Verbotsschilder

no dogs IDesweiteren stolperte ich auf meiner Altstadttour über folgendes Schild, oder besser gesagt, über die Anbringung des folgenden Schildes. Da hatte wohl jemand erhebliche Angst um seine Grünpflanzen, die den Eingangsbereich verzieren sollten. Diese Angst war ganz im speziellen darauf bezogen, dass spaziergehende Hunde folgende Bepflanzung zu lieb gewinnen könnten und es sich zu bequem machen könnten, vielleicht das arme Pflanzending sogar noch schädlichst anpinkeln könnten. Also, Leute gibt´s! Da fällt mir nichts mehr ein. Außer, dass ich doch lachen mußte als ich das Schild erblickte… .no dogs II

Mauergast

Als ich neulich so durch die Altstadt schlenderte, entdeckte ich einen interessanten Hauseingang. Über der Eingangstür hatte ein kleines Wesen es sich gemütlich gemacht. Ein Schutzgeist etwa, der den Eingang bewacht?
Eine schöne Idee!

Mauergast

"Kitchen Stories" vs. "Kinder des Olymp"

Da das Fernsehprogramm am Wochenende mal wieder miserabel ausfiel kam ich in den Genuß einer DVD-Session. Zwei Filme waren darunter, die ich für sehr gelungen halte und gerne weiter empfehlen will:

Kitchen Stories„- ein norwegischer Film, sehr langsam, der Weite des Landes entsprechend. Er fängt etwas zäh an, entwickelt sich dann aber sehr herzlich. Eine zwischenmenschliche Komödie. Die Handlung basiert auf einer Forschungsstudie, die das Alltagsleben von Singlemännern untersucht. Je ein schwedischer Forscher nimmt den Beobachtungsposten in der Küche je eines norwegischen Singlemannes ein. Das Projekt schlägt schließlich fehl, denn die Forscher und die Beobachtungsobjekte freunden sich an.
Eine rührende Geschichte mit revolutionärem Charakter.

Kinder des Olymp„- ein französischer Film, gedreht im besetzen Paris 1943-1945. Ein wundervoll gefühlvoller Film, der voll und ganz aufs Gemüt zielt. Die Handlung spielt im Schauspielermilieu des Paris von 1827. Vier Männer werben um die gleiche Frau und gehen am Schluß alle leer aus. Zwei von ihnen machen auf unterschiedliche Weise Theaterkarriere, der verschüchterte Babtiste als Phantomine an einem einfachem Volkstheater und der sich aufspielende Frederick als Shakespeare-Darsteller am gehobenem Theater. Sprachlich wie darstellerisch ist das Stück ein sehr poetisches, seine Handlung rührend, melancholisch, dramatisch, ironisch tragisch, … .
Ein wundervolles Werk!

Winkekatze

WinkekatzeSeid ich den Film „Der Fischer und seine Frau“ (ein wirklich guter Film!) gesehen habe bin ich auf der Suche nach einer Winkekatze und nun auch stolzer Besitzer einer solchen.

Dann warte ich mal, dass sie mir das Glück heranwinkt… .

Oh, ich mag ja diesen asiatischen Kram und Kitsch.
Mit einigen Buddhas, Bambus und Feng Shui-Sachen bin ich da schon ganz gut ausgestattet… .

Ode an Bowie

Meinen Musikgeschmack habe ich im übrigen David Bowie zu verdanken. Ich war damals zarte 15 Jahre alt, als mich der Bowie-Fanatismus packte und mich zur Vernunft rüttelte. Zu der Zeit war ich wie wir alle versessener Formel Eins-Gucker und stand auf Madonna, Aha, Cindy Lauper und überhaupt Pop. In einer Formel Eins-Sendung wurde ich dann mit einem Bowie-Video konfrontiert, was mein Leben ändern sollte. Durch Bowie wurde ich nun an Bands herangeführt wie Velvet Underground, The Stooges, Pink Floyd, The Stones, Roxy Music, T-Rex als auch Bauhaus, Pixies, Psychedelic Furs… . Das weckte dann meinen Forscherdrang und ich machte mich auf die Suche nach weiteren Klassikern jenseits der Popmusik und fand unter anderen Neil Young, Bob Dylan, Melanie, Leonard Cohen, Johnny Cash, … . Von da an ging es dann immer weiter mit der Entdeckungsreise über Independent, Wave, Gothic, Electro, Rock, Blues, Jazz, Latin, Chansons… . Und all mein Suchen startete mit einem David Bowie-Song, der mir die Welt öffnete… . Das Leben ist schon manchmal verrückt! Was wäre, wenn ich nie was von Bowie gehört hätte?

