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Autor: Abraxandria

Göttinnen

Göttinnen

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Ich mag die Bücher von Luisa Fransia, ihre feministischen und spirituellen Ratgeber.
Luisa hat mich auch inspiriert was das Thema Göttinnen angeht. Bevor ich ihre Bücher kannte, konnte ich mir nicht viel zu diesem Thema vorstellen. Warum sollte man sich dafür interessieren?
Ihre Antwort: jede Göttin ist Ausdruck von Frauenkraft!
Es geht Luisa nicht darum Göttinnen anzubeten, sondern zu erforschen, wofür jede einzelne Göttin steht. Jede symbolisiert eine bestimmte weibliche Eigenschaft, eine weibliche Kraftquelle, über die alle Frauen verfügen. In dieser Hinsicht ist das Beschäftigen mit Göttinnen ein Selbstfindungsweg. Das zentrale Anliegen von Luisa ist, dass wir unsere eigenen Kräfte wiederfinden und zurückgewinnen, dass wir ganz werden, uns selbst stärken.

Ich finde es erstaunlich, dass Luisa 366 Göttinnen gefunden hat. Das sind unglaublich viele. Und ich schätze mal, es gibt noch viel mehr. Bei dieser großen Anzahl ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sie sich bei jeder einzelnen kurz fasst.

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Gehäkelt: Erdgöttin

Gehäkelt: Erdgöttin

Und noch eine Göttin!
Kann Frau denn genug Göttinnen haben?

Dieses mal habe ich warme Erdtöne gewählt, darum habe ich sie auch Erdgöttin genannt.

Die Anleitung ist wieder nach der Venus von Willendorf, auf englisch. Wie bereits bei meiner ersten Göttin.
Auch hier habe ich die Arme weggelassen, weil sie mir einfach zu schwierig waren. Wer die Venus nachhäkeln mag und versteht, wie die Arme angehäkelt werden sollen, darf es mir gerne erklären. Ich freue mich über eure Tipps und Kommentare.

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Tolle Filme

Tolle Filme

Weiter geht es mit meiner Vorstellung der Filme, die ich neu auf Netflix und Amazon Prime entdeckt habe:

  • Ein Schotte macht noch keinen Sommer (Prime):
    Nachdenklicher britischer Film über das Leben. Liebevoll gemacht.
  • Die Kleine Hexe (Prime):
    Spielfilm nach dem bekannten Kinderbuch von Ottfried Preussler. Nicht unbedingt buchgetreu nacherzählt, dafür aber echt gut umgesetzt. Hat viel Spaß gemacht, die kleine Hexe zu begleiten. Sehr fantasievoll.
  • Wohne lieber ungewöhnlich (Prime):
    Französische Komödie, Familienfilm. Eine etwas andere Patchwork Familie. Hier bestimmen mal die Kinder, wo es lang geht und was ihnen gut tut. Sympathisch, herzlich, charmant witzig.
  • Tanz ins Leben (Netflix):
    Britischer Film, herzergreifend, ernst und dennoch leicht, eine Ode ans Leben. Mit tollen britischen Schauspielern. Ich mag ja vor allem Celia Imrie.
    Zwei ältere Schwestern, ganz unterschiedlich, finden wieder zueinander. Die eine lebensfroh und autarg, die andere mit kaputter Ehe. Die andere lernt die Lebensfreude ihrer Schwester kennen, vor allem in der Tanzgruppe. Lebensfreude kann ansteckend sein…
  • Wine Country (Netflix):
    Ein Film übers älter werden, über Mid Life Krisen, über Freundschaft und Vergänglichkeit. Ein Film aus Frauensicht, locker beschwingt und zugleich nachdenklich.
    6 alte Freundinnen treffen sich nach 20 Jahren alle zusammen wieder auf einem Weingut fürs Wochenende, um den Geburtstag ihrer Freundin zu feiern.
Brillen-Kette basteln

Brillen-Kette basteln

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Bei Tiger habe ich dieses Bastelset gefunden: eine Brillen-Kette zum selber zusammenbauen. Wie witzig!

