Durchsuchen nach
Kategorie: hex hex

Lichterkranz zur Wintersonnenwende

Lichterkranz zur Wintersonnenwende

Heute, genau vier Wochen vor der Wintersonnenwende, wird der Jul-Kranz entzündet.
Der Lichterkranz gleicht in vielen unserem Adventskranz. Es ist ein alter germanischer Brauch. Der Kranz ist aus immergrünen Zweigen geflochten, die das Leben symbolisieren. Dekoriert wird er mit natürlichen Dingen, wie Tannenzapfen, Nüsse, Äpfel… Er besteht aus vier Kerzen, die anders als beim Adventskranz, anders herum abgebrannt werden: erst 4, dann 3, dann 2, dann 1 und dann wieder 4. Die Kerzen symbolisieren die Kraft der Sonne, des Licht das in diesen Wochen immer weniger wird, also die kürzer werdenen Tage.
Deshalb fängt man heute mit allen vier Kerzen an und zündet jede weitere Woche eine Kerze weniger an. Am Tag der Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag und der längsten Nacht des Jahres, werden dann wieder alle vier Kerzen angezündet. Das symbolisiert die Rückkehr des Lichts. Von nun an gewinnt die Sonne wieder an Kraft und es wird langsam wieder länger hell.
In die Mitte des Kranzes kann man eine weitere Kerze stellen, die Jahreskerze für das neue Jahr. Sie wird aber erst am Tag der Wintersonnenwende entzündet. Mit ihr zündet man die übrigen vier Kerzen an. Im nächsten Jahr zu Mittwinter wird sie zudem dafür benutzt, um die nächste Jahreskerze anzuzünden. Die Jahreskerze kann außerdem für alle Jahreskreisfeste verwendet werden.

Gedicht an die Mondin

Gedicht an die Mondin

 

Gedicht an die Mondin

Oh Mondin,
Dein Licht erstrahlt
alles durchdringend
im leuchtend Silberweiß.
Kalt und klar
Nebel umwoben.

Oh mystische Mondin,
in Deinem Schein
bekommt die Welt ein neues Gesicht.
Du tauchst alles
in eine andere Sicht.

Die Nacht glüht hell
dem Tage gleich,
Schatten wandern wandelnd umher.
Alles erwacht.
Was öffnet sich dort hinter den Schleiern?

Oh Mondin,
Du mystisches Licht im Dunkel.
Magisch ziehst Du mich in Deinen Bann.
Meine wahre Natur erwacht in mir
und weckt meine Lebenskraft.

Oh mystische Mondin,
auf Deinen Pfaden will ich gehen.

© Copyright 2020 by Abraxandria

Letzte Woche war Vollmond zu Halloween. Der Mond, bzw. La Luna, schien hell in mein Fenster. Ich war in dieser Nacht hellwach. Und bestaunte den Mond. Fasziniert. Da setzte ich mich hin und schrieb dieses Gedicht, mitten in der Nacht.
Ich liebe es, den Mond zu betrachten. Beim spazieren gehen bleibe ich immer wieder bewundernd stehen. Es ist einfach eine besondere Atmosphäre bei Vollmond. Vor allem wenn die Wolken über ihn hinwegziehen. Wenn sich der Mond auf dem Wasser spiegelt oder er zwischen den Ästen hervorlugt…
Ich bekomme dann Lust einen Film zu drehen oder eine Geschichte zu spinnen.
Ja, ich glaube mittlerweise, ich bin mondsüchtig. *lach*
Viele Sprachen haben einen weiblichen Mond (französisch, spanisch…). Und es gibt die Mondgöttin.
Ich finde es auch viel passender, den Mond weiblich zu betrachten. Der Mond steht doch für Gefühle, für Sensibilität. Während die Sonne für Kraft steht. Sogesehen sind das eine typisch weibliche und das andere typisch männliche Anteile.

Samhain

Samhain

Habt ihr was an Halloween vor?
Mein traditionelles Halloween Mahl fällt dieses Jahr wegen Corona aus. Ich weiß noch nicht, wie ich Halloween gestalte. Vielleicht gucke ich Hocus Pocus im Originalton auf Netflix, oder vielleicht die vier Filme zu Halloween Town auf Disney. Am liebsten wäre mir die Halloween Doppelfolge von Good Witch, aber die läuft erstmal in den USA.
Für Stimmung sorgt zum einen schon mal die Zeitumstellung, die genau eine Woche vor Halloween erfolgt. Jetzt ist es deutlich spürbar, wie früh es wieder dunkel wird. Ja, die dunkle Jahreszeit ist da.

Ich sammel nun Informationen zu Samhain. Denn Halloween ist ja eher das kommerzielle Fest. Mich interessieren die Ursprünge, alte Jahresfeste, alte Riten.

