Kürbissuppe mit Kokos

Da nun endgültig der Herbst durchgebrochen ist, habe ich dann heute auch zum Kürbis gegriffen und ein leckeres asiatisches Süppchen daraus gekocht.
Hier das Rezept, wer mag, zum nachkochen:

Zutaten:

1 Hokaida-Kürbis, in kleine Stücke geschnitten
1-2 daumengroße Stücke Ingwer, in Scheiben
1/2 Löffel Sambal Oelek
Gemüsebrühe, so dass der Kürbis bedeckt ist
4 Stangen Lemongrass, mit Hammer zerdrückt
Knoblauch
Prise Zimt

Zubereitung:

Alles weichkochen lassen, dann Lemongrass entfernen, Suppe pürieren,

Weitere Zutaten:

1 Dose Kokosmilch dazugeben,
mit Salz abschmecken,
frischen Koriander dazugeben.

Fertig! Lecker! Guten Appetit!

Auf der Suche

Auf meiner Suche nach Herbstmusik begegne ich zunächst Marianne Faithfull. Eine leider viel zu oft verkannte Künstlerin, die gerne auf „die Frau an Mick Jaggers Seite“ reduziert wurde. Die Stimmung ihrer Musik ist eher melancholisch, nachdenklich, kritisch; ihre Stimme ist rau und dunkel von vielen Zigaretten und anderen Lebenssünden. Manchmal sind ihre Stücke etwas düster, manchmal schön traurig, manchmal experimentell, … . Alles in allem: beeindruckend.

Marianne Faithfull erzeugt eine Stimmung, die wie ich finde, gut in den Herbst passt. … Wenn mir nach Rückzug in mein kuscheliges Zuhause ist, wenn es draußen kälter wird, wenn es regnet und stürmt und alles grau in grau ist.

Mein Lieblingsalbum von ihr ist das Album „Strange Weather“ (1987), gefolgt von dem Klassiker „Broken English“ (1979) und „A Child´s Adventure“ (1983).

 

Manu Chao

Hier nun ein musikalisches Beispiel meiner Sommermusik. Schön bunt und hübsch anzuschaun. Mit Summerfeeling-Garantie. Na dann mal viel Spass!

Sommermusik

„Me gusta la mañana, me gustas tu. Me gusta el viento, me gustas tu. Me gusta sonar, me gustas tu. Me gusta la mar, me gustas tu…“ (Manu Chao)

Da sich der Sommer nun endgültig dem Ende neigt und der Herbst sich nicht mehr ignorieren lässt, kommt für mich auch wieder die Zeit, sich musikalisch neu zu orientieren.
Meine Lieblingsmusik in diesem Sommer war vor allem Manu Chao. Ein Stil, der viele Stile in sich vermischt: Reggae, Salsa, Ska, Rap, Flamenco, französischer Chanson, algerischer Rai, sowie traditionelle afrikanische und lateinamerikanische Musik. Das alles gepaart mit anspruchsvollen Texten.
Die Musik von Manu Chao macht Laune und bewegt. Die kulturellen Einflüssen machen sie für mich zu Sommer- und Urlaubsmusik mit Anspruch.

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Loverboy

Hier nun ein kleiner Beitrag zum Thema Aufklärung.
Gut aufpassen, damit wir nun auch alle endlich wissen, wie´s geht.

Ein paar Tränen

Ein paar Tränen, ein Song, der mir spontan zum Thema Abschied einfiel, interpretiert von Georgette Dee. Im Herbst 2001 sah ich dieses Stück live im Hamburger Tivoli im Rahmen ihrer „Kupfermond“-Tournee. Auf dem gleichnamigen Album ist dieser Song ebenfalls veröffentlicht.Ein Album, das sprüht vor Lyrik, Melancholie, Tragik, Humor, Hysterie und Sinnlichkeit. Viel Gefühl.
Georgette Dee´s Album „Kupfermond“ (2000) ist mein Favorit neben ihren Alben „Live im Schillertheater“ (1992) und „Live in der deutschen Oper“ (1999).

Ein paar Tränen

Ein paar Tränen werd ich weinen um Dich,
aber Du wirst es nicht sehn,
denn bei Abschied will ich lächeln,
so als wäre nichts geschehn.

(Nico Dorstal)

Einige Lieder vorher drückt sich Georgette zum Thema Abschied noch ein wenig knapper und klarer aus:

Und ich geb mir den Rest
und jetzt gibts nen Fest!

(„Immer wieder sprachlos“, Georgette Dee/Terry Truck)

 

Abschiedsritual

Puh! Das mit dem Abschied ist so eine Sache, die mir ziemlich schwer fällt.
Gefühlsmäßig bin ich hin- und hergerissen zwischen all den guten Wünschen, den Ratschlägen und Lebensweisheiten, die mir mit auf den Weg gegeben wurden und der Traurigkeit, die so ein Abschied mit sich bringt. Da hab ich mich mal am Gedichteschreiben probiert, wobei mir das eigentlich nicht so liegt, aber irgendwie mußte ich meine Gefühle sortieren. Hier nun mein Wirrwarr in Kopf und Bauch als Abschiedsritual:

Abschied

Keine Träne,
nur diese Stille,
um mich herum
ein Stück Leere,
die bleibt.

Ich frage mich,
was kommt.
Schwere in Blau,
kühl und klar
ist diese Weite,
die der Horizont aufweist.

Und doch bin ich gerührt
von all denen,
die mir ein Stück von ihrem Herzen mitgaben.

Sind sie noch dort,
bin ich schon hier,
wartend auf den Herbstwind,
dass er meinen Kopf durchwehe,
meine Traurigkeit von mir reiße
und meinen Weg freipuste.

Keine Träne,
ein Stück Glück,
ein Stück Schwere
und Neugierde
auf das, was kommt.

© copyright 2006 by abraxandria

Weisheiten…

Sicher sind Schiffe nur im Hafen –
aber dafür sind Schiffe nicht gebaut.

(John A. Shedd)