Beiträge in der Rubrik: C’est moi

Ode an Bowie

Meinen Musikgeschmack habe ich im übrigen David Bowie zu verdanken. Ich war damals zarte 15 Jahre alt, als mich der Bowie-Fanatismus packte und mich zur Vernunft rüttelte. Zu der Zeit war ich wie wir alle versessener Formel Eins-Gucker und stand auf Madonna, Aha, Cindy Lauper und überhaupt Pop. In einer Formel Eins-Sendung wurde ich dann mit einem Bowie-Video konfrontiert, was mein Leben ändern sollte. Durch Bowie wurde ich nun an Bands herangeführt wie Velvet Underground, The Stooges, Pink Floyd, The Stones, Roxy Music, T-Rex als auch Bauhaus, Pixies, Psychedelic Furs… . Das weckte dann meinen Forscherdrang und ich machte mich auf die Suche nach weiteren Klassikern jenseits der Popmusik und fand unter anderen Neil Young, Bob Dylan, Melanie, Leonard Cohen, Johnny Cash, … . Von da an ging es dann immer weiter mit der Entdeckungsreise über Independent, Wave, Gothic, Electro, Rock, Blues, Jazz, Latin, Chansons… . Und all mein Suchen startete mit einem David Bowie-Song, der mir die Welt öffnete… . Das Leben ist schon manchmal verrückt! Was wäre, wenn ich nie was von Bowie gehört hätte?

Die guten alten Zeiten

Nun, da habe ich doch mal in meiner Schallplatten-Schatztruhe gestöbert. Ja, richtig gelesen, ich spreche hier von Schallplatten, von echten Schallplatten, mit richtig dicken Covers, so richtig zum anfassen, ganz im Gegensatz zu diesen kleinen silbrigen Dingern. So eine richtige Schallplatte war doch noch was! Da konnte man die Nadel noch per Hand auflegen, und es knisterte bei den älteren Exemplaren noch so schön im Hintergrund. Wenn man dann mal nicht aufpasste, rutsche einem zum Entsetzen die Nadel gleich über die ganze Platte. Autsch. Und man hatte einen Kratzer mehr.
Ach, was waren das noch für Zeiten! Bin ich froh, dass ich noch einige dieser Exemplare in meinem Regal stehen habe!
Lange habe ich mich den Cd´s verweigert und dafür lieber Gebraucht-Platten erstanden. Aber schließlich habe ich doch klein beigegeben, sie sind ja auch ganz praktisch…, und man will ja auch mal was neues haben und kommt ja sonst in der Musikgeschichte gar nicht mehr mit.
Als ich dann so letztens in meinen Schallplatten-Schätzen herumwühlte, fiel mir altes Kulturgut meiner Jugend in die Hände. Man, was hab ich dazu abgetanzt… .

Hier ein Beispiel: Les Rita Mitsouko „C´est comme ca“

Plattensammlung

Da hab ich mal meine letzten Singles rausgewühlt, zusammengepackt und eingerahmt. Und ihnen endlich mal wieder gebührenden Respekt erwiesen. Jetzt brauch ich noch nen schönes Plätzchen, so zum Angeben vor Freunden: schau mal , was ich (noch) hab… . Fein, fein. Davon, dass die in meinem Regal rumlagen und ein Schattendasein fristeten, davon hatte ja nun auch niemand was.
Die gute alte Musik meiner Jugend! (Nun, so alt bin ich ja noch gar nicht… , doch wer erinnert sich nicht gern an wilde 70er und 80er Zeiten?!)

Der Sommer kommt

Da war er, der Strahl Sonne, schon gestern blickte er durch. Kommt der Sommer zurück?

Ich für meine Fälle trete in den Anti-Herbst-Streik.
Ich prangere das an…

„Es hat aufgehört zu regnen
Die Welt ist wieder da
Die Wolken ziehn – Die Luft ist klar
Ein Vogel singt – Ein neuer Mond
Die erste Grille – Der Sommer kommt

(Rio – (kuss kuss kuss))