Was ist Samhain?
Samhain wurde bereits in der vorchristlichen Zeit gefeiert. Samhain stammt aus der Zeit der Naturreligionen.
An Samhain wurden Opfergaben gebracht, um den Winter zu überstehen.
An Samhain wird das Tor zur Anderswelt geöffnet.
An Samhain werden die Ahnen geehrt.
An Samhain stirbt der gehörnte Gott, der an Yule wiedergeboren wird.
Samhain ist der Übergang von Jahresende zu Jahresanfang.

Man kann also nicht nur Halloween, sondern auch Samhain feiern.
In der Zeit des Rückzugs durch Corona liegt es sogar auf der Hand, sich Samhain anzunähern. Die Natur zieht sich zurück, die Sonne zieht sich zurück, die Wärme und das Licht ziehen sich zurück, die Bäume verlieren ihre Blätter. Es ist die Zeit der Dunkelheit und des ungemütlichen Wetters. Drinnen ist es jetzt meist gemütlicher als draußen.

Samhain ist die Zeit des Insichgehens. Und es ist die Zeit des Loslassens.

Göttinnen

Göttinnen

luisa1
Ich mag die Bücher von Luisa Fransia, ihre feministischen und spirituellen Ratgeber.
Luisa hat mich auch inspiriert was das Thema Göttinnen angeht. Bevor ich ihre Bücher kannte, konnte ich mir nicht viel zu diesem Thema vorstellen. Warum sollte man sich dafür interessieren?
Ihre Antwort: jede Göttin ist Ausdruck von Frauenkraft!
Es geht Luisa nicht darum Göttinnen anzubeten, sondern zu erforschen, wofür jede einzelne Göttin steht. Jede symbolisiert eine bestimmte weibliche Eigenschaft, eine weibliche Kraftquelle, über die alle Frauen verfügen. In dieser Hinsicht ist das Beschäftigen mit Göttinnen ein Selbstfindungsweg. Das zentrale Anliegen von Luisa ist, dass wir unsere eigenen Kräfte wiederfinden und zurückgewinnen, dass wir ganz werden, uns selbst stärken.

Ich finde es erstaunlich, dass Luisa 366 Göttinnen gefunden hat. Das sind unglaublich viele. Und ich schätze mal, es gibt noch viel mehr. Bei dieser großen Anzahl ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sie sich bei jeder einzelnen kurz fasst.

Weiterlesen Weiterlesen

Gehäkelt: Zweite Göttin

Gehäkelt: Zweite Göttin

Meine zweite gehäkelte Göttin ist von ganz anderer Statur als meine erste. Sie zeigt eine andere Form weiblicher Kraft. Eine gewisse Zartheit, Emotionalität, hat etwas Graziöses, Ausdruck. Auch hier sind die weiblichen Formen wieder betont, nur fließender, verspielter.

Für mich sieht es so aus, als tanze diese Göttin voller Leidenschaft. Und dreht sich dabei wie eine Ballerina.
Denke ich dabei an Qi Gong, so würde ich interpretieren, sie führe die Energie des Himmels über ihren Kopf zusammen und ließe sie dort durchs Bai Hui in den Körper fließen. Um sich mit der Kraft des Himmels zu verbinden, um diese Kraft zu verinnerlichen.
Es gibt bestimmt noch mehr Interpretationsideen hierzu…

Ich habe diesmal Erdtöne benutzt und meine Göttin in grün gehalten. Das soll zum einen Natürlichkeit und Erdverbundenheit darstellen. Zum anderen hatte ich beim Häkeln die grüne Tara vor Augen, die tibetische Göttin des Mitgefühls.

Hier habe ich die Anleitung gefunden. Auf englisch.

Iemanjá

Iemanjá

Die brasilianische Fernsehserie Most Beautiful Thing auf Netflix machte mich neugierig auf die dort erwähnte Göttin Iemanjá.
Laut der Serie ist sie die Göttin des Meeres und die Schutzpatronin der Frauen. Laut Wikipedia ist sie die Göttin des Meeres und des Mondes und steht für typisch weibliche Eigenschaften, wie Fürsorge, Empathie, Weitherzigkeit, Kreativität, Heilung und auch für das Unbewußte. Sie ist die Mutter aller und eine starke Beschützerin.

Sie trägt ein hellblaues Kleid, einen silbernen Stern wie eine Krone und Perlen in den Händen. Auf einigen Zeichnungen hat sie auch Perlenketten vorm Gesicht. Oft wird sie auf dem Wasser stehend abgebildet. Im Hintergrund befinden sich der Mond und Meerestiere. Es gibt von ihr auch Darstellungen als Nixe.
Ihre Symbole sind Fische, Perlen, Muscheln, Flußsteine, Meerjungfrauen.

In Brasilien (und Uruguay) ist der 2. Februar der Feiertag der Göttin Iemanjá. Zu ihrer Ehre gibt es dann zahlreiche rituelle Feiern an den Stränden, mit Blumen, kleinen gebastelten Booten, Musik, Wünschen…
Weitere Festtage sind der 8. Dezember, die beiden ersten Dezember Wochenenden, Neujahr. In Kuba ist es der 7. September.