Dann mal los. Tüte aufreißen und Perlen auffädeln. Das geht zack zack. In wenigen Minuten ist die Kette fertig. Nur leider sind die Löcher bei den kleinen bunten Kugelperlen zu schmal für das dicke Band. Ärgerlich. Also habe ich die weggelassen.

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Taadaa: Meine fertige Kette!

Da es keine Anleiting gab, war mir nicht ganz klar, wie ich letztendlich die Verschlüsse montiere. Ich hätte natürlich dafür im Internet nachschauen können. Das war mir aber gerade zu aufwendig, also habe ich mir schnell eine Lösung ausgedacht. Geht doch auch. Perfektionismus wird überbewertet. Der Künstler erschafft die Wertlinien selbst. Es lebe das kreative Chaos!

Ungebetene Gäste

Ungebetene Gäste

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Was ist denn das da auf meinem leeren Terracotta Blumentopf?
Das sieht ja aus wie ein Nest. Ein Nest voller gelbbrauner Kugeln.
Was machen die denn da? Sitzen Schädlinge nicht direkt auf Pflanzen und nisten auch dort?

Bei genaueren Betrachten entdeckte ich ein wildes Gekrabbel. Ebenso Spinnenweben. Igitt.

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ESC 2019: Finale

ESC 2019: Finale

Es war wieder einmal eine tolle Show. 26 Kandidaten nahmen teil. Einige meiner Favoriten waren ja bereits im Halbfinale ausgeschieden. Meine Top vier allerdings, sowie Dänemark, waren noch mit dabei. Einige Auftritte hatten mich erstaunt, positiv wie negativ. Alles in allem war es eine gelunge Show mit interessanten Zwischenacts. Nur Madonna hätte man wirklich nicht auftreten lassen müssen. Ich fand ihre Ansprache voll daneben, wie auch ihren Auftritt.

Gewonnen haben dieses Jahr die Niederlande. Ich war sehr überrascht, fand ich das Stück doch nichtssagend.
Ich hätte Schweden den Sieg gegönnt. Auch wenn es kein richtiges Kopf an Kopf Rennen war.

Die Punktevergabe war wieder einmal mehr als ärgerlich. Mir gefällt dieses neue System überhaupt nicht. 50 % der Stimmen vergibt die jeweilige Jury der Länder und dieses wird auch ausführlich gezeigt. Wen interessiert das? Ich will nicht die Meinung von ein paar Menschen verfolgen, sondern die Meinung des Publikums aller teilnehmenden Länder. Umso mehr habe ich mich darüber geärgert, dass die Punktevergabe des Televotings nur vorgelesen wurde und da auch nur die jeweiligen 12 Punkte der einzelnen Länder. Ein blödes System. Ich hoffe, da ändert sich noch einmal was dran.

Vorm Finale waren meine Favoriten: Schweiz, Spanien, Slovenien, Norwegen und Dänemark. Leider waren die Live-Auftritte der Schweiz, Spanien und Norwegen ziemlich dünn, stimmlich und was die Bühnenpräsenz angeht. Zu Dänemark: war süß gemacht, aber irgendwie sehr schlagerlike. Zu Slovenien: schöner Song, doch langweiliges Rumstehen auf der Bühne. Also war ich mit meiner Wahl letztendlich etwas irritiert. Dafür hatte mich Australien positiv überrascht. Das Opernszenario hatte was. Meine neuen Favoriten waren dann zum Zeitpunkt der Abstimmung Norwegen und Australien.

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ESC 2019: 2. Halbfinale

ESC 2019: 2. Halbfinale

Heute sind im 2. Halbfinale des ESC in Tel Aviv 18 Länder aufgetreten:
Armenia, Ireland, Moldova, Switzerland, Latvia, Romania, Denmark, Sweden, Austria, Croatia, Malta, Lithunia, Russia, Albania, Norway, The Netherlands, North Macedonia und Azerbaijan.
10 davon wurden ins große Finale gewählt. Zusammen mit den Geldgeberländern (UK, Spain, France, Germany, Italy) und Israel als Gastgeber nehmen dann 20 Länder aus den Halbfinale am Samstag teil.

