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Kategorie: hex hex

Rezension: Der Jahreskreis von Martina Kaiser

Rezension: Der Jahreskreis von Martina Kaiser

Martina Kaiser
Der Jahreskreis
Den Rhythmus der Natur als unsere Kraftquelle nutzen

Verlag: Aurum
Taschenbuch
Erschienen: 9. Aufl. 2018
Seiten:  224
ISBN: 978-3899010497
Größe: 13.4 x 2 x 21.1 cm
Preis: 17,- Euro

Meine Meinung:

Was für ein wundervolles Buch!
Der Jahreskreis von Martina Kaiser unterscheidet sich von den üblichen Büchern über Jahreskreisfeste. Hier stehen die einzelnen Monate mit ihrer jeweiligen Kraft im Mittelpunkt. Die Jahreskreisfeste werden zwar beschrieben, doch eher am Rande. Dieses Buch ist ein hervorrangender Begleiter zu den Büchern über Jahreskreisfeste, sozusagen eine Erweiterung. Warum nur 8 Jahreskreisfeste feiern, wenn man zusätzlich jeden Monat achtsam und rituell begleiten kann.

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Jahres-Sigille II

Jahres-Sigille II

Erinnert ihr euch noch an meine Sigille, die ich anhand meiner Vorsätze und Wünsche für dieses Jahr gezeichnet hatte?
Jene Sigille erschuf ich aus Buchstaben der Wörter meiner Wünsche und Vorsätze.

Für diese Sigille habe ich mir für jeden Wunsch und für jeden Vorsatz ein Symbol ausgedacht. Es waren sechs Wünsche/Vorsätze und somit wurden es sechs Symbole: Die Sonne, der Kreis, der Baum, das Dreieck, die Schlange und der Pinsel.

Diese Symbole habe ich dann in einem Bild zusammengefasst und zusammengesetzt. Erkennt ihr die einzelnen Symbole?

Fertig ist meine Sigille. Diese Sigille funktioniert nun wie ein Talisman.

Ich habe das Bild mit Aqarellstiften gemalt. Die Sonne und den Himmel werde ich noch mit Wasser bearbeiten, das Innere des Kreises lasse ich aufgrund seiner Details so wie es ist.

Rezension: Die Kraft der Elemente von Sina Lucia Kottmann

Rezension: Die Kraft der Elemente von Sina Lucia Kottmann

Sina Lucia Kottmann
Die Kraft der Elemente

Verlag: Nymphenburger in der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Gebundene Ausgabe
Erschienen: Januar 2021
Seiten: 208
ISBN: 978-3968600284
Größe: 23.9 x 2.4 x 24.6 cm
Preis: 32,- Euro

Meine Meinung:

Ich bin von dem Buch enttäuscht.
Beim Durchblättern dachte ich noch, wow, was für ein ausführliches und interessantes Werk, und so hübsch bebildert. Doch dann kam schnell beim lesen die Ernüchterung.

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Imbolc

Imbolc

Heute ist Imbolc, ein altes keltisches Jahresfest.
Die Kelten teilten ihr Jahr in zwei Jahreszeiten auf, in Sommer und Winter. Imbolc stellt nach keltischer Rechnung die Mitte des Winters dar. Man feierte heute, dass man die Hälfte der dunklen, kalten und unwirtlichen Jahreszeit geschafft hatte, dass die Tage sichtbar länger wurden und die Sonne allmählich zurückkehrte.

Imbolc war für die Kelten auch das Fest zu Ehren der Göttin Brigid. Ihr Name bedeutet „die Strahlende“. Sie ist die Göttin des Feuers, der Fruchtbarkeit und der Heilkraft.

Auch für uns heute stellt Imbolc die Mitte des Winters dar. Denn dieser Tag liegt genau in der Mitte zwischen dem Winteranfang (21. Dezember 2020) und dem Frühlingsanfang (20. März 2021).

Imbolc ist zum einen ein Fest des Lichtes, zum anderen ein Fest der Reinigung.
Mit einer Reinigung läßt sich symbolisch der Winter vertreiben, im Außen wie im Innern. Das gilt für den Hausputz, wie fürs Ausmisten und Aufräumen. Räuchern wirkt auf der energetischen Ebene reinigend. Durch Meditation und Fantasiereisen kann man sich mental reinigen und Ballast abwerfen. Badewanne und Dusche sorgen für das leibliche Wohl.
Das Licht läßt sich mit vielen Kerzen feiern.