Man findet sie auch unter anderen Schreibweisen, wie z.B. Yemayá oder Yemoja. Sie wird in außer in Brasilien ebenfalls in Kuba, Urugay, Nigeria, Togo und Benin verehrt.

Auf Google findet man in der Bildersuche viele faszinierende Darstellungen dieser Göttin.

Mein Foto in diesem Blogartikel ist ein Foto von der Orakel-Karte Yemaja aus dem Kartenset Göttinnen Geflüster von Amy Sophia Marashinsky & Hrana Janto, Schirner Verlag, Februar 2017.

Selbstmitgefühl

Selbstmitgefühl

k.neff

Selbstmitgefühl – Was soll das sein?

Unter dem Begriff Mitgefühl kann man sich noch etwas vorstellen, nämlich irgendwie Anteilnahme am anderen. Aber wie soll das mit mir selber funktionieren?

Der Begriff stammt aus dem Buddhismus und wird gerade von der Psychologie neu belebt. Wo man früher von Selbstwertgefühl und Selbstliebe sprach, so ist es jetzt Selbstmitgefühl.
Und was ist das nun genau? Es beinhaltet nichts neues eigentlich. Der Kernpunkt ist, sich selbst so gut zu behandeln wie einen guten Freund, nämlich freundlich, verständnisvoll, mitfühlend, liebevoll, fürsorglich, tröstend. Vor allen dann, wenn es uns nicht gut geht, wenn wir zu Selbstkritik neigen.

Weiterlesen Weiterlesen

Gehäkelt: meine erste Göttin

Gehäkelt: meine erste Göttin

Meine eigene Göttin.
Ich habe sie mir gehäkelt. In Regenbogenfarben.

Hier habe ich die Anleitung auf englisch gefunden. Sie hat als Vorbild die Figur der Venus von Willendorf.

Göttinnen faszinieren mich. Ich sehe in ihnen Archetypen der weiblichen Kraft, angefüllt mit weiblichen Fähigkeiten und Eigenschaften. Ich finde wir Frauen sollten stolz auf unser Frausein sein.

Was ich an dieser Figur mag, ist dass sie nicht unserem allgemeinen Schönheitsideal entspricht und dabei so radikal die Weiblichkeit darstellt. So sehen Frauen einfach aus. Das ist mal ein realistisches Bild. Frausein hat viele Facetten und muß nicht nur Idealen der Gesellschaft entsprechen.

Frei nach dem schönen Motto: „Ich darf so sein wie ich bin!“

Und die Regenbogenfarben sollen bedeuten, Frau darf in all ihren Farben schillern!

Happy Beltane! Happy Walpurgisnacht!

Happy Beltane! Happy Walpurgisnacht!

fire

Viele tanzen heute in den Mai. Es gibt aber auch noch anderes zu feiern an diesem Abend oder besser gesagt in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai: Es ist Beltane und Walpurgisnacht!

Ich wünsche allen Frauen eine hexische Walpurgisnacht und einen spaßigen Tanz ums Feuer! Guten Flug!
Und ebenfalls allen ein schönes Beltane Fest!

Beltane ist eins der großen vier keltischen Jahreskreisfeste. Es ist das Frühlingsfest. Es wird gefeiert, dass die Sonne zurück ist und nun alles erblüht. Es ist das Fest der Fruchtbarkeit und des Feuers.

Esoterik

Esoterik

Ich habe in meinem Blog bislang das Thema Esoterik etwas umgangen. Es gibt unter meinen Kategorien bisher nur das Thema Buddhistisches Gedankengut, sowie das Thema Weisheiten, beides kleine Sammlungen von Zitaten.
Da Esoterik in meinem Leben eine große Rolle spielt, werde ich nun eine neue Kategorie in meinem Blog einführen. Ich nenne sie hex hex. Der Name hat etwas mit meinem Interesse an Hexen zu tun. Und ich habe ja auch bereits die Kategorie Hexenküche für meine Kochrezepte.
Ich möchte unter Esoterik über Themen schreiben wie Aura Soma, Orakel Karten, Affirmations Karten, Schamanismus, Energiearbeit und vieles mehr.
Ich hoffe, der eine oder andere von meinen Lesern teilt vielleicht mein Interesse. Aber warum sollte ich so ein großes Kapitel hier auf meinem Blog auslassen, nur weil ich befürchte, es interessiert keinen. Ein Blog soll Spaß machen. Im Blog geht es doch um einen selbst. Da sollte man sich seine Freiheiten nicht nehmen lassen.
Ich freue mich auf meine neuen esoterischen Artikel und bin gespannt auf eure Kommentare.

Liebe Grüße an die Bloggerwelt da draußen! Im Sinne von Bibi Blocksberg schließe ich meinen Beitrag nun mit einem herzlichen hex hex!

Abraxandria ♥