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Kategorie: Gesundheit

Jojo-Effekt

Jojo-Effekt

Wer kennt ihn nicht, den Jojo-Effekt nach dem Abnehmen?

Das ist mal ganz schön frustrierend. Erst hungert man sich mehrere Wochen durch eine Diät, dann ist man endlich stolz auf sein neues Gewicht und schon nimmt man alsbald wieder zu.
Nach Weight Watchers hatte ich das Doppelte zugenommen, von dem was ich abgenommen hatte. Seitdem habe ich Weight Watchers abgeschworen. Ich bin nun ganz generell Diäten gegenüber skeptisch. Man kennt das ja, kaum ißt man wieder normal, steigen auch die Pfunde. Aus dem Grund wird ja allerorts vor Diäten gewarnt und für Ernährungsumstellungen plediert.

Doch auch bei meiner langwierigen Ernährungsumstellung passiert mir jetzt genau das gleiche. Wie ihr wisst musste ich auf Grund meiner Diabetes Diagnose meine Ernährung ändern. Das lief auch zunächst sehr erfolgreich. Der Gewichtsverlust tröstete mich über meine reduzierte Kalorienaufnahme hinweg. Ein Jahr lang habe ich kontinuierlich jeden Monat abgenommen. Dann war plötzlich Schluß. Jetzt nehme ich seit einem halben Jahr kontinuierlich zu, wie ärgerlich.

Das Problem liegt bei Diäten daran, dass man weniger ißt als der Körper benötigt. Der Körper passt sich dem an und braucht nach der Diät ebenfalls nur reduzierte Kost. Aus diesem Grund sollte man eine Diät immer mit ausreichend Bewegung verbinden. Ausserdem, je radikaler eine Diät, so wahrscheinlicher ist der Jojo-Effekt. Aus dieser Sicht ist sehr langsames Abnehmen auf lange Sicht zu empfehlen, also eine Umstellung der Nahrungsmittel in sehr kleinen Schritten.

Zur Zeit suche ich nach den Gründen für meine derzeitige Zunahme und nach Maßnahmen, wie ich ihr entgegen wirken kann. Ein Fehler war es vielleicht, gleich alles auf einmal umzustellen, von einem Tag auf den anderen sozusagen. Ich hatte mir eine gute Ernährungsform herausgesucht, die sich hauptsächlich aus dem Prinzip Schlank im Schlaf und einer vegetarischen Vollwerternährung zusammensetzt. Streng habe ich diesen neuen Ernährungsplan durchgesetzt mit dem Erfolg, dass sich meine Werte verbesserten und die Kalorien purzelten. Doch war ich sehr diszipliniert bei meiner radikalen Umstellung, was wohl zuviel des Guten war, wie ich im Nachhinein denke. Aber niemand berät einen wirklich darin, es geschickt anzugehen. Selbst die Ernährungsberatung der Krankenkasse half mir da nicht.

Wie stoppe ich nun meine laufende Gewichtszunahme? Weiter die Nahrung zu reduzieren erscheint mir nicht sinnvoll. Die Ernährungsform, die ich jetzt habe, schmeckt und passt mir inzwischen ganz gut. Ich denke, es gibt nur den Weg über mehr Bewegung.

Ihr, meine lieben BlogleserInnen, kennt mein Problem bestimmt auch.
Wie seht ihr das mit dem Jojo-Effekt? Was hat euch da raus geholfen?

Leinöl

Leinöl

Seit meiner Diabetes-Diagnose hatte ich ja radikal meine Ernährung umgestellt. Nun achte ich sehr darauf, welche Lebensmittel auf meinem Speiseplan landen. Ich lese so einiges über Ernährung und wie man Krankheiten entgegenwirkt. Daran möchte ich euch gerne teilhaben lassen. Ich finde es sehr interessant, was man durch Ernährung alles bewirken kann.

Heute möchte ich euch Leinöl vorstellen:

Ich nehme einmal am Tag einen EL Leinöl, pur vom Löffel. Man kann es auch über den Salat oder das gekochte Gemüse geben, oder unters Müsli mischen. Nur erhitzen sollte man dieses empfindliche Öl nicht.
Am besten wählt ihr ein Bio-Leinöl. Es sollte in einer lichtgeschützen Kartonverpackung sein und möglichst schonend hergestellt worden sein. Ich persönlich finde das Leinöl von Rapunzel am besten und auch geschmacklich am leckersten.
Leinöl muss nach Anbruch mit dem Karton im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält ca. 3 Wochen. Es ist licht- und luftempfindlich.

Warum Leinöl?
Ich benutze Leinöl, weil es den Cholesterinspiegel senkt.
Leinöl enthält Omega-3-Fettsäure und auch Omega-6-Fettsäure.
Die sind gut für Herz, Kreislauf, Gehirn, Konzentration, Cholesterinspiegel, Blutfette, Blutzuckerspiegel, Blutdruck, Abwehrkräfte und Nieren. Leinöl wirkt unterstützend bei Krankheiten wie Sehstörungen, Entzündungen, Ateriosklerose, Arthrose, Diabetes, Rheuma, Krampfadern, Thrombose. Es soll sogar Krebs vorbeugen.

Empfohlene Menge:
1 EL täglich, höchstens 3 EL.

Geschmack:
Leinöl ist ein mildes Öl mit einem leicht nussigen Aroma.