Jagdzeit ist der zweite Roman der jungen Wienerin Claudia Toman und somit der Nachfolger ihres Erstlingswerks Hexendreimaldrei. Beide Geschichten drehen sich um die Protagonistin Olivia. Dennoch sind beides eigenständige Geschichten und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Ich bin gleich mit dem zweiten Band angefangen, da sich die Beschreibung so spannend anhörte.
Und genau so war das Buch auch, spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Es ist so toll geschrieben, dass man es in einem Zug durchlesen möchte.
Das ganze Buch ist ein großes Puzzle und es liegt am Leser, die Teile zusammenzusetzen. In jedem Kapitel wechselt der Erzählstrang. Einmal erzählt Olivia, mal in der Vergangenheit, mal im Jetzt. Ein anderes mal ein gewisser Herr Alt, ebenfalls in der Vergangenheit oder im Jetzt. Dann sind da noch die Fragmente aus Olivias Roman.
Ich bin von dem Buch total begeistert und kann es nur jeder Leserin empfehlen. Ich benutze den Ausdruck Leserin, da ich finde, es ist ein typisch weibliches Buch. Ein humorvoller Frauenmysterythriller.
Mörder ohne Gesicht von Henning Mankell.
Es ist das erste Band um die Fälle von Kurt Wallander.
Also somit auch mein erster Wallander. Abgesehen von den Filmen.
Zum Inhalt:
Ein älteres Bauernpaar wird brutal ermordet. Wer kann nur sowas tun? Und was soll das Motiv sein?
Kurt Wallander fischt im Trüben. Immer wieder will er den Fall aufgeben. Erst zum Ende des Buches kommt allmählich Licht ins Dunkel.
Zu diesen Buch muss ich mal eine Feststellung machen, die ich kaum mache, nämlich, dass mir die Filme besser gefallen als das Buch, vor allem die TV-Serie Mankells Wallander mit Krister Henriksson. Ja, ich bin etwas enttäuscht von dem Buch. Meine Erwartungen waren auch ziemlich hoch.
Ich empfand das Buch als langweilig. Es geschieht nicht viel. Alles dreht sich um die Ermittlungen. Die Aktion findet gleich auf den ersten Seiten statt. Dann folgt Stille.
Kurt Wallander, wie er im Buche steht, ist mir leider auch unsympathisch. So als griesgrämiger Alki hat er fast schon etwas von Charles Bukowski.
Auch mit der Auflösung des Falls war ich nicht so richtig zufrieden. Und ich verstehe immer noch nicht, warum der Mord so brutal verlief.
Nun, dies wird nicht mein einziger Wallander bleiben. Ich lese weiter. Da muss doch was dran sein, wenn alle so begeistert sind.
31 Tage – 31 Bücher
Das Buch, das ich als nächstes lese/lesen will ist Mord auf Bornholm von Dan Turèll.
Ich habe es zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen.
Und als großer Dänemark-Fan freue ich mich riesig darauf, einen dänischen Krimi zu lesen.
Zum Inhalt (aus dem Klappentext):
“Neun eiskalte Kriminalstorys über Menschen, Milieus und widerwärtig normale Tage in Vesterbro und anderswo, über Mord und Totschlag in Kopenhagen, auf Bornholm und in Jüdland.”
“Dan Turèlls Stärke liegt darin, lässig und wie selbstverständlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der Alltäglichkeiten mit einer philosophischen Tiefe serviert werden, als wären sie fußnoten in einem Werk von Heidegger.”
(Berlingske Tidende)
31 Tage – 31 Stöckchen
Das Buch, das ich zurzeit lese ist Jagdzeit von Claudia Toman.
Dies ist das zweite Werk der jungen Autorin aus Wien um ihre Heldin Olivia. Der Vorgänger trägt den Namen Hexendreimaldrei.
Es ist eine Mischung aus Komik, Mystery und Thriller.
Zum Inhalt (aus dem Klappentext):
“Tief im Wald wirst Du finden, was Du suchst!”
“Wünschen kostet nichts? Je weiter Olivia in den Wald vordringt auf der Suche nach jener magischen Quelle, die angeblich jeden Wunsch erfüllt, desto größer wird ihre Angst. Denn der Wald birgt dunkle Geheimnisse. Etwas lauert zwischen den Bäumen, verfolgt ihre Spur, nimmt ihre Fährte auf. Ein gefährliches Spiel um Leben und Tod beginnt. Doch ein Zurück gibt es nicht. Denn Magie hat nicht nur ihren Preis – sie ist auch unwiderstehlich.”
Mein Fazit: Amüsant und spannend zu lesen.
Ein Frauenmysterythriller der humorvollen Art.
31 Tage – 31 Stöckchen
Nun, einen richtigen Hassfilm habe ich spontan nicht auf Lager. Aber mir fällt da ein Titel ein, wo ich das Buch abgöttisch geliebt habe und somit meine Filmkritik sehr kritisch war. Die Verfilmung hätte meiner Meinung nach besser sein können. Und die leiernde Stimme von Cat Stevens im Soundtrack finde ich auch ganz grausam.
Jetzt werden wahrscheinlich alle aufschreien und entrüstet sagen: Warum magst Du den Film nicht!
Na, weil das Buch besser ist!
Colin Higgings‘ Harold and Maude.
Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt, kann ich natürlich nicht über dieses Buch sagen, denn der Film ist ein Klassiker.
Dennoch war ich von dem Film enttäuscht. So vieles aus dem Buch fehlte, was ich für wichtig befand. Und vieles mehr kam gar nicht so richtig rüber wie im Buch.
Das Buch ist wirklich toll. Und ich empfehle es jedem, der von dem Film begeistert ist. Und jene, die den Film noch nicht kennen.
Wir hatten das Buch im Englisch LK gelesen und gleich darauf auch den Film geschaut. Ich muss schon sagen, wir haben in der Schule schon tolle Sachen gelesen!
Zum Inhalt:
Die Liebe eines selbstmordsüchtigen 18-Jährigen zu einer 79-jährigen Hippie-Oma, die ihm das “Leben” beibringt.
Mein Fazit: Als Buch fantastisch! Als Film ok.
Die Geschichte ist einfach nur herrlich.
Ich formuliere nochmal um: Warum zur Hölle scheint niemand dieses Buch zu kennen?
31 Tage – 31 Bücher
Zum Glück wurden diese Bücher verfilmt!
Ich habe die Millennium Trilogie von Stieg Larsson zwar noch nicht gelesen, aber ich kenne und liebe die Filme.
Zum Inhalt:
Journalist Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander recherchieren über eine Vermißtenmeldung und decken dabei Dinge auf, an die keiner zu denken wagt…
Die Verstrickungen gehen unter die Haut.
Mein Fazit: Ein hochspannender Thriller, an manchen Stellen grenzwertig brutal.
Ich mag die beiden Protagonisten, vor allem Lisbeth Salander mit ihrer coolen Eigenart. Sie ist die Antiheldin, die die Superheldin in sich trägt. Sie läßt ihre Opferrolle weit hinter sich und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand mit Zähheit und einer unglaublichen, von mir bewunderten, Stärke.
31 Tage – 31 Bücher
Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist – ich finde das ist eine sehr schwere Fragestellung. Und ich finde sie gar nicht gut. Ich bin mir nicht sicher, ob man Ideale haben sollte und ob man so sehr ein Buch vergöttern sollte.
Ich habe mich für das Buch Der Pfad des friedvollen Kriegers von Dan Millman entschieden, weil es mir eine positive Anregung gegeben hat und mich zum ersten mal mit dem Buddhismus in Kontakt brachte.
Zum Inhalt:
Der Protagonist dieser Geschichte ist Sportstudent und trifft eines Tages auf einen buddhistischen Meister, der ihn in den Buddhismus einführt.
Was mir so gut an diesem Buch gefallen hat, war das Wesen dieses Sportstudenten. Denn er ist stets kritisch und stellt Fragen, die ich so genauso stellen würde. Dennoch hat er sich auf den buddhistenWeg eingelassen, was ich bewundere.
Ich würde auch gerne ein Stück des buddhistischen Weges gehen.
31 Tage – 31 Bücher
Ein Buch, aus dem ich meinen Kindern vorlesen würde, das ist einfach. Da nehme ich Pu der Bär von A. A. Milne.
Ein wundervolles Kinderbuch!
Und nicht nur für Kinder, denn es ist mit Weisheiten nur so gefüllt, dass viele Ratgeber später entstanden, die sich auf dieses Werk beziehen. Ich finde vor allem die taoistischen Interpretationen sehr zutreffend.
Milne schrieb dieses Buch für seinen kleinen Sohn und machte dessen Stofftiere lebendig. Jedes bekam seinen eigenen Charakter, ja man kann hier sogar von Charaktertypen sprechen. Pu, der in sich ruhende, gemütliche Typ, I-Ah, der depressive Typ, Ferkel, der ängstliche Typ, Tiger, der ungestüme, aber harmlose Typ, Eule, der altkluge Typ…
Mein Fazit: Bezaubernd!
31 Tage – 31 Bücher
Ein Buch, bei dem die Hauptperson mich ziemlich gut beschreibt, das ist mal mehr als schwierig.
Ich wähle mal, mit einem Zwinkern, das Buch Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick.
Ich liebe dieses Buch mit seinen kleinen psychologischen Geschichten. Watzlawick gibt ironische und derart zutreffende Anleitungen, wie man sich sein Leben vermiesen kann. Und beschämend gebe ich zu, dass ich mehr als nur eine Strategie davon beherrsche.
Ich habe herrlich gelacht bei jeder Erkenntnis. Ja, ich bin ertappt worden.
Besonders die Geschichte mit dem Hammer trifft auf mich zu.
Mein Fazit: Ein tiefgründiger und ironischer Ratgeber für Menschen, die auch mal über sich selbst und ihre Irrwege lachen können.
31 Tage – 31 Bücher
Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass ich es gelesen habe, ist wohl Die Vagina-Monologe von Eve Ensler.
Ich habe es geschenkt bekommen und versprochen, es auch zu lesen. Obwohl ich es ja lieber gleich zurückgeben wollte. Aber welcher Schenker nimmt schon gern seine Geschenke zurück?
Also habe ich mich durch dieses Buch gequält und ich sage gleich, ich mochte es nicht. Ich verstehe den ganzen Hype nicht um dieses Buch.
Zum Inhalt:
200 Frauen reden über ihre Vagina.