Weiter im 2. Halbfinale sind:

  • North Macedonia
  • The Netherlands
  • Albania
  • Sweden
  • Russia
  • Azerbaijan
  • Denmark
  • Norway
  • Switzerland
  • Malta

Mit der Auswahl bin ich im Gegensatz zu Dienstag einigermaßen zufrieden. Immerhin sind Dänemark, Norwegen und Schweiz weitergekommen. Ich hatte noch gehofft, dass Lettland es schafft.
Albanien hatte mich positiv überrascht. Einige Live Auftritte waren im Videoclip deutlich besser und nur schwach auf der Bühne. Irland ging nahezu unter. Bei Moldavien überzeugte nur die Sandmalerin im Hintergrund, nicht aber die Sängerin. Armeniens Rapperin floppte ebenfalls.
Erstaunt war ich über Rumänien. Der Song gelang dank Video-Leinwand genauso gut wie im Videoclip. Ein Live Videoclip sozusagen. Eine berauschende Show, leider reichte sie nicht fürs Finale, schade.

Die Übertragung bei ONE war leider wieder nur dürftig. Der Ton war gedämpft, wie auf Mono. Zwischendurch war er mal für Sekunden auf normaler Lautstärke. Das beeinträchtigte auch das Anhören der Musikbeiträge. Das Bild fror dazu noch ab und zu ein.
Hoffen wir, dass bis Samstag die Übertragungsschwierigkeiten behoben sein werden.

Ich wünsche euch allen für Samstag eine tolle Show! Viel Spaß beim großen Finale!
Let the party begin!

ESC 2019: 1. Halbfinale

ESC 2019: 1. Halbfinale

Das erste Halbfinale: Aus 17 Ländern kamen heute 10 ins Finale. Teilgenommen haben:
Cyprus, Montenegro, Finland, Poland, Slovenia, Czech Republic, Hungary, Belarus, Serbia, Belgium, Georgia, Australia, Iceland, Estonia, Portugal, Greece und San Marino.

Die Show war toll gemacht. Allein der Sound kam auf meinem Fernseher auf ONE schlecht rüber. Meist nur Mono, mit kurzen Stereo Episoden. Die Halle und die Bühne waren allerdings beeindruckend. Schöne Licht Shows, die was hergaben.

Überrascht hat mich heute Australien. Ich war beim Video ja stark genervt von dem Opern-Geträllere der Sängerin. Doch die faszinierende Bühnenshow auf den Stab-Kleidern rückte das Gequieke in den Hintergrund und machte daraus eine bunte Show. Da war mir bereits klar, Australien ist weiter.

And the winners are:
Weiter ins Finale kamen folgende Beiträge:

  • Greece
  • Belarus
  • Serbia
  • Cyprus
  • Estonia
  • Czech Republic
  • Australia
  • Iceland
  • San Marino
  • Slovenia

Von meinen 4 Favoriten, die heute mit dabei waren, ist nur einer ins Finale gekommen, nämlich Slovenien.
Ich bin sehr traurig, dass Polen nicht weiter ist. Und auch wegen Ungarn. Der Beitrag war live sehr gut umgesetzt. Und der Sänger wirkte auf mich sympathisch. Das wäre mal Musik, die ich auch privat hören würde.
Die 4 traditionellen polnischen Mädels mögen vielleicht etwas zu steif rübergekommen sein. Ich glaube, sie wurden einfach nicht verstanden. Sehr schade.
Auch schade um Georgien. Die Botschaft des Songs, nämlich Grenzen zu überwinden, fand ich sehr schön. Aber ich hatte schon befürchtet, dass der Sänger wenig mitreißend ist.

Insgesamt hat mich die Wahl heute irritiert. Viele Schnulzen sind weiter, viel langweiliges Zeugs, meines Erachtens. Ich bin gespannt auf Donnerstag und wie die Länder das ganze im Finale umsetzen. Meistens bin ich während des Halbfinales skeptisch und dann im Finale doch überraschend zufrieden.