Heutzutage Imbolc zu feiern bedeutet, mitten im Winter auf den Frühling zu vertrauen. Es bedeutet achtsam und mit offenen Herzen die Welt zu betrachten, sensibel für die kleinen Veränderungen im Jahreskreislauf zu sein.
Schaut man genau hin, so spürt man bereits das kommende Licht. Morgens geht die Sonne etwas früher auf, nachmittags ist sie bereits länger am Firmament. Die Kraft der Sonne nimmt langsam aber spürbar zu. Ihr Licht wird intensiver. Unter der Erde bilden sich bereits die neuen Triebe. Bald schon zeigen sich die ersten Blumen: Krokusse, Schneeglöckchen…

Eine Sigille fürs neue Jahr

Eine Sigille fürs neue Jahr

Dies ist meine Sigille fürs neue Jahr.

Eine Sigille ist ein Symbol, das aus zusammengesetzten Buchstaben besteht. Eine Sigille kann man sich erstellen, um einen persönlichen Wunsch im Unterbewusstsein zu manifestieren.

Ich habe hierfür einige meiner Vorsätze fürs neue Jahr genommen. Die Vorsätze habe ich jeweils in einem Wort zusammengefasst. Diese Wörter habe ich in Großschrift aufgeschrieben und alle doppelten Buchstaben herausgestrichen.
Aus den Buchstaben, die übrig blieben, habe ich mir ein Zeichen hergestellt, indem ich die Buchstaben kreuz und quer aneinandersetzte.

Diese Sigille umfasst nun meine Wünsche ans neue Jahr. Ich habe in ihr meinen eigenen persönlichen Talisman für dieses Jahr erstellt.

Mittwinter

Mittwinter

Heute ist Mittwinter oder auch Wintersonnenwende. Heute ist die längste Nacht und  zugleich der kürzeste Tag des Jahres. Ab morgen werden die Tage ganz langsam wieder länger. Die Sonne gewinnt wieder mehr an Kraft.
Nach germanischen Brauch werden heute viele Feuer angemacht. In Schweden feiert man immer noch Mittwinter.
Ich finde es wunderbar in dieser dunklen Jahreszeit die Rückkehr des Lichts zu feiern. Ich mache an diesem Abend ganz viele Kerzen und Lichterketten an.
Auch wenn der Winter erst noch vor uns liegt, so bringt es doch Erleichterung zu wissen, dass es bald wieder länger hell sein wird. Mir fehlt das Tageslicht sehr, wie wohl den meisten. Wenn dies nicht Grund genug ist, diesen Tag zu feiern!

Rauhnächte

Rauhnächte

Es gibt zwei Zeitrechnungen für die Rauhnächte: Vom 21. Dezember, der Wintersonnenwende, bis zum 3. Januar. Oder ab Mitternacht an Heilagabend zum Übergang auf den 25. Dezember bis zum 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige.

Die 12 Nächte entstanden durch die Überschneidung des Mondkalenders mit dem Sonnenkalender. Am Ende des Mondjahres blieben zur Anpassung ans Sonnenjahr 13 Tage und 12 Nächte übrig. Die Rauhnächte. Die Nächte zwischen den Jahren.

Die Rauhnächte stammen aus alten vorchristlichen Zeiten und beinhalten alte Bräuche und Rituale. Kelten und Germanen hatten unter anderen einen Einfluss auf diese Zeit. Aber vor allem war es eine raue Zeit damals. Es war mitten im klirrend kalten Winter. Man wußte nicht, ob man die Kälte und die strengen Wetterverhältnisse überleben würde, ob die Nahrungsmittel halten würden.

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Lichterkranz zur Wintersonnenwende

Lichterkranz zur Wintersonnenwende

Heute, genau vier Wochen vor der Wintersonnenwende, wird der Jul-Kranz entzündet.
Der Lichterkranz gleicht in vielen unserem Adventskranz. Es ist ein alter germanischer Brauch. Der Kranz ist aus immergrünen Zweigen geflochten, die das Leben symbolisieren. Dekoriert wird er mit natürlichen Dingen, wie Tannenzapfen, Nüsse, Äpfel… Er besteht aus vier Kerzen, die anders als beim Adventskranz, anders herum abgebrannt werden: erst 4, dann 3, dann 2, dann 1 und dann wieder 4. Die Kerzen symbolisieren die Kraft der Sonne, des Licht das in diesen Wochen immer weniger wird, also die kürzer werdenen Tage.
Deshalb fängt man heute mit allen vier Kerzen an und zündet jede weitere Woche eine Kerze weniger an. Am Tag der Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag und der längsten Nacht des Jahres, werden dann wieder alle vier Kerzen angezündet. Das symbolisiert die Rückkehr des Lichts. Von nun an gewinnt die Sonne wieder an Kraft und es wird langsam wieder länger hell.
In die Mitte des Kranzes kann man eine weitere Kerze stellen, die Jahreskerze für das neue Jahr. Sie wird aber erst am Tag der Wintersonnenwende entzündet. Mit ihr zündet man die übrigen vier Kerzen an. Im nächsten Jahr zu Mittwinter wird sie zudem dafür benutzt, um die nächste Jahreskerze anzuzünden. Die Jahreskerze kann außerdem für alle Jahreskreisfeste verwendet werden.

