Sommermusik

„Me gusta la mañana, me gustas tu. Me gusta el viento, me gustas tu. Me gusta sonar, me gustas tu. Me gusta la mar, me gustas tu…“ (Manu Chao)

Da sich der Sommer nun endgültig dem Ende neigt und der Herbst sich nicht mehr ignorieren lässt, kommt für mich auch wieder die Zeit, sich musikalisch neu zu orientieren.
Meine Lieblingsmusik in diesem Sommer war vor allem Manu Chao. Ein Stil, der viele Stile in sich vermischt: Reggae, Salsa, Ska, Rap, Flamenco, französischer Chanson, algerischer Rai, sowie traditionelle afrikanische und lateinamerikanische Musik. Das alles gepaart mit anspruchsvollen Texten.
Die Musik von Manu Chao macht Laune und bewegt. Die kulturellen Einflüssen machen sie für mich zu Sommer- und Urlaubsmusik mit Anspruch.

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Loverboy

Hier nun ein kleiner Beitrag zum Thema Aufklärung.
Gut aufpassen, damit wir nun auch alle endlich wissen, wie´s geht.

Ein paar Tränen

Ein paar Tränen, ein Song, der mir spontan zum Thema Abschied einfiel, interpretiert von Georgette Dee. Im Herbst 2001 sah ich dieses Stück live im Hamburger Tivoli im Rahmen ihrer „Kupfermond“-Tournee. Auf dem gleichnamigen Album ist dieser Song ebenfalls veröffentlicht.Ein Album, das sprüht vor Lyrik, Melancholie, Tragik, Humor, Hysterie und Sinnlichkeit. Viel Gefühl.
Georgette Dee´s Album „Kupfermond“ (2000) ist mein Favorit neben ihren Alben „Live im Schillertheater“ (1992) und „Live in der deutschen Oper“ (1999).

Ein paar Tränen

Ein paar Tränen werd ich weinen um Dich,
aber Du wirst es nicht sehn,
denn bei Abschied will ich lächeln,
so als wäre nichts geschehn.

(Nico Dorstal)

Einige Lieder vorher drückt sich Georgette zum Thema Abschied noch ein wenig knapper und klarer aus:

Und ich geb mir den Rest
und jetzt gibts nen Fest!

(„Immer wieder sprachlos“, Georgette Dee/Terry Truck)

 

Abschiedsritual

Puh! Das mit dem Abschied ist so eine Sache, die mir ziemlich schwer fällt.
Gefühlsmäßig bin ich hin- und hergerissen zwischen all den guten Wünschen, den Ratschlägen und Lebensweisheiten, die mir mit auf den Weg gegeben wurden und der Traurigkeit, die so ein Abschied mit sich bringt. Da hab ich mich mal am Gedichteschreiben probiert, wobei mir das eigentlich nicht so liegt, aber irgendwie mußte ich meine Gefühle sortieren. Hier nun mein Wirrwarr in Kopf und Bauch als Abschiedsritual:

Abschied

Keine Träne,
nur diese Stille,
um mich herum
ein Stück Leere,
die bleibt.

Ich frage mich,
was kommt.
Schwere in Blau,
kühl und klar
ist diese Weite,
die der Horizont aufweist.

Und doch bin ich gerührt
von all denen,
die mir ein Stück von ihrem Herzen mitgaben.

Sind sie noch dort,
bin ich schon hier,
wartend auf den Herbstwind,
dass er meinen Kopf durchwehe,
meine Traurigkeit von mir reiße
und meinen Weg freipuste.

Keine Träne,
ein Stück Glück,
ein Stück Schwere
und Neugierde
auf das, was kommt.

© copyright 2006 by abraxandria

Weisheiten…

Sicher sind Schiffe nur im Hafen –
aber dafür sind Schiffe nicht gebaut.

(John A. Shedd)

Vampire´s Lullaby, Part II

Kaum hatte ich nun mit meinem Buch angefangen, da mußte ich mich auch schon wieder abwenden, um mich bei youtube auf die Suche zu begeben, die Suche nach unserem großen Vorbild, (das im Buch so nett umschrieben wird,) unserem einmaligen, sensationellen: Graf Zahl! Und, ich war erfolgreich… .
Bitte sehr, hier das Suchergebnis:

Vampire´s Lullaby

Nun, da habe ich mir mal ein Kinderbuch mit Vampirgeschichten ausgeliehen, um mir einen gemütlichen Abend mit lecker Tee, Schoki und Keksen zu machen. Da stolpere ich zugleich über folgende Aufklärung… . Und bin zutiefst entzückt, werde ich doch mal wieder an meine heiß geliebte Kindersendung erinnert.

„Vampire haben auch merkwürdige Angewohnheiten. So müssen sie zum Beispiel alles zählen, was ihnen unter die Augen kommt. Sorg deshalb dafür, dass du immer einen kleinen Beutel mit Getreidekörnern bei dir hast. Wenn dir ein Vampir auf den Fersen ist und du die Getreidekörner hinter dir ausstreust, fühlt sich der Vampir gezwungen zuerst die Getreidekörner zu zählen, ehe er sich an dir vergreift. Du hast inzwischen wunderbar Zeit seinem ekelhaften Kuss zu entrinnen – außer wenn es sich bei diesem Vampir um deine kleine Schwester handelt, die deine Getreidekörner heimlich gezählt hat, während du geschlafen hast. Dann ist es sowieso zu spät.
(Ton van Reen, Blutsbrüder)

Die beste Musik zum lesen bei einer solchen Lektüre ist im übrigen „Vampire´s Lullaby“ (My One Desire) von Willy de Ville von seinem Album „Loup Garou“… , wunderschöner Song.

Willy de Ville: Loup Garou (1995)