Gut schlafen

Kennt ihr das? Man wälzt sich im Bett hin und her, schaut immer wieder auf den Wecker und kann einfach nicht einschlafen. Da liegt man dann stundenlang wach und der Druck endlich einzuschlafen wird mit jeder verlorenen Stunde immer größer.

Was soll man da tun? Wieder aufstehen? Was anderes machen? Aber was macht man mitten in der Nacht? Im Bett lesen?

Was kann man tun, um gut einzuschlafen?
Ich habe mich mal durch einige Schlafratgeber gewälzt. Hier ein paar Tipps:

  • Nicht zu spät und zu schwer essen
  • Vorm Schlafen gehen kurz lüften
  • Optimale Schlafzimmertemperatur zwischen 16-18°C
  • Kein Fernsehen abends mehr
  • Keine aufregende Lektüre, wie Krimis…
  • Tagsüber genug frische Luft und Bewegung
  • Wer nach einer halben Stunde noch nicht eingeschlafen ist, kann auch gut wieder aufstehen und sich später noch mal hinlegen
  • Am besten, man macht sich keinen Druck, was das Einschlafen angeht. Irgendwann holt sich der Körper den verpassten Schlaf zurück. Mal wenig schlafen schadet nicht gleich.
  • Zettel und Stift neben das Bett legen und alle Grübeleien dort ablegen/aufschreiben
  • Man kann sich auch mit Bachblüten oder Homöopathie helfen
  • Auf jeden Fall sollte man den Abend ruhig ausklingen lassen
  • Vorm zu Bett gehen eine Tasse Abendtee. Manche schwören auch auf heiße Milch mit Honig.
  • Keine koffeinhaltigen Getränke mehr ab 16.00 Uhr
  • Ich stehe auch auf Hörbücher
  • Die Gestaltung des Schlafzimmer überprüfen. Steht das Bett richtig? Liegt viel Zeugs herum, was eine unruhige Atmosphäre bereitet? Das Schlafzimmer sollte klar und minimalistisch strukturiert sein.
  • Grünpflanzen für ein besseres Raumklima. Keine stark duftenden Pflanzen.

Toll sind auch Rituale. Das beruhigt, wenn jede Zeit vorm Schlafengehen gleich abläuft. Das gibt den Körper Signale, runterzuschalten.

Habt ihr Einschlafrituale?
Was macht ihr, wenn ihr nicht einschlafen könnt?

Von Abraxandria am 01. März 2015 um 09:15 Uhr in C'est moi

9 Kommentare

  1. Aniday

    Aniday schrieb am 1. März 2015 um 11:23

    Ich habe eigentlich schon immer leichte Schlafprobleme, wobei es bei mir vor allem ständiges aufwachen und teils sogar wachliegen ist. War aber früher wesentlich schlimmer, zu Schulzeiten hatte ich einen unglaublich leichten Schlaf – zum Glück habe ich nie viel davon gebraucht. Das scheine ich inzwischen nachzuholen, ich brauche so viel Schlaf momentan… Früher habe ich zum einschlafen immer Musik gehört. Bevorzugt laute, schnelle Musik, denn alles was sämtliche andere Geräusche ausschaltet hilft mir auch heute noch einzuschlafen. Die meisten Leute finden das aber nur komisch, mein Mann kann das leider auch nicht ab :D Auf Hörbücher würde ich mich zu sehr konzentrieren.
    Inzwischen greife ich meist zu der Zettel und Stift – Methode, denn wenn dann sind es meist To Do-Listen und ähnliche Gedanken, die mich am einschlafen hintern. Funktioniert bei mir gut. Und manchmal reicht es auch schon in den Arm genommen zu werden, dass ich endlich abschalte… Alle anderen Methoden habe ich aufgegeben. Ich arbeite Schicht und wenn ich früh raus muss und keinen Schlaf hatte bin ich erstmal überdreht. Und Fälle dann nachmittags scheintot ins Bett bis zum nächsten Tag ;)

  2. chrissi

    chrissi schrieb am 1. März 2015 um 14:48

    Ich hab in letzter Zeit eher morgens Probleme, besonders am Wochenende, wenn unsere Miezen dann ab 7 unruhig werden, weil sich bei uns nichts regt. :(

    Wenn man schlecht einschlafen kann, hilft es, finde ich, einmal in sich hinein zu horchen und zu überlegen, woran das gerade liegt. Zettel und Stift habe ich für Ideen immer am Bett, sonst helfen mir tatsächlich Hörbücher, mich von zu viel Grübelei abzuhalten.

