Weisheiten…

Sicher sind Schiffe nur im Hafen –
aber dafür sind Schiffe nicht gebaut.

(John A. Shedd)

Vampire´s Lullaby, Part II

Kaum hatte ich nun mit meinem Buch angefangen, da mußte ich mich auch schon wieder abwenden, um mich bei youtube auf die Suche zu begeben, die Suche nach unserem großen Vorbild, (das im Buch so nett umschrieben wird,) unserem einmaligen, sensationellen: Graf Zahl! Und, ich war erfolgreich… .
Bitte sehr, hier das Suchergebnis:

Vampire´s Lullaby

Nun, da habe ich mir mal ein Kinderbuch mit Vampirgeschichten ausgeliehen, um mir einen gemütlichen Abend mit lecker Tee, Schoki und Keksen zu machen. Da stolpere ich zugleich über folgende Aufklärung… . Und bin zutiefst entzückt, werde ich doch mal wieder an meine heiß geliebte Kindersendung erinnert.

„Vampire haben auch merkwürdige Angewohnheiten. So müssen sie zum Beispiel alles zählen, was ihnen unter die Augen kommt. Sorg deshalb dafür, dass du immer einen kleinen Beutel mit Getreidekörnern bei dir hast. Wenn dir ein Vampir auf den Fersen ist und du die Getreidekörner hinter dir ausstreust, fühlt sich der Vampir gezwungen zuerst die Getreidekörner zu zählen, ehe er sich an dir vergreift. Du hast inzwischen wunderbar Zeit seinem ekelhaften Kuss zu entrinnen – außer wenn es sich bei diesem Vampir um deine kleine Schwester handelt, die deine Getreidekörner heimlich gezählt hat, während du geschlafen hast. Dann ist es sowieso zu spät.
(Ton van Reen, Blutsbrüder)

Die beste Musik zum lesen bei einer solchen Lektüre ist im übrigen „Vampire´s Lullaby“ (My One Desire) von Willy de Ville von seinem Album „Loup Garou“… , wunderschöner Song.

Willy de Ville: Loup Garou (1995)

Lernen mit Elmo II

Chapter Two:

Wir lernen wie Elmo zu lachen.

 

Oh, I love Elmo!!!
I really do!

Und die Sesamstrasse bleibt das größte für mich.

Hatte ich ein Glück, dass ich noch mit ihr aufwachsen und lernen dürfte. Heutzutage muß man ja erstmal alle Fernsehzeitschriften durchsuchen, um überhaupt erstmal die Sendezeit zu finden. Schade ist das. Man, wat hebt wi lacht!

Licht und Leben

Und doch oft genug hat man mich gefragt, worauf ich denn so stolz sei. Worauf?

Auf diese Sonne und dieses Meer,
auf mein von Jugend überströmendes Herz,
auf meinen salzigen Leib und auf diese unermeßliche Pracht aus Glanz und Glück, aus Gelb und Blau.

Ich muß all meine Kräfte aufbieten, um dieser Fülle standzuhalten.
Alles hier läßt mich gelten, wie ich bin;
ich gebe nichts von mir auf und brauche keine Maske:
es genügt mir, daß ich geduldig wie schwierige Wissenschaft lerne: zu leben, die so viel wichtiger ist als alle die Lebenskunst der andern.

(Albert Camus, Hochzeit des Lichts)

 

Ansichtssache

Hier eine weitere kleine buddhistische Geschichte. So schräg, wie wahr… . Oh, ich mag diese alten Geschichten!

„Es war einmal ein König, der lebte in seinem Schloß, von wo er sein ganzes Land überblickte. Der König war sehr beliebt bei seinem Volk. Jeden Tag brachten ihm die Leute aus der Stadt schöne Geschenke, und der Geburtstag des Königs wurde im ganzen Land gefeiert. Die Leute liebten den König, denn er war weise und gerecht.
Eines Tages geschah ein Unglück. Alle Brunnen im Lande wurden vergiftet, und alle – Mann, Frau und Kind – wurden verrückt. Nur der König, der auf seinem Berg einen eigenen Brunnen besaß, blieb verschont.
Bald danach fingen die verrückten Leute im ganzen Land an zu tuscheln: `Wie seltsam ist doch unser König. Er ist überhaupt nicht mehr weise, er ist gar nicht mehr gerecht.´
Manche behaupteten sogar, der König sei verrückt geworden. Vorbei war es mit seiner Beliebtheit, und niemand brachte ihm mehr Geschenke. Natürlich feierte auch niemand mehr seinen Geburtstag.
Der einsame König, hoch droben auf seinem Berg, blieb ganz allein. Er langweilte sich, darum beschloß er eines Tages, von seinem Berg herabzusteigen und in die Stadt zu gehen. Es war furchtbar heiß an diesem Tag, darum trank der König einen tüchtigen Schluck aus dem Brunnen am Marktplatz.
An diesem Abend feierte die ganze Stadt ein großes Fest. `Unser geliebter König hat endlich seinen Verstand wiedergefunden´, jubelten die Leute.“

(Dan Millman, Der Pfad des friedvollen Kriegers)