Ein guter Rat

Bleib Du in der Gegenwart.
An der Vergangenheit kannst Du nichts ändern. Und die Zukunft kommt immer anders als Du es geplant oder erhofft hast.

(Dan Millman, Der Pfad des friedvollen Kriegers)


Nun, das ist mal wieder ein guter buddhistischer Ratschlag mit dem „hier und jetzt“. Allerdings etwas schwierig einzuhalten, und besonders ganz ungewöhnlich dies zu befolgen. Beschäftigen wir uns zum Beispiel nicht andauernd in Gedanken mit Vergangenen oder mit Zukünftigen? Und wie bekäme man da die Gedanken weggeschaltet, um im Augenblick zu leben? Die Meditation mal ausgenommen, nein, ich spreche hier vom Alltag und von Alltagspraktik.

Ich finde die Idee schon gut und es sieht so aus als könne man mit diesem Rat viele Probleme lösen… .

Nur mit der Umsetzung tue ich mich noch etwas schwer… .

5 Kommentare

  1. Nitya

    Nitya schrieb am 8. Dezember 2009 um 08:24

    Mein Rat: Vergiss die Umsetzung!

    Wann finden Erinnerungen und Zukunftsplanungen statt? – Es gibt nur diesen Augenblick. Da muss man nicht erst irgendetwas umsetzen. Im „Hier und Jetzt“ sein zu wollen, macht nur das Ego dick und fett wie jede andere Krankheit der Anstrengung auch.

    Buddha: „Wie wunderbar! Wie wunderbar! Alles, so wie es ist, ist der erleuchtete Weg!“

  2. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 10. Dezember 2009 um 18:31

    Vergessen?
    Hmmm…
    Ich finde den Ratschlag mit dem Augenblick gut!
    Das ergibt eine neue Sichtweise und zeigt, was wirklich wichtig ist!
    Nur, schwierig bleibt die Umsetzung.
    Ich behalte diesen Rat im Kopf, als Hilfe.
    Ja, ich will nicht so streng sein…

  3. Nitya

    Nitya schrieb am 10. Dezember 2009 um 20:11

    Ja, das ist alles, worum es geht: Eine neue Sichtweise.

    Es geht gar nicht ums Tun. Das verstrickt einen nur noch tiefer in die alten Konzepte. Es geht um das Infragestellen aller alten Sichtweisen und Konzepte. Das ist mehr als genug.

  4. Abraxandria

    Abraxandria schrieb am 10. Dezember 2009 um 21:07

    Hmm…
    Du meinst, es geht gar nicht ums Tun?
    ???

  5. Nitya

    Nitya schrieb am 10. Dezember 2009 um 21:15

    Buddha sprach immer vom Nicht-Selbst, nicht vom Selbst. Das bedeutet, dass da niemand ist, der irgendetwas tun könnte. Alles geschieht, ohne dass da irgendjemand etwas tun würde. Auch das ist eine Sichtweise, genauso wie die Sichtweise, dass es da jemanden gibt, der handeln könnte.

    Zwei Sichtweisen. Buddhas Sichtweise ist die, dass da niemand ist, der handeln könnte. Die gesellschaftliche Sicht ist die, dass da jemand ist, der handeln kann, der verantwortlich ist für alles.

    Wie könnte es also ums Tun gehen?

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