    Vor dem Einschlafen sitzen wir oft noch zu zweit im Bett und lesen ein wenig, das trägt vermutlich zusätzlich dazu bei, dass der Körper sich auf „schlafen“ einstellt. :)

  3. claudy

    claudy schrieb am 2. März 2015 um 13:01

    also bei mir helfen manche der einschlaftipps nicht, im gegenteil. z.b. nichts mehr essen, hungrig kriege ich kein auge zu! klar stopfe ich keine lasagne mehr in mich rein. gestern hatte ich z.b. noch hunger vorm schlafen und habe ein paar salzstangen geknabbert. heute bin ich auf einer salzstange aufgewacht :D
    und ich brauche es schön warm, sonst friere ich und komme auch nicht zur ruhe. bei 16-18°c würde ich bibbern vor kälte. und ich nutze das fernsehen sogar sehr gerne zum einschlafen, einfach timer an und was ruhiges, angenehmes anschalten, hinlegen und einfach nur einschlummern :) hat mir noch nie geschadet. das kann sogar ein krimi sein, wenn es ein ruhiger ist ;)

    ansonsten lüfte ich auch immer nochmal. ich habe auch eine art einschlafritual entwickelt, indem ich mir irgendwas vorstelle, was mich beruhigt. z.b. mit jemandem kuscheln. meist funktioniert das und ich schalte ab und schlafe ein :)

  4. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 2. März 2015 um 19:53

    @Aniday:
    Das mit dem nächtlichen Aufwachen und schlecht wieder einschlafen kenne ich auch. Ich würde auch eher sagen, ich habe einen leichten Schlaf.
    Als Jugendliche kam ich mit ungemein wenig Schlaf aus. Das würde ich jetzt auch gerne können. Aber Schlafentzug macht mürbe. Hörst Du immer noch laute Musik zum Einschlafen? Was mich ja absolut vom Schlafen abhält, ist der Krach der Nachbarn. Ätzend!
    Wünsche Dir gute Schlafzeiten! :cat: Und dass Du gut erholt aufwachst!

    @Chrissi:
    Die lieben Katzen… ;) Auch irgendwie süß.
    Lesen, Hörbücher, Zettel + Stift finde ich sehr gute Methoden. :)
    Auch Dir eine gute Schlafzeit! :cat:

    @Claudy:
    Hihi, das kenne ich aber auch. Wenn ich hungrig ins Bett gehe, schlafe ich gar nicht. Dann muss ich noch was futtern, was Kleines. Aber ioch merke auch, wie schweres Essen nachts im Magen liegt und schlechte Träume macht. :(
    Ich kann gut vorm TV einpennen, bin dann aber im Bett putzmunter. Echt blöd. Und das Sofa ist zum Schlafen zu unbequem….
    Dein Einschlafritual gefällt mir! :O
    Dann schlaf weiterhin gut! :cat:

  5. Aniday

    Aniday schrieb am 4. März 2015 um 07:43

    Nein, Musik hören kann ich nur wenn mein Mann mal nicht da ist. Dann brauche ich das aber auch, sonst hilft es recht gut wenn er mich einfach in den Arm nimmt :)
    Abends lüften habe ich ganz vergessen, das machen wir auch. Frischer Sauerstoff ist super um gut zu schlafen. Die Temperatur ist auch wichtig… Nicht zu kalt, weil ich schnell friere, aber auch nicht zu warm, sonst wache ich immer mit Alptraum auf. Keine Ahnung warum. Und was ich gar nicht brauchen kann ist Licht. Wenn der Rolladen ein wenig aufbleibt, sodass ich morgens gut aufwache, ist das ok, aber kein Stück zu viel und manchmal auch gar nicht. Licht von elektrischen Geräten oder vor allem summende Sachen gehen gar nicht (Radiowecker sind wegen dem Strom ein Horror für mich).

