Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers

Gerade gelesen:

Das Leben ist ein gewundener Pfad!
Manchmal muß man eben Umwege gehen.

in dem hervorragendem Buch Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers, in dem unser Blaubär so manchen Umweg geht.

Auch wenn es in diesem Buch um die Abenteuer des Käpt’n Blaubär geht, den wir alle in „Der Sendung mit der Maus“ kennen und lieben gelernt haben, ist dieses Werk eher ein Buch für Erwachsene. Es erinnert stark an Gullivers Reisen von J. Swifts, aber auch an D. Adams Per Anhalter durch die Galaxis, und wenn man so die Landkarte Zamoniens betrachtet, auch an J. R. R. Tolkiens Herrn der Ringe.
Es ist ein herrlich phantastisches Buch mit viel Unsinn, ein Buch dessen unglaubliche Geschichten großen Spass machen, Geschichten über das Leben in einer Fata Morgana, in einem Tornado und in einem Bollogg-Kopf, um nur einiges zu nennen.
Wer sich die 700 Seiten entlang traut, wird 700 Seiten bestens unterhalten. Nur Mut! Es lohnt sich.

4 von 5 Sterne

 

Schlaf-Stöckchen

Ein Stöckchen geht rum… . Wuff, habe es gefangen. Lieben Dank an TanYa, die grad mit dem Stöckchen um sich wirft. Dann mal los. Hier kommen nun die noch fehlenden Informationen über mein Schlafverhalten:

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Tiefpunkt

Meine Laune ist im Keller, ich quäle mich hier mit ner Erkältung rum, alles ist bäh. Heute ist I-Ah-Tag.

„Guten Morgen, I-Ah“, sagte Pu.
„Guten Morgen, Pu Bär“, sagte I-Ah düster. „Falls es denn ein guter Morgen ist“, sagte er. „Was ich bezweifle“, sagte er.

(A. A. Milne, Pu der Bär)

Verziehe mich jetzt mit nem guten Buch und ner Tafel Schokolade ins Bett… und komme erst wieder heraus, wenn draussen wieder die Sonne scheint. Na gut, das kann dauern, will mal nicht gleich übertreiben. Dann bis die Tage… .

Fühle mich wie der I-Ah an meinem Kühlschrank…

Kühlschrank-I-Ah

Gigantisches Konzert

Am Wochenende fand ich dann auch endlich mal die Zeit in meine Videoaufzeichnungen von Silvester reinzuschauen. Ich hatte einige Konzerte bei 3sat aufgezeichnet, unter anderen auch das Konzert von Robbie Williams vom 9. September in Leeds, UK. Eine gigantische Show spielte sich da auf meinem Bildschirm ab, die mich vom Sofa riss. Da veranstaltete ein einzelner Mann eine Riesenshow und zerrte Tausende in seinen Bann. War das Magie oder Wahnsinn? Überall strahlende Augen, vor Glück überschäumende Gesichter, eine Riesenstimmung. Ich konnte es dort zu Hause vor meinem Bildschirm gar nicht fassen. Es drängte sich mir die Frage auf, wieviel Macht der kleine Mann da auf der Bühne über diese große Masse hat. Und, wie man sich da oben auf der Bühne wohl fühlt. Nun, ich will hier ja gar nichts schlecht machen, es machte mich nur nachdenklich. Ich habe mir begeistert die Show zu Ende angeschaut und mitgegrölt. Und ich habe beschlossen, „Rudebox“ noch mal eine Chance zu geben. Ich fand ja zuvor, daß sich das Album zu weichgespült anhörte.

