Beiträge in der Rubrik: Filmtipps

Salami Aleikum

Salami Aleikum (2009) ist eine deutsche Komödie von Ali Samadi Ahadi.
Dieser Film macht Spaß und hat Niveau.
Ich würde sagen, ostdeutsche Komödie trifft auf Amélie und Bollywood.
Super auch die tollen Sequenzen mit Zeichentrickszenen.

Zum Inhalt:
Mohsen soll die Schlachterei seines Vaters übernehmen. Er hat jedoch ein entscheidendes Problem, er kann kein Blut sehen. Tagträumereien und Stricken sind seine Zuflucht aus dem psychischem Breakdown. Als er eines Tages nach Polen aufbricht, um neue Schlachtschafe zu holen, bleibt sein Auto in einem ostdeutschen Provinznest liegen. Beim Anblick der Mechanikerin Ana, groß, stark und blond, brennen bei Mohsen alle Sicherungen durch. Für ihn ist klar, Ana ist seine Traumfrau und leider auch Vegetarierin. Um sich Ana nähern zu können, verdreht er nun ein wenig die Realität…

Mein Fazit:
Ein schöner schriller bunter Film mit viel Komik und amüsanten Tanzeinlagen. Und nicht zuletzt mit vielen süßen Schafen.

Hier geht’s zur offiziellen Webseite:
http://www.salami-aleikum.de

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Last Christmas – Literal Version

Wen nervt es nicht, dieses andauernde Rauf- und Runtergespiele des Wham Songs, seit Jahren schon? Last Christmas – mal ehrlich, wer kann dieses Stück noch hören?

Für alle Genervten gibt es jetzt eine neue Version. Zum Brüllen…
Last Christmas mit neuem Text. Wir hören (und lesen), was auf den Bildern geschieht und was sich der gute Georgie so für Gedanken macht…

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Blood

Blood: The Last Vampire, das ist der neueste Film von Chris Nahon, dem Macher von Das Imperium der Wölfe und Kiss Of The Dragon.
Er basiert auf dem gleichnamigen Anime.

Der Film kommt als düsterer Comic rüber. Er bietet ein großes Aufgebot an dunklen Kreaturen, beeindruckende Schwertkampfszenen, krasse Splatterelemente, gute Tricks und viel viel Action.

Zur Story:
Saya, halb Vampir, halb Mensch, ist Vampirjägerin im Auftrag einer Geheimorganisation. Mit ihrem Samuraischwert killt der 400 Jahre alte Teenie einen Dämonen nach dem anderen. Ihr Ziel ist, die Anführerin Onigen zur Strecke zu bringen. Doch die birgt ein schmerzhaftes Geheimnis…

Kill Bill trifft From Dusk Till Dawn.

Fazit: Ein Splatterfilm mit asiatischen Flair. Ganz nett. Jedoch nicht mit Klassikern wie „House of Flying Daggers“ zu vergleichen, trotz Anmerkung auf dem DVD-Cover.

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Yonapen

Bei Codecandies habe ich folgenden Trailer gefunden:

Der Film ist ja so cute!
Den will ich auch sehen!
Nun, da es ein japanischer Film ist, wird er es wohl eher nicht in die deutschen Kinos schaffen. Was sehr sehr schade wäre.

Zurück nach Dalarna!

Zurück nach Dalarna! (2004) ist eine schwedische Tragikomödie von Maria Blom. Es ist ein Film, der Spaß macht und Anspruch hat.

Zur Handlung:
Mia ist 30, Single und stolz darauf, ihr Heimatdorf hinter sich gelassen zu haben und nun erfolgreich in Stockholm zu leben. Sie hat einen tollen Job als Softwareentwicklerin bei Ericsson.
Als ihr Vater 70 wird, kehrt Mia zur Feier nach Dalarna zurück und steckt plötzlich wieder mitten drin in der Vergangenheit. Zu allem Überfluß bekommt sie das Sommerhaus am See von ihren Eltern, dabei möchte doch Mia nur schnellst möglich wieder zurück nach Stockholm. Ihre beiden Schwestern sind nun auch noch sauer und eifersüchtig auf sie, denn eigentlich hätte jede der beiden gerne das Häuschen. Schließlich, so meinen sie,  hätten sie es sich ja auch verdient, wo sie sich doch um die Eltern kümmern, während sich Mia ein schönes Leben in der Stadt macht. Und dann ist da noch der depressive Ex-Freund von Mia, der so seine Probleme hat. Alle im Dorf scheinen etwas skurril zu sein.
Der Geburtstag von Mias Vater wird zu einem großen Besäufnis, an dem jeder an seinen wunden Punkt kommt und in Tränen ausbricht. Der Geburtstag endet im Chaos.