  6. datmomolein

    datmomolein schrieb am 4. März 2015 um 11:31

    Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die eigentlich NIE Probleme mit dem Einschlafen oder Schlafen als solchem hatte. Schlafen war fast schon ein Hobby. Ich kann Träume gezielt weiterträumen und in gewissen Masse steuern.
    Bis jetzt in der Schwangerschaft, da kann ich mich nicht mehr richtig umdrehen und seitdem schlafe ich schlecht. Liege ich bequem meckert Krümel, liegt’s Kind bequem, kriege ich Krämpfe oder liege unbequem. Und wenn das nicht, dan wacht’s Krümel einfach so auf und strampelt halt mal oder ist unruhig. Aus ist’s. Umdrehen ist ne Katastrophe, ich brauch jetzt externe Umdrehhilfe :).

    Aber Rituale hatte ich schon immer. Ich trinke einen tee im Bett, ich lese oder häkel/Stricke/sticke vorm Schlafengehen, Das beruhigt mich ungemein. Ich erzähle meinem Held von meinem Tag oder was am nächsten ansteht. Unser Schlafzimmer ist immer kalt und wenn es nicht minus -10*C sind, ist auch immer das Fenster gekippt. Sollte es mal lauter sein, habe ich Ohrstöpsel, was ist gewöhnungsbedürftig, weil man hört sich dann selbst atmen. Da hilft wenn man durch Yoga oder so seinen Atem beruhigen kann.

  7. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 4. März 2015 um 20:13

    @Aniday:
    Ja, Elektrosmog sollte man auch im Schlafzimmer vermeiden, also alle Geräte ausschalten, am besten auch Stecker ziehen. Und so wenig Geräte wie möglich dort haben. Ich bin da auch ganz empfindlich. Leuchtende Geräte machen mich bervös. Muss weg.
    Temperatur finde ich auch wichtig. Zu kalt kann ich nicht einschlafen, zu warm schlafe ich schlecht und wache dauernd wieder auf, gerädert.
    Licht mag ich auch nicht. Ausserdem fördert die Dunkelheit die Ausschüttung des Schlafhormons.
    Ist also alles gut nachvollziehbar, was Du so schreibst… ;) Seh ich auch so.

    @Datmomolein:
    Ach, das ist ja beneidenswert! :freu:
    Ja, ich denke, das geht vielen so in der Schwangerschaft… Da kann ich leider nicht mitreden oder Ratschläge geben.
    Oh, Rituale! Wie interessant! Klingt gut… :)
    Ohrstöpsel mag ich auch nicht. :no:

    @Euch beiden:
    Schlaft gut!!!!!! :flower:

  8. Rennhenn

    Rennhenn schrieb am 10. März 2015 um 13:39

    Ich steh dann auf, mach mir ein Tässchen Tee und blätter in einer Zeitschrift oder etwas anderem leicht „verdaubarem“. Oder ich höre über Ohrstöpsel Musik. Eben ein bisschen Ablenkung, denn oft beschäftigt einem ja was, wenn man nicht in den Schlaf findet.

    Allerdings hab ich zur Zeit keinerlei Einschlafprobleme… dauermüde und wenn mich meine beiden Mini-Hexen lassen, schlaf ich daher tief und fest ;)

  9. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 10. März 2015 um 14:53

    Hi Rennhenn! :cat:
    Schön, Dich wieder zu lesen!
    Ja, ich grübel auch oft statt einzuschlafen. Da hilft dann schon Ablenkung gut.

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