Hier ein kleiner Ausschnitt des Konzertes mit einem meiner Lieblingsongs „Feel“:

Shadowless Sword

Am Wochenende habe ich mir mal einen entspannten DVD-Abend gegönnt und mir einen feinen Martial-Arts-Film angeschaut: Shadowless Sword. Ich bin begeistert. Frauenpower, herrliche Schwebeszenen, Schwertkunst vom feinsten. Die Story hinkt der Aktion etwas hinterher, aber mal ehrlich, das war mir auch gar nicht so wichtig. Ich wollte mich amüsieren und wollte einen Film, wo die Frauen mal das Sagen haben und den Kampf führen, so wie bei Kill Bill oder Tomb Rider. Dieser koreanische Filmspass von 2005 hat da alles gegeben. Und ich hatte einen tollen Abend. Also Frauen, wenn Ihr mal Action wollt und auf Filme wie „House of Flying Daggers“ (sehr zu empfehlen) steht: unbedingt ansehen!

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Bärenherz

Teddybear

Hmm, lecker, bei mir gab’s Kartoffeln. Bis auf eine, die wurde nicht verzehrt, für die hatte ich was besseres vorgesehen, jene wollte ich zum Photomodell machen, grins.

Wettermusik

Und es regnet mal wieder, stöhn. Wie soll man sich da noch bei Laune halten? Tag für Tag dieses miese Wetter. Ah, ich weiß schon was, ich mach mal Wettermusik. Als erstes fallen mir da die Scherben ein mit „Regentag“:

tropf trop tropf
du Regentag,
tick tick tick
die Uhr geht nach…

Leider ist diese Band zu ausgefallen, als daß ich sie beim radioblog finden könnte. Also kann ich den Song leider nicht bloggen. Hmm, weitersuchen. Da wäre dann als nächstes Bob Dylan mit „Early Morning Rain“, ok es ist nicht mehr morgens sondern bereits schon wieder dunkel draussen, fällt dann auch weg. Was wäre mit Placebo und „English Summer Rain“? Ach, auch wenn die Temperaturen derzeit etwas anderes behaupten, haben wir doch keinen Sommer mehr. Jetzt aber, der große Gene Kelly mit „Singing in the Rain“! Muß auch gleich noch mal lostanzen und den Wochenendeinkauf hinter mich bringen, in so fern recht passend. Also dann, nach langem Rumgesuche: unser Star des Abends präsentiert allein für Sie, meine Damen und Herren, törööööööö, seine Wettermusik:

 

 

Velvet Goldmine

Oha, da hab ich gestern Abend doch mal den alten Velvet Goldmine-Soundtrack wieder herausgekramt und abgerockt. Das Album ist ein guter Glam-Rock-Sampler, unter anderen mit Musik von Roxy Musik, T-Rex und Lou Reed neben gecoverten Songs vor allem von Venus in Furs, eine Band bestehend aus Andy McKay von Roxy Music, Jon Greenwood und Thom Yorke von Radiohead, Bernard Butler (Suede) sowie Paul Kimble. Hier sind Klassiker zu hören, wie 20th Century Boy, TV Eye, Satelite of Love, Bitter’s End… . Yeah!

Das Album ist super und ohne weiteres weiter zu empfehlen. Der Film (von 1998) hierzu jedoch ist schon mehr was für eingefleischte Glamrock- und Bowie-Fans mit ausreichend Hintergrund-Knowledge. Der Film verarbeitet die Story um David Bowie, vor allem um Ziggy Stardust, in den 70ern und seine Begegnungen mit Musikern wie z.B. Iggy Pop und Lou Reed. Bowie selbst kommt bei diesem Film nicht gut weg. Der Film gibt tiefe Einblicke auf seine unangenemhen Seiten. Das Material zum Film ist gut recherchiert worden, so wurde unter anderen auch das autobiographische Buch von Angela Barnett, Bowie Ex-Frau, berücksichtigt.
Fazit: Mir gefällt der Film und ich hatte eine Menge Spass im Kino.

Wasser…

Wasser-AusschnittNichts auf der Welt ist nachgiebiger und sanfter als Wasser. Und doch kann nichts das Starre und Zähe besser überwinden. Das Biegsame kann das Unbiegsame bezwingen; das Weiche kann das Harte bezwingen.

(Lao-tse, Tao Te King)