Mein Fazit:
Ein toller Film. Ich habe viel gelacht, auch wenn ich oft hart schlucken mußte. Ein hintergründiger Film mit Charakter.
Mir ist die Rolle der Gunilla, der Schwester von Mia, die ständig von Bali und ihrer dortigen Sexbekanntschaft schwärmt, ans Herz gewachsen.

Wer Skandinavien liebt, sollte diesen Film nicht verpassen!

Willkommen bei den Sch’tis

Willkommen bei den Sch’tis (2008) ist eine herrliche französische Komödie von Dany Boon in der Tradition alter Louis de Funès Filme.
Es heisst, es sei der erfolgreichste französische Kinofilm aller Zeiten.

Die Handlung:
Als der Südfranzose Philippe Abrams in den Norden versetzt wird, bricht für ihn die Welt zusammen. Voller Vorurteile begibt er sich auf seine Fahrt in die Hölle. Doch dort wartet die Überraschung.
Der Norden ist gar nicht so schlimm, wie er ihn sich in seinen Alpträumen ausgemalt hat. Der Norden ist sogar um vieles besser als der Süden. Hier trifft Philippe auf liebenswerte Leute und kann sein Leben endlich so leben, wie er es immer wollte. Eigentlich will Philippe hier nie wieder weg.
Für seine Familie jedoch spielt er den armen Gestraften, der im scheußlichen Norden arbeiten muß. Als seine Frau ihn dann besuchen will, scheint es zur Katastrophe zu kommen. Doch die Bewohner des Städtchens spielen mit …

Fazit:
Ein toller Film! Unbedingt ansehen!
Die beiden Hauptdarsteller Kad Merad (Philippe) und Dany Boon (Postbote Antoine) geben alles.
Habe ich gelacht!

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Zimt und Koriander

Zimt und Koriander (2003) ist ein griechischer Film.

Der Original Titel lautet politiki kouzina, was eine doppelnde Bedeutung hat, im Sinne von konstantinopolitanischer Küche und politischer Kocherei. Und genau das ist das Thema des Films.
Dieser Film ist quazi griechischer Geschichtsunterricht, Politik und Kochkunst in einem. Er ist Konstantinopel. Er ist die türkische und die griechische Seite. Und er ist Liebe, die Liebe zum Leben und zur Heimat.
Zimt und Koriander ist in Film mit Anspruch. Ein herzlicher Film, mal tragisch, mal komisch. Ein Film, der bezaubert.

Zur Handlung:
Fanis Iakovidis ist Dozent für Astrophysik in Athen. Seine Familie stammt aus Konstantinopel und wurde aus der Türkei ausgewiesen. Nur sein Großvater lebt noch dort. Als dieser ernstlich erkrankt, fährt Fanis nach Istanbul ihn zu besuchen. Dort erinnert er sich an seine Kindheit, an seine große Liebe, an das Gewürzgeschäft seines Großvaters, das ihm den Zauber des Kochens beibrachte, aber auch an türkisch-griechische Konflikte…

Dieser Film hat mich bewegt.
Ich halte ihn für wirklich sehenswert.
Ein toller Film mit hohem Anspruch.

5 von 5 Sterne

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The Fall

The Fall (2006) ist ein Fantasydrama von Tarsem Singh, dem  Macher von The Cell.

Atemberaubende Bilder. Wundervolle Farben. Geniale Perspektiven. Das macht diesen Film aus.
Leider schneidet im Vergleich der Inhalt etwas schwach ab.
Die Filmarbeiten dauerten 4 Jahre, die Drehorte fanden in über 20 Ländern statt.

Los Angeles 1915. Ein Krankenhaus. Eine Geschichte.
Hier liegen der stark depressive Stuntman Roy Walker und die fantasievolle 5-jährige Alexandria. Roy erzählt dem Mädchen eine Abenteuergeschichte, mit dem Hintergedanken, sie auszutricksen, ihm Morphium zu beschaffen. Für Roy macht das Leben keinen Sinn mehr. Nicht allein, dass er sich bei einem Stunt beide Beine so schwer verletzt hat, dass er sie in Zukunft nicht mehr bewegen kann. Auch seine Freundin hat ihn verlassen. Der gut organisierte Selbstmordversuch scheitert jedoch. Die Abenteuergeschichte nimmt Gestalt an.

Fazit: Ein Filmfest  für die Augen. Jedoch fehlt die Tiefe. Inhaltlich nicht mit Tim Burtons Big Fish vergleichbar.

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