zu wählen. Und schließlich bewirkt es, daß alle an die größte Lüge der Welt glauben.”
“Welches ist die größte Lüge der Welt?” fragte der Jüngling überrascht.
“Es ist diese: In einem bestimmten Moment unserer Existenz verlieren wir die Macht über unser Leben, und es wird dann vom Schicksal gelenkt. Das ist die größte Lüge der Welt!”
(Paulo Coelho, Der Alchimist)
Neulich gelesen:
Nach einem großen Becher mit etwas, das sich Macchiato Karamell nannte, kehrten die Lebensgeister der jungen Frau allmählich zurück. Danach verdrückte sie ein Wurstbrötchen und ein Schokoladen-Muffin. “Vitamin Z, K und F”, grinste sie, “das bringt mich wieder auf die Beine: Zucker, Koffein und Fett.”
(aus: Nury Vittachi, der Fengshui-Detektiv und der Geisterheiler)
Hmm, hört sich recht stimmig an, dieses Vitamin Z, K und F. Da hat es doch mal jemand auf den Punkt gebracht! Z, K und F – das sind doch die eigentlichen Vitamine! Genau was ich brauche und dessen ich mich auch gern bediene, grins. Leider ist meine Figur da anderer Ansicht. Zu schade eigentlich!
Gerade gelesen:
Diese Leute, die Zeit, der Ort, der Planet … Was hatte sie hier zu suchen? Sie hatte das unheimliche Gefühl, ihren Kopf aus einer Kiste zu strecken. Sie fühlte sich seltsam preisgegeben. Sie fühlte sich fremd. Ihr Atem ging langsam, aber ihr Herz raste. Sie war so müde, als wäre alle Kraft aus einem Loch im Bauch entwichen. Es kostete sie Mühe, sich zu konzentrieren.
(aus: Der Feng Shui Detektiv, Nury Vittachi)
Nun, diese Gefühle kenne ich auch….
Meine Laune ist im Keller, ich quäle mich hier mit ner Erkältung rum, alles ist bäh. Heute ist I-Ah-Tag.
“Guten Morgen, I-Ah”, sagte Pu.
“Guten Morgen, Pu Bär”, sagte I-Ah düster. “Falls es denn ein guter Morgen ist”, sagte er. “Was ich bezweifle”, sagte er.
(A. A. Milne, Pu der Bär)
Verziehe mich jetzt mit nem guten Buch und ner Tafel Schokolade ins Bett… und komme erst wieder heraus, wenn draussen wieder die Sonne scheint. Na gut, das kann dauern, will mal nicht gleich übertreiben. Dann bis die Tage… .
Fühle mich wie der I-Ah an meinem Kühlschrank…


“Wolpertingerwelpen, die (Forts.): Es gibt die wissenschaftlich noch nicht erhärtete Theorie, daß sich Wolpertingerwelpen in ganz jungem Alter von Zuneigung ernähren können. Man schließt gewisse telepathische Fähigkeiten bei Ihnen nicht aus, die sie in die Lage versetzen, die Ihnen entgegengebrachte Zärtlichkeit in Kalorien zu verwandeln.”
Ausschnitt aus dem “Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamazoniens und Umgebung.” von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
(Walter Moers, Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär)
Mensch, das ist ja putzig!
Mich hat diese Textstelle im nachhinein dann doch stärker berührt. Und bei aller Satire dieses Buches wurde ich nachdenklich und erinnerte mich daran, was Wissenschaftler über Babys sagten: nämlich, daß ein Baby ohne Zuneigung genauso sterben kann wie ohne Nahrung. Also ist Zuneigung die eigentlich wesentliche Nahrung mit gut geschätzen Kalorien. So gesehen fühle auch ich mich wie diese Welpen. Immer her damit, davon ernähre ich mich gerne!
Wo ich grad so in meinem Afrika-Krimi rumschmökerte, stolperte ich heute über folgende Aussage, die mich doch sehr erfreute:
… Sie war schließlich eine traditionell gebaute Dame und brauchte sich um Kleidergrößen keine Gedanken zu machen – nicht wie diese armen, neurotischen Leute, die ständig in den Spiegel schauten und sich zu dick fanden. Was hieß überhaupt zu dick? Wer hatte das Recht, anderen zu sagen, welche Größe sie zu haben hätten? Es war eine Diktatur der Dünnen, und so etwas ließ sie sich nicht gefallen. Wenn diese Dünnen noch aufdringlicher wurden, blieb nichts anderes übrig, als sich auf sie zu setzen. Ja, das würde ihnen eine Lehre sein! Haha!
(Alexander McCall Smith, Ein Koch für Mma Ramotswe)
Da drängt sich mir doch so manche Frage auf. Was soll dieser ganze Schlankheitswahn und wo führt er hin? Ich plediere dafür, zu essen was schmeckt und sich wohl zu fühlen.
Gestern Abend habe ich es mir gemütlich gemacht und mich mit einer Hörspiel-Kassette ins Bett gekuschelt, und wollte es mir mal so richtig wohlig gut gehen lassen. Zu solchen Anlässen hole ich schon mal gerne Kinderbücher heraus. Nun, gestern Abend war es eine Hörspiel-Kasette von Janosch: “Schnuddel”, in der Schnuddel eines Tages von seinem Vater eine Flaschenpost geschenkt bekommt, die dieser zuvor gefischt hatte. In der Flasche steckt ein Zettel, wo drauf steht:
“Wer dies liest, muß sich vor nichts mehr fürchten“.
Was für eine wunderbare Idee, einem Kind solch eine Post zu schenken!!!