Die guten alten Zeiten

Nun, da habe ich doch mal in meiner Schallplatten-Schatztruhe gestöbert. Ja, richtig gelesen, ich spreche hier von Schallplatten, von echten Schallplatten, mit richtig dicken Covers, so richtig zum anfassen, ganz im Gegensatz zu diesen kleinen silbrigen Dingern. So eine richtige Schallplatte war doch noch was! Da konnte man die Nadel noch per Hand auflegen, und es knisterte bei den älteren Exemplaren noch so schön im Hintergrund. Wenn man dann mal nicht aufpasste, rutsche einem zum Entsetzen die Nadel gleich über die ganze Platte. Autsch. Und man hatte einen Kratzer mehr.
Ach, was waren das noch für Zeiten! Bin ich froh, dass ich noch einige dieser Exemplare in meinem Regal stehen habe!
Lange habe ich mich den Cd´s verweigert und dafür lieber Gebraucht-Platten erstanden. Aber schließlich habe ich doch klein beigegeben, sie sind ja auch ganz praktisch…, und man will ja auch mal was neues haben und kommt ja sonst in der Musikgeschichte gar nicht mehr mit.
Als ich dann so letztens in meinen Schallplatten-Schätzen herumwühlte, fiel mir altes Kulturgut meiner Jugend in die Hände. Man, was hab ich dazu abgetanzt… .

Hier ein Beispiel: Les Rita Mitsouko „C´est comme ca“

Kürbissuppe mit Kokos

Da nun endgültig der Herbst durchgebrochen ist, habe ich dann heute auch zum Kürbis gegriffen und ein leckeres asiatisches Süppchen daraus gekocht.
Hier das Rezept, wer mag, zum nachkochen:

Zutaten:

1 Hokaida-Kürbis, in kleine Stücke geschnitten
1-2 daumengroße Stücke Ingwer, in Scheiben
1/2 Löffel Sambal Oelek
Gemüsebrühe, so dass der Kürbis bedeckt ist
4 Stangen Lemongrass, mit Hammer zerdrückt
Knoblauch
Prise Zimt

Zubereitung:

Alles weichkochen lassen, dann Lemongrass entfernen, Suppe pürieren,

Weitere Zutaten:

1 Dose Kokosmilch dazugeben,
mit Salz abschmecken,
frischen Koriander dazugeben.

Fertig! Lecker! Guten Appetit!

Auf der Suche

Auf meiner Suche nach Herbstmusik begegne ich zunächst Marianne Faithfull. Eine leider viel zu oft verkannte Künstlerin, die gerne auf „die Frau an Mick Jaggers Seite“ reduziert wurde. Die Stimmung ihrer Musik ist eher melancholisch, nachdenklich, kritisch; ihre Stimme ist rau und dunkel von vielen Zigaretten und anderen Lebenssünden. Manchmal sind ihre Stücke etwas düster, manchmal schön traurig, manchmal experimentell, … . Alles in allem: beeindruckend.

Marianne Faithfull erzeugt eine Stimmung, die wie ich finde, gut in den Herbst passt. … Wenn mir nach Rückzug in mein kuscheliges Zuhause ist, wenn es draußen kälter wird, wenn es regnet und stürmt und alles grau in grau ist.

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Manu Chao

Hier nun ein musikalisches Beispiel meiner Sommermusik. Schön bunt und hübsch anzuschaun. Mit Summerfeeling-Garantie. Na dann mal viel Spass!

Sommermusik

„Me gusta la mañana, me gustas tu. Me gusta el viento, me gustas tu. Me gusta sonar, me gustas tu. Me gusta la mar, me gustas tu…“ (Manu Chao)

Da sich der Sommer nun endgültig dem Ende neigt und der Herbst sich nicht mehr ignorieren lässt, kommt für mich auch wieder die Zeit, sich musikalisch neu zu orientieren.
Meine Lieblingsmusik in diesem Sommer war vor allem Manu Chao. Ein Stil, der viele Stile in sich vermischt: Reggae, Salsa, Ska, Rap, Flamenco, französischer Chanson, algerischer Rai, sowie traditionelle afrikanische und lateinamerikanische Musik. Das alles gepaart mit anspruchsvollen Texten.
Die Musik von Manu Chao macht Laune und bewegt. Die kulturellen Einflüssen machen sie für mich zu Sommer- und Urlaubsmusik mit Anspruch.

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