Gedicht an die Mondin

Gedicht an die Mondin

 

Gedicht an die Mondin

Oh Mondin,
Dein Licht erstrahlt
alles durchdringend
im leuchtend Silberweiß.
Kalt und klar
Nebel umwoben.

Oh mystische Mondin,
in Deinem Schein
bekommt die Welt ein neues Gesicht.
Du tauchst alles
in eine andere Sicht.

Die Nacht glüht hell
dem Tage gleich,
Schatten wandern wandelnd umher.
Alles erwacht.
Was öffnet sich dort hinter den Schleiern?

Oh Mondin,
Du mystisches Licht im Dunkel.
Magisch ziehst Du mich in Deinen Bann.
Meine wahre Natur erwacht in mir
und weckt meine Lebenskraft.

Oh mystische Mondin,
auf Deinen Pfaden will ich gehen.

© Copyright 2020 by Abraxandria

Letzte Woche war Vollmond zu Halloween. Der Mond, bzw. La Luna, schien hell in mein Fenster. Ich war in dieser Nacht hellwach. Und bestaunte den Mond. Fasziniert. Da setzte ich mich hin und schrieb dieses Gedicht, mitten in der Nacht.
Ich liebe es, den Mond zu betrachten. Beim spazieren gehen bleibe ich immer wieder bewundernd stehen. Es ist einfach eine besondere Atmosphäre bei Vollmond. Vor allem wenn die Wolken über ihn hinwegziehen. Wenn sich der Mond auf dem Wasser spiegelt oder er zwischen den Ästen hervorlugt…
Ich bekomme dann Lust einen Film zu drehen oder eine Geschichte zu spinnen.
Ja, ich glaube mittlerweise, ich bin mondsüchtig. *lach*
Viele Sprachen haben einen weiblichen Mond (französisch, spanisch…). Und es gibt die Mondgöttin.
Ich finde es auch viel passender, den Mond weiblich zu betrachten. Der Mond steht doch für Gefühle, für Sensibilität. Während die Sonne für Kraft steht. Sogesehen sind das eine typisch weibliche und das andere typisch männliche Anteile.

Samhain

Samhain

Habt ihr was an Halloween vor?
Mein traditionelles Halloween Mahl fällt dieses Jahr wegen Corona aus. Ich weiß noch nicht, wie ich Halloween gestalte. Vielleicht gucke ich Hocus Pocus im Originalton auf Netflix, oder vielleicht die vier Filme zu Halloween Town auf Disney. Am liebsten wäre mir die Halloween Doppelfolge von Good Witch, aber die läuft erstmal in den USA.
Für Stimmung sorgt zum einen schon mal die Zeitumstellung, die genau eine Woche vor Halloween erfolgt. Jetzt ist es deutlich spürbar, wie früh es wieder dunkel wird. Ja, die dunkle Jahreszeit ist da.

Ich sammel nun Informationen zu Samhain. Denn Halloween ist ja eher das kommerzielle Fest. Mich interessieren die Ursprünge, alte Jahresfeste, alte Riten.

Was ist Samhain?
Samhain wurde bereits in der vorchristlichen Zeit gefeiert. Samhain stammt aus der Zeit der Naturreligionen.
An Samhain wurden Opfergaben gebracht, um den Winter zu überstehen.
An Samhain wird das Tor zur Anderswelt geöffnet.
An Samhain werden die Ahnen geehrt.
An Samhain stirbt der gehörnte Gott, der an Yule wiedergeboren wird.
Samhain ist der Übergang von Jahresende zu Jahresanfang.

Man kann also nicht nur Halloween, sondern auch Samhain feiern.
In der Zeit des Rückzugs durch Corona liegt es sogar auf der Hand, sich Samhain anzunähern. Die Natur zieht sich zurück, die Sonne zieht sich zurück, die Wärme und das Licht ziehen sich zurück, die Bäume verlieren ihre Blätter. Es ist die Zeit der Dunkelheit und des ungemütlichen Wetters. Drinnen ist es jetzt meist gemütlicher als draußen.

Samhain ist die Zeit des Insichgehens. Und es ist die Zeit